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	<title>theorieblog.de &#187; Demokratietheorie</title>
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	<description>Ein Forum für politische Theorie und Philosophie</description>
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		<title>CfP: Momentum-Kongress in Österreich</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 08:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 27.-30. September findet in Hallstatt (Oberösterreich) der zwölfte Momentum Kongress statt. Der Momentum Kongress ist ein mehrtägiges interdisziplinäres Symposium, dass nicht allein auf die Wissenschaft fokussiert ist, sondern auch Politik und Praxis einbezieht. Thema in diesem Jahr ist Demokratie und es gibt unter anderem Workshoptracks zu &#8220;Demokratie denken&#8221;, &#8220;Demokratie bewegen&#8221; und &#8220;sozialer Demokratie&#8221;. Wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 27.-30. September findet in Hallstatt (Oberösterreich) der zwölfte <a href="http://momentum-kongress.org/" target="_blank">Momentum Kongress</a> statt. Der Momentum Kongress ist ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Momentum_(Kongress)" target="_blank">mehrtägiges interdisziplinäres Symposium</a>, dass nicht allein auf die Wissenschaft fokussiert ist, sondern auch Politik und Praxis einbezieht. Thema in diesem Jahr ist Demokratie und es gibt unter anderem Workshoptracks zu &#8220;Demokratie denken&#8221;, &#8220;Demokratie bewegen&#8221; und &#8220;sozialer Demokratie&#8221;. Wer teilnehmen will, kann sich bis Ende März mit einem Abstract bewerben, wobei sowohl Forschungspapiere als auch Praxisberichte und Policy-Papiere vorgeschlagen werden können. Alle Informationen zum Kongress und zur Bewerbung gibt es auf der <a href="http://momentum-kongress.org/momentum12-demokratie-von-27-30-september-2012" target="_blank">Homepage</a> oder hier im <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2012/01/FolderMomentum2012_version2.pdf">PDF-Faltblatt</a>.</p>
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		<title>Herausforderungen der Finanzkrise für die politische Theorie</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 11:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Jahren nun schon prägt die Finanzkrise unsere öffentliche Diskussion. Was 2007 mit der Immobilienkrise in den USA begann, hat sich zu einer Krise der Staatsfinanzen entwickelt, die nicht zuletzt in Folge immer schärferer Sparmaßnahmen auch die Realwirtschaft vieler europäischer Länder bedroht. Nicht nur in Griechenland, sondern zunehmend auch in vielen anderen Teilen Europas steigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren nun schon prägt die Finanzkrise unsere öffentliche Diskussion. Was 2007 mit der Immobilienkrise in den USA begann, hat sich zu einer Krise der Staatsfinanzen entwickelt, die nicht zuletzt in Folge immer schärferer Sparmaßnahmen auch die Realwirtschaft vieler europäischer Länder bedroht. Nicht nur in Griechenland, sondern zunehmend auch in vielen anderen Teilen Europas steigt die Arbeitslosigkeit und schwindet zugleich die Aussicht darauf, die Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen. Zugleich entwickelt sich die Wirtschaftskrise zunehmend auch zu einer politischen Krise, ohnmächtig erscheinen die nationalen Regierungen angesichts der Macht der Märkte und auch die Zukunft der europäischen Union ist ungewiss. In diesem Beitrag möchte ich nun versuchen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit einige jener Herausforderungen zu benennen, die sich aus diesen Entwicklungen für die politische Theorie ergeben. Dabei geht es mir insbesondere um die Herausforderungen, die sich aus den gegenwärtigen politische Problemen für unser Verständnis von Demokratie und sozialer Gerechtigkeit ergeben. Hierzu im Folgenden sieben Thesen:<span id="more-5367"></span></p>
<p>1. Als unzweifelhaft transnationales Problem wirft die gegenwärtige Finanzkrise die Frage auf, ob nationalstaatlich organisierte Demokratien in der Lage sind, sich auf transnationale Lösungen zu einigen (ausführlich dazu u.a. <a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/die_postnationale_konstellation-juergen_habermas_12095.html" target="_blank">Habermas</a>). Das Problem ist schon länger bekannt, etwa aus dem Bereich der Umweltpolitik, bekommt in der gegenwärtigen Krise aber noch mal eine besondere Dringlichkeit. Denn auch wenn die Notwendigkeit transnationaler Lösungen kaum bezweifelt wird, scheint die Bereitschaft zu solchen Lösungen unter den derzeitigen, wirtschaftlich schwierigen Bedingungen sogar noch weiter abzunehmen. Verständlicherweise schürt die Finanzkrise Ängste und leider scheint es für die meisten demokratisch gewählten Politiker zweckdienlich, diese Ängste noch weiter zu schüren und sich selbst zum Opfer fremder Mächte zu stilisieren. Unsere Wirtschaft ist doch eigentlich intakt, heißt es unisono aus Griechenland, Italien, Spanien, Frankreich, Deutschland und den USA, schuld an der Misere sind jeweils die anderen oder notfalls „die Märkte“. Diese Zurückweisung eigener Verantwortung ist in gewisser Weise in den demokratischen Spielregeln angelegt, bietet sie Politikern doch wenigstens kurzfristig eine Möglichkeit, sich selbst als unbescholtene Retter der Nation zu präsentieren. Dabei verstärkt ein solches Handeln langfristig jedoch bestehende Ängste, verfestigt nationale Ressentiments und verbaut so systematisch den Weg zu transnationalen Lösungen. Demokratietheoretisch stellt sich hier die Frage, wie demokratische Verfahren sich aus dem Griff einer solchen Logik zunehmender Renationalisierung der Politik entziehen kann.</p>
<p>2. Ein weiteres Problem ergibt sich aus den unterschiedlichen Zeithorizonten ökonomischer und politischer bzw. demokratischer Entscheidungen, auf die u.a. Hartmut Rosa mit seinen Überlegungen zu <a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/beschleunigung-hartmut_rosa_29360.html" target="_blank">Beschleunigungsprozessen</a> schon seit längerem hinweist. “Die Märkte”, also die eigentlich quantitativ überschaubare Anzahl von Investoren an den Finanzmärkten, operieren mit dem Ziel einer oft extrem kurzfristigen Gewinnmaximierung. Der Zeithorizont dieser Investoren ist bisweilen sogar noch kürzer als der mancher Wirtschaftsakteure, auf jeden Fall aber kürzer als jener deliberativ-demokratischer Verfahren. Eine zunehmend häufig zu beobachtende Reaktion ist der Versuch der Abkürzung demokratischer Verfahren. Man denke nur an den Zwischenstop der Kanzlerin im Bundestag während der Verhandlungen um den europäischen Rettungsfonds <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Stabilit%C3%A4tsmechanismus" target="_blank">ESM</a>, der kaum noch geeignet war, die Fassade einer einigermaßen eigenständigen parlamentarischen Entscheidungsfindung aufrecht zu erhalten. Doch auch diese Maßnahmen reichen nicht aus, nach wie vor bleibt das Bild einer Politik, die von den Finanzmärkten getrieben wird, statt diese entsprechend demokratisch gefällter Entscheidungen zu regulieren.</p>
<p>3. Eng verbunden hiermit ist das Problem der enormen Komplexität des Finanzmarktes, die sich in aller Gänze überhaupt nur noch wenigen Experten erschließt. Vielen verantwortlichen Politikern, den meisten Journalisten und nicht zuletzt dem Großteil der Bevölkerung fällt es schwer, der rasanten Abfolge von immer neuen Rettungsvorschlägen zu folgen, geschweige denn die tieferliegenden Ursachen der gegenwärtigen Krise zu erfassen. Eine sinnvolle öffentliche Diskussion ist so kaum möglich, die Folge ist eine eindeutige Verschiebung der Machtverhältnisse zugunsten der Exekutive. Will man diese Machtverschiebung nicht einfach akzeptieren, stellt sich demokratietheoretisch so die Frage, wie unter hohem Zeitdruck derart komplexe Entscheidungen in demokratisch legitimer Weise gefällt werden können.</p>
