Auslandserfahrung sammeln, die Stars der Zunft treffen, Sprachkenntnisse perfektionieren oder einfach mal ein halbes Jahr Ruhe zum schreiben (oder ausgehen) zu haben, all das sind sehr gute Gründe um sich während oder nach der Dissertation für ein oder zwei Semester ins Ausland zu verabschieden. Für Gastwissenschaftler ohne Professur gibt es an den allermeisten englischen und amerikanischen Unis den Status des Visiting Scholars oder Visiting Fellows, mit dem in der Regel keine Verpflichtungen, aber auch wenig Privilegien verbunden sind. Wer vor allem Leute kennenlernen und in Ruhe arbeiten möchte, dürfte damit sehr gut fahren. Aber wie kommt man an seine Wunsch-Uni, wann muss man sich kümmern und wer soll das ganze bezahlen? Es folgt ein Erfahrungsbericht, der helfen soll, die ersten Fragen zu beantworten. Da ich nur in einem Land (USA) und einer Uni (Columbia) war, sind meine Erfahrung wohl kaum repräsentativ. Allerdings hab ich den Eindruck, dass es an den meisten Unis in der englischsprachigen Welt ähnlich läuft. Ergänzungen gerne in den Kommentaren! (weiterlesen…)