Beiträge mit dem Schlagwort ‘Feminismus’

Call for Contributions: Decolonizing Enlightenment

20. Januar 2012, thorsten

Unter der Herausgeberschaft von Nikita Dhawan ist für Anfang 2013 eine Buchveröffentlichung mit dem Titel “Decolonizing Enlightenment: Transnational Justice, Human Rights and Democracy in a Postcolonial World” geplant. Der Sammelband soll in der Buchreihe des Arbeitskreises “Politik und Geschlecht” erscheinen. Wer zum Thema etwas beitragen kann, ist aufgefordert bis zum 01. März 2012 ein Paper Proposal einzusenden, die fertigen Papiere sollen dann bis zum 01. Oktober vorliegen. Eine Beschreibung des Buchprojekts und eine Auflistung der Themenfelder zu denen Beiträge erwünscht sind, findet ihr unter dem Strich. (weiterlesen…)

Podcasts der Konferenz “The Politics of Interpretation and the Interpretation of Politics”

11. Januar 2012, jens

Seit einigen Jahren stoßen innerhalb der Politischen Theorie geführte Methodendiskussionen in Deutschland und anderenorts auf großes Interesse. Nachwuchs-Workshops in Hamburg und Manchester sowie die letzte DVPW-Tagung in Bremen (wir berichteten) sind hierfür beispielhaft. Selten werden Bezüge zu Ansätzen in Nachbardisziplinen gezogen und die Frage, ob die gängigen Methoden selbst politisch motiviert sind, wird kaum diskutiert. Eine im letzten Herbst in Oxford stattfindende Konferenz setzte sich zum Ziel, genau diese Fragen in den Blick zu nehmen (einen Bericht über die Konferenz mit weiteren Informationen findet man hier). Zu den namhaften Sprechern gehörten u.a. Terence Ball, Mark Bevir, John G. Gunnell und Stanley Rosen. Diskutiert wurden hermeneutische und feministische Ansätze ebenso wie die von Quentin Skinner und Leo Strauss. Nun wurden die Podcasts der Konferenz veröffentlicht. Die entsprechenden Links gibt es hier und hier. Viel Spaß beim Zuhören!

Tagung: Feministische Kritik und Widerstand (12.-14. Januar)

27. Dezember 2011, thorsten

Der Arbeitskreis “Politik und Geschlecht” veranstaltet vom 12. bis 14. Januar 2012 im Schloss Rauischholzhausen (Gießen/Marburg) eine Tagung zum Thema “Feministische Kritik und Widerstand”.  An den drei Tagen wird es unter anderem um Widerstandsformen (Slutwalks, gegenhegemoniale Öffentlichkeiten) wie auch um das Verhältnis von Theorie und Praxis gehen (was auch in der Frage von Wissenschaft und Zugangsweisen behandelt wird). Unter anderem tragen Uta Ruppert, Birgit Sauer und María Pía Lara vor. Das volle Programm hier. Eintritt wird keiner erhoben, aber um Anmeldung gebeten. (weiterlesen…)

Podiumsdiskussion und Buchpräsentation: Feministische Rechtswissenschaft in Berlin

29. November 2011, thorsten

Am 12. Dezember 2011 findet in Berlin in der Juristischen Fakultät (Raum E25)  eine Podiumsdiskussion zu Stand und Ausblick der feministischen Rechtswissenschaften statt. Es diskutieren Sarah Elsuni (HU Berlin), Sabine Hark (TU Berlin) und Doris Liebscher (Antidiskriminierungsbüro Sachsen). Gegenstand der Diskussion wird sein, wie man ungeachtet der immer erfolgreicheren Integration feministischer Perspektiven in die Rechtswissenschaft auf Veränderungen und Differenzierungen des Gegenstands selbst reagieren soll und kann, insbesondere wie mehrdimensionale und intersektionelle Diskriminierung sich erfassen lassen. Anlass der Veranstaltung ist das Erscheinen der zweiten Auflage des Studienbuchs “Feministische Rechtswissenschaften“. Alle Infos unter dem Strich oder hier. (weiterlesen…)

Tagungsankündigung: Feministische Kritik und Widerstand

11. Oktober 2011, cord

Der Arbeitskreis Politik und Geschlecht der DVPW veranstaltet vom 12.-14. Januar 2012 eine Tagung zum Themenkomplex “Feministische Kritk und Widerstand” und lädt herzlich zur Teilnahme ein. Getagt wird auf Schloss Rauischholzhausen, dem, nach eigenen Angaben, wohl schönsten Anwesen der Universität Gießen. Als Keynote-Sprecherinnen sind Uta Ruppert (Frankfurt), Birgit Sauer (Wien) und Maria Pia Lara (Mexico-City) angekündigt. Das ausgesprochen vielversprechende Programm kann hier eingesehen werden, Anmeldungen sind anhand dieses Formulars bis zum 16.12.2011 möglich.