<p>4. Eine vielversprechende Lösung der in den letzten beiden Punkten aufgeworfenen Probleme bestünde darin, durch eine Reduzierung der Staatsschulden die Abhängigkeit der Politik von den Finanzmärkten zu mindern. Wären Staaten nicht länger in dem Maße wie bisher von externen Kreditgebern abhängig, so die Hoffnung, könnte man jenseits einiger grundlegender Regulierungen die Finanzmärkte sich selbst überlassen. Aus gutem Grund zeitaufwendige demokratische Verfahren könnten sich dann auf eben diese grundlegenden Regulierungen beschränken. Jenseits aller möglichen Probleme im Detail ist jedoch unklar, ob eine solche Lösung überhaupt demokratisch umsetzbar ist. Was hierfür notwendig wäre, wären massive Veränderungen des Steuerrechts und zumindest kurzfristig wohl auch eine gewisse Senkung des allgemeinen Lebensstandards. Und wiederum scheint es in den Spielregeln der Demokratie angelegt, dass es für demokratische Politiker zweckdienlich ist, solche tiefgreifenden Reformen so lange wie möglich, und wenigstens bis zur nächsten Wahl, zu vermeiden. Man denke nur an das geradezu groteske “Steuergeschenk” der schwarz-gelben Bundesregierung, das diese erst kürzlich ohne jeden Sinn für Ironie verabschiedet hat, während sie zugleich andere europäischen Staaten gar nicht genug über die Notwendigkeit des Sparens belehren kann. Oder noch absurder die Entwicklung des amerikanischen politischen Diskurses, in dem sich mittlerweile niemand mehr traut, über Steuererhöhungen überhaupt nur nachzudenken.</p>
<p>5. Jenseits der durch die Finanzkrise aufgeworfenen Probleme demokratischen Regierens stellt sich zudem die Frage, was die Krise mit Blick auf Fragen sozialer Gerechtigkeit  bedeutet. In aller Deutlichkeit zeigen sich im Moment die Interdependenzen des globalen Wirtschaftssystems, und wird damit auch die Notwendigkeit eines Systems globaler Verteilungsgerechtigkeit deutlich. Jenseits der Idee einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Finanztransaktionssteuer" target="_blank">Finanztransaktionssteuer</a> stellt sich dabei aber sehr grundsätzlich die Frage, was angemessene Kriterien für Verteilungsgerechtigkeit mit Blick auf das Finanzsystem sein könnten und ob es überhaupt möglich ist, das Finanzsystem, wie wir es heute kennen, entsprechend solcher Kriterien sozial gerecht umzugestalten. Ein Hindernis ist hier die bereits angesprochene Komplexität des Finanzsystems, darüber hinaus stellt sich aber auch die Frage, ob das Finanzsystem nicht bereits historisch auf einer so ungerechten Ressourcenverteilung aufbaut, dass eine solche Reform gar nicht möglich ist.</p>
<p>6. Wendet man dieses Problem zudem auf den nationalen Kontext und insbesondere auf das Problem der Staatsverschuldung an, so zeigt sich hier eine Verbindung zwischen den demokratie- und den gerechtigkeitstheoretischen Problemen. Wenigstens formal ist die Verschuldung der europäischen Staaten durch demokratische Verfahren gedeckt, insofern erscheint es gerechtfertigt, die möglicherweise daraus entstehenden Kosten auf alle Staatsbürger zu verteilen. In dem Maße, in dem wie beschrieben die demokratische Beteiligung an immer neuen Rettungspaketen zur Makulatur wird, wird das Bild jedoch undeutlicher. Nimmt man dann noch hinzu, dass viele Bürger sich ja zugleich auch selbst am Finanzmarkt betätigen, wird nahezu vollends unklar, was eigentlich aus Perspektive sozialer Gerechtigkeit unter diesen Umständen geboten ist. Ist es gerecht, wenn jene US-Amerikaner und Griechen nun Einschnitte erleben, die zuvor ihren Konsum über waghalsige Kredite finanziert haben? Oder müssen hingegen die Banken zur Rechenschaft gezogen werden, die solche Kredite zuallererst vergeben haben? Ist es gerecht, wenn die deutschen Rentner weniger Rente erhalten, nachdem sie der heutigen Generation einen Haufen unbezahlbarer Schulden hinterlassen haben? Oder sollten auch sie an den Bemühungen um die Reduzierung der Staatsschulden beteiligt werden? Weniger kompliziert ist es wahrscheinlich, ein sozialstaatliches Minimum zu benennen, das allen Bürgerinnen und Bürgern in Griechenland, den USA und Deutschland einen akzeptablen Lebensstandard ermöglicht. Doch wie sähe jenseits dieses Minimums eine gerechte Verteilung all jener Kosten aus, die durch Finanzkrise bereits jetzt entstanden sind, und was könnten hierfür ausschlaggebende Kriterien sein?</p>
<p>7. Unsicher bin ich mir schließlich, inwiefern die gegenwärtige Krise sich in ihren Herausforderungen für die Politik und die politische Theorie von anderen Krisen unterscheidet. Meine Vermutung ist, dass das globale Finanzsystem in seiner heute bestehenden Form eine tatsächlich neue Herausforderung darstellt, die sich nicht vollständig mit den Problemen und Herausforderungen einer globalisierten Wirtschaft deckt. Was vielmehr neu hinzukommt, sind die Eigenheiten globaler Finanztransaktionen, die sich noch stärker als reales Wirtschaftshandeln dn bisherigen demokratischen Verfahren und Institutionen sozialer Gerechtigkeit entziehen. Wie gesagt, an diesem Punkt bin ich mir aber selbst noch unsicher, vielleicht ist der Unterschied zu anderen Krisen des kapitalistischen Systems auch eher graduell.</p>
<p>– Wie eingangs bereits geschrieben, sind die hier angestellten Erwägungen vor allem der Versuch einer Systematisierung meiner eigenen Überlegungen in Form von Fragen, die ich selbst noch nicht beantworten kann. Umso mehr freue ich mich um Anregungen und Kritik über die Kommentarfunktion!</p>
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		<title>CfP: Globale Opposition</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 09:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der DVPW-Kongress 2012 in Tübingen (25.-28.9.2012)  - mit dem schönen Thema: Das Versprechen der Demokratie &#8211; wirft allmählich seine Schatten, genauer: seine Call for Papers, voraus. Ein erstes findet ihr weiter unten. Nicht direkt politische Theorie, aber zu &#8220;Globale Opposition? Postnationale Governance und ihre KritikerInnen&#8221; fällt sicher auch dem ein oder anderen hier was ein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="https://www.dvpw.de/kongresse/dvpw-kongresse/dvpw2012.html" target="_blank">DVPW-Kongress 2012</a> in Tübingen (25.-28.9.2012)  - mit dem schönen Thema: <a href="https://www.dvpw.de/fileadmin/docs/Kongress2012/Kongress%202012%20-%20Inhalt.pdf" target="_blank">Das Versprechen der Demokratie</a> &#8211; wirft allmählich seine Schatten, genauer: seine Call for Papers, voraus. Ein erstes findet ihr weiter unten. Nicht direkt politische Theorie, aber zu &#8220;Globale Opposition? Postnationale Governance und ihre KritikerInnen&#8221; fällt sicher auch dem ein oder anderen hier was ein. Einsendeschluss für Beitragsvorschläge ist der 01. März 2012, Veranstalter sind die <a href="http://www.unibw.de/ib-sektion/front-page" target="_blank">IB-Sektion</a> und der <a href="http://sozialebewegungen.wordpress.com/" target="_blank">Arbeitskreis soziale Bewegungen</a>. Letzterer bietet auch noch zwei weitere interessante Calls für Leute, die zu Protest und Zivilgesellschaft forschen: <a href="http://sozialebewegungen.wordpress.com/2011/12/08/cfp-bewegungsforschung-auf-dem-dvpw-kongress-2012/" target="_blank">hier</a>.<span id="more-5293"></span></p>
<div><strong>Call for Papers: Globale Opposition? Postnationale Governance und ihre KritikerInnen</strong></div>
<div><em>Panel der Sektion Internationale Politik in Kooperation mit dem Arbeitskreis soziale Bewegungen auf dem Kongress der Deutschen Vereinigung für politische Wissenschaft in Tübingen (25.‐28.9.2012)</em></div>
<div>Opposition gehört zu den Kernbegriffen der Demokratie. Eine funktionierende Opposition ist ein zentrales Element im Selbstverständnis demokratischer Gesellschaften. Was aber für den nationalen Rahmen gelten mag, ist in den an Bedeutung zunehmenden Räumen postnationaler Governance bestenfalls schwach definiert. Schon in dem einzigen direkt gewählten transnationalen Parlament, dem der EU, wird dies offensichtlich. Opposition formiert sich hier in wechselnden Allianzen. Aber besonders in internationalen Institutionen und Vertragsarrangements von der UNO über den Internationalen Währungsfond zu Freihandelszonen war eine Kontrolle durch VertreterInnen abweichender Interessen lange Zeit nicht vorgesehen.</div>
<div>Können Massenproteste anlässlich von Gipfeltreffen, die Kritik von Nichtregierungsorganisationen bei internationalen Konferenzen oder die Widersprüche benachteiligter Regierungen eventuell als Funktionsäquivalente einer transnationalen Opposition verstanden werden. Sei es die Delegitimation der G8 in Heiligendamm, die kritische Begleitung von internationalen Abkommen wie in Kopenhagen, oder der Abbruch von Verhandlungen wie in Cancun, transnationale Akteure artikulieren, wie Oppositionsfraktionen in nationalen Parlamenten, Kritik, sie skandalisieren Fehlentwicklungen und nehmen ‐direkt oder indirekt‐ auf Entscheidungen Einfluss. Diese postnationale Konstellation wirft alte und neue Fragen auf: Welchen Einfluss können und sollen transnationale Oppositionsakteure haben? Welchen Anspruch auf Legitimität können sie geltend machen? In welchen öffentlichen Arenen artikuliert sich eine Opposition ohne parlamentarische Institutionen? Wie reagieren internationale Institutionen auf Opposition, wie verändern sich Governance‐Konstellationen?</div>
<div>Für das Panel „Globale Opposition?“ auf dem Kongress der Deutschen Vereinigung für politische Wissenschaft in Tübingen (25.‐28.9.2012) laden die Sektion Internationale Politik und der Arbeitskreis soziale Bewegungen dazu ein, Vorschläge für mögliche Beiträge einzureichen. Die Beiträge können sich den skizierten Fragen entweder in einer demokratietheoretischen Perspektive nähern oder empirisch die Funktion und die Einflussmöglichkeiten transnationaler Oppositionsakteure untersuchen. Vorschläge nehmen Nicole Deitelhoff (<a href="mailto:nicole.deitelhoff@normativeorders.net" target="_blank">nicole.deitelhoff@<wbr>normativeorders.net</wbr></a>) und Simon Teune (<a href="mailto:teune@wzb.eu" target="_blank">teune@wzb.eu</a>) bis zum 1. März 2012 entgegen.</div>
<div><em>Zeitplan</em></div>
<div>1. März 2012 ‐ Letzter Termin für die Einreichung eines Vorschlages</div>
<div>31. März 2012 ‐ Entscheidung über die Zusammensetzung des Panels</div>
<div>31. August 2012 ‐ Einsendung einer Zusammenfassung des Vortrages bei der DVPW‐Geschäftsstelle</div>
<div>18. September 2012 ‐ Einsendung des Vortrags bei der DVPW‐Geschäftsstelle</div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Protest und Demokratie: Römerberggespräche in Frankfurt</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 07:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die diesjährigen Römerberggespräche in Frankfurt stehen unter einem auch für Politische Theoretiker interessanten Motto: &#8220;Gefällt mir nicht. Demokratie auf dem Prüfstand&#8221;. Sie finden am Samstag, den 3. Dezember 2011, im Schauspiel Frankfurt statt. Unter anderem wird Heinz Bude über &#8220;Empörung in einer Welt ohne Alternative&#8221;, Werner Plumpe über &#8220;Stabile Instabilitäten &#8211; Zur historischen Lage des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die diesjährigen Römerberggespräche in Frankfurt stehen unter einem auch für Politische Theoretiker interessanten Motto: &#8220;Gefällt mir nicht. Demokratie auf dem Prüfstand&#8221;. Sie finden am Samstag, den 3. Dezember 2011, im Schauspiel Frankfurt statt. Unter anderem wird <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Bude" target="_blank">Heinz Bude</a> über &#8220;Empörung in einer Welt ohne Alternative&#8221;, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Plumpe" target="_blank">Werner Plumpe</a> über &#8220;Stabile Instabilitäten &#8211; Zur historischen Lage des Kapitalismus&#8221; und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claus_Leggewie" target="_blank">Claus Leggewie</a> über die partizipative Demokratie des Jahres 2030 referieren. Ferner gibt es eine Podiumsdiskussion mit Nicole Deitelhoff, Erik Buhn (Occupy Frankfurt) und Frank Rieger (Chaos Computer Club) zur Organisation von Dissens. Das ganze Programm <a href="http://www.roemerberggespraeche-ffm.de/aktuell.html" target="_blank">hier</a> (oder <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/11/rbg_031211.pdf">hier als Flyer</a>), Eintritt wird keiner erhoben.</p>
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		<title>Call: Deliberative Demokratie bei der DVPW-Tagung 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 08:31:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[deliberative Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratietheorie]]></category>
		<category><![CDATA[DVPW]]></category>
		<category><![CDATA[Ideengeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Theoriesektion der DVPW veranstaltet beim 25.  Gesamtkongress in Tübingen (24.-28. September 2012) ein größeres Panel zum &#8220;Versprechen der deliberativen Demokratie&#8221;. Das allgemeinere Demokratie-Thema des Kongresses insgesamt soll im Theoriepanel auf  Ideengeschichte und Aussichten des Konzepts deliberativer Demokratie zugespitzt werden &#8211; hierfür gibt es nun den ausführlichen Call, der für interessierte Vortragende eine Reihe von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://www.dvpw.de/gliederung/sektionen/politische-theorien-und-ideengeschichte/aktuelles-aus-der-sektion.html">Theoriesektion</a> der DVPW veranstaltet beim 25.  Gesamtkongress in Tübingen (24.-28. September 2012) ein größeres Panel zum &#8220;Versprechen der deliberativen Demokratie&#8221;. Das allgemeinere <a href="https://www.dvpw.de/fileadmin/docs/Kongress2012/Kongress%202012%20-%20Inhalt.pdf">Demokratie-Thema des Kongresses</a> insgesamt soll im Theoriepanel auf  Ideengeschichte und Aussichten des Konzepts deliberativer Demokratie zugespitzt werden &#8211; hierfür gibt es nun den ausführlichen Call, der für interessierte Vortragende eine Reihe von Beitragsmöglichkeiten andeutet. Deadline für Vorschläge ist der 30. Januar 2012. Hier der vollständige Call: <span id="more-4943"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><strong>Das Versprechen der deliberativen Demokratie – Herkunft und Zukunft</strong><br />
<em>Call for Proposals für das Panel der Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte</em><br />
<em>Beim 25. Kongress der DVPW in Tübingen, 24.-28. September 2012</em><br />
Die Dominanz deliberativer Theorien in der aktuellen demokratietheoretischen Debatte lässt sich mit den großen Versprechen erklären, die diese mit sich bringen. So versprechen deliberative Demokratietheorien – in unterschiedlicher Weise und in unterschiedlichem Maße – nicht nur eine gegenüber reinen Mehrheitsentscheidungen höhere Legitimität von Entscheidungen durch Deliberation, sondern auch eine höhere Qualität von Entscheidungen, welche auf der Grundlage interaktiver Rechtfertigung die Vermutung höherer Vernünftigkeit oder Gerechtigkeit für sich reklamieren können. Hinzu kommt die Hoffnung, dass der<br />
‚zwanglose Zwang des besseren Arguments’, der in deliberativen Foren herrschen soll, konfligierende Werte, Interessen und Präferenzen in einer Weise transformiert, die, wenn nicht einen Konsens, so doch zumindest Verständigung und ‚tiefe Kompromisse’ ermöglicht.<br />
Das Versprechen, durch Verständigung Lösungen zu finden, die aufgrund einer breiten Zustimmung und aufgrund ihrer vermuteten Vernünftigkeit über eine höhere Legitimität verfügen, ist somit ein Dreh- und Angelpunkt der deliberativen Theorie. Der ideengeschichtliche Ursprung des deliberativen Versprechens wird von den überwiegend analytisch arbeitenden Vertretern deliberativer Theorien dabei selten thematisiert. Dabei könnte die Herkunft dieses Versprechens auch Licht auf seine Folgen werfen und damit neue Fragen in den Mittelpunkt der Diskussion rücken. Offene Fragen betreffen insbesondere das Verhältnis von kritischer Öffentlichkeit, deliberativen Foren und mehrheitsdemokratisch legitimierten Entscheidungsträgern: Wo ist der Ort der Deliberation –<br />
in einer nicht institutionalisierbaren Öffentlichkeit, in Bürgerforen oder im Parlament? Dient Deliberation der Vorbereitung und Findung von Entscheidungen oder ist sie technokratisches Instrument zur Erreichung vorgegebener Ziele? Wenn durch Deliberation keine breite Zustimmung zu einer Lösung zu erzielen ist, wer soll entscheiden wann, durch wen und über welche Handlungsoptionen abzustimmen ist? Sollen wir die bestehenden Institutionen der repräsentativen Demokratie – insbesondere das Parlament – deliberativ umgestalten oderverhalten sie sich mit ihrer antagonistischen Interaktionslogik komplementär zu deliberativen<br />
Foren?<br />
Hinsichtlich der Zukunft des deliberativen Versprechens erweckt ein Blick in die neuere Literatur den Eindruck, dass die Zeit der großen Theorieentwürfe vorbei ist und sich der Schwerpunkt der Forschung im Bereich der deliberativen Demokratietheorie auf<br />
kleinteiligere Einzelstudien und empirische Untersuchungen verlagert. Von Interesse für die politische Theorie sind diese freilich nur dann, wenn sie prüfen, ob die Praxis der Deliberation in etablierten Institutionen, Bürgerforen und neuen Medien in der Lage ist, die Versprechen der Theorie einzulösen. Transformiert Deliberation die Einstellungen und Präferenzen der Beteiligten tatsächlich, und wenn ja, in welche Richtung? Ermöglicht Deliberation wirklich ‚bessere’ Entscheidungen und wenn ja, an welchen Kriterien wäre dies zu bemessen? Inwiefern befördert die deliberative Rechtfertigung von Handlungsplänen ihre Legitimität und Legitimation? Werden die Versprechen der Deliberation gegenüber allen Bürgern gleichermaßen eingelöst oder perpetuiert auch oder gerade die Deliberation die Ungleichbehandlung traditionell benachteiligter Gruppen? Gerade vor dem Hintergrund ungleicher Beteiligungs- und Einflusschancen in deliberativen Verfahren stellt sich nicht zuletzt auch die Frage, inwieweit das deliberative Versprechen insofern ein ‚falsches’ sein könnte, als dass es Interessen und ideologische Motive verschleiert.<br />
Wir freuen uns über Vortragsvorschläge, die<br />
- der Herkunft des deliberativen Versprechens in der politischen Ideengeschichte nachgehen und vor diesem Hintergrund aktuelle und systematische Fragen formulieren<br />
- das Verhältnis von Deliberation und Entscheidung, insbesondere der demokratischen Mehrheitsentscheidung in den Blick nehmen<br />
- die Institutionalisierung von Deliberation und das Verhältnis deliberativer Foren zu den Institutionen der repräsentativen Demokratie diskutieren<br />
- die Einlösbarkeit des deliberativen Versprechens vor dem Hintergrund empirischer Forschungsergebnisse diskutieren oder<br />
- das deliberative Versprechen kritisch hinterfragen.<br />
<em>Vorschläge sind bis zum 30.01.2012 zu richten an:</em><br />
<em>Claudia Landwehr (Landwehr@politik.uni-mainz.de)</em></p></blockquote>
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		<title>Gibt es gute Gründe gegen das griechische Referendum?</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 10:58:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Demokratietheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Direkte Demokratie]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem uns letzte Woche noch erklärt wurde, dass Merkel und Sarkozy den Euro gerettet hätten, steht nun vermeintlich wieder alles auf dem Spiel. Der griechische Ministerpräsident Papandreou hat am Montag verkündet, über die von der EU beschlossenen Maßnahmen die Griechen in einem Referendum entscheiden zu lassen. Die