Breaking the Norms – Konferenz zu Revolution, Metaethik und Feminismus in Frankfurt

27. September 2011, thorsten

Das Internationale Graduiertenprogramm des Exzellenzclusters “Normative Ordnungen” in Frankfurt veranstaltet nächste Woche, am 06. und 07. Oktober 2011, eine Konferenz zum Thema “Breaking the Norms“. Der Ansatz ist bewusst eklektisch, klingt aber hochspannend. In insgesamt drei Workshops wird sich mit den Themen “Breaking the Norms NOW: Revolutions and beyond”, “Moral Luck als Testfeld der Metaethik” und “Whither Feminism”  beschäftigt. Das sieht dann so aus, dass beispielsweise im ersten Workshop in zwei Panels historische und gegenwärtige Perspektiven auf Revolutionen sowie die Rolle externer Akteure erörtert werden (u.a. mit Wahlbeobachtern oder einem der Gründer von OTPOR), bei der Metaethik die Debatte um Moral Luck in metaethischer Richtung reflektiert wird (u.a. mit Michael Kühler, Mario Brandhorst und Jens Timmermann) und der Workshop zum Feminismus aktuelle Herausforderungen des Feminismus wie die Selbst-Konzeption der Gender Studies oder die Debatten um die Neurowissenschaften aufnimmt (u.a. mit Paula-Irene Villa und Nina Power). Ein weites Feld, aber spannende Diskussionen dürften garantiert sein und schade, dass man nicht zu allem zeitgleich gehen kann. Das ganze Programm findet ihr hier (und hier noch ein Flyer). Das Ganze findet auf dem Westend-Campus statt.

Ina Kerner an der FU Berlin zu feministischer Theorie und dem intersektionalen Turn

21. Juni 2011, daniel

Am nächsten Dienstag, den 28. Juni, hält Ina Kerner am Institut für Philosophie einen Vortrag mit dem Titel “Feministische Theorie nach dem intersektionalen Turn”. Der Vortrag beginnt um 18.15 Uhr; mehr Informationen gibt es hier . Einen Überblick zum Inhalt des Vortrages, entnommen der Einladung per E-Mail, gibt es nach dem Klick: (weiterlesen…)

Re:publica 2011 oder wie “so-called Nerds” über Gesellschaft reden

19. April 2011, thorsten

Wenn der Nachbar auf dem iPad surft (der Linke wie der Rechte), die Zuhörer beim Vortrag den Blick immer abwechselnd zwischen Laptop und Smartphone pendeln lassen und man beim Verlassen des Saals über Club-Mate-Flaschen stolpert, dann ist man wohl kaum auf einer klassischen wissenschaftlichen Konferenz gelandet. Weit wahrscheinlicher ist, dass man sich auf der re:publica befindet, Deutschlands größter Bloggerkonferenz. Denn auch Blogger, Twitterer, Netzaktivisten, Digital Natives und Social-Media-Nerds wissen den face2face Austausch zu schätzen und treffen sich dazu im großen Rahmen jährlich in Berlin. Organisiert wird die re:publica von den Größen der deutschen Netzpolitik – Spreeblick, newthinking und Netzpolitik.org. Warum das politische Theoretiker interessieren sollte? Ganz einfach: Auf der re:publica wird nicht nur (genauer: überhaupt nicht) Quellcode ausgetauscht, sondern es findet ein offener, sehr politischer Austausch über die Chancen und Risiken der digitalen Gesellschaft statt. Und deshalb nun ein kurzer Überblick über trendige Themen und interessante Einsichten für politische Theoretiker in vier Hashtags. (weiterlesen…)

Vorlesungsreihe “Geschlecht und Philosophie” an der FU Berlin

18. April 2011, ulrike

Im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung “Offener Hörsaal” der FU Berlin gibt es in diesem Sommersemester eine Vorlesungsreihe zum Thema Geschlecht und Philosophie. “Peripherie und Zentrum. Geschlechterforschung und die Potenziale der Philosophie” heißt die Reihe, die das Institut für Philosophie, in dessen Vortragsraum die Vorlesungen jeweils dienstags von 18.15-20 Uhr stattfinden,  in Zusammenarbeit mit dem Institut für vergleichende Ethik und der Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung organisiert hat. Den Auftakt macht morgen Cornelia Klinger (IWM Wien) mit einem Vortrag zum Thema “Bis hierher und immer noch nicht weiter? Überlegungen zu 30 Jahren feministischer Wissenskritik”. Das ganze Programm der Ringvorlesung gibts hier.

What is it like to be a woman in philosophy?

13. April 2011, daniel

Vor längerem hatten wir schon mal auf das Blog-Projekt “What is it like to be a woman in philosophy?” hingewiesen. Nach einer kurzen Pause geht es dort nun wieder weiter, außerdem wurde nun von den selben Leuten ein neues Projekt mit dem Titel “What We’re Doing About What It’s Like” gestartet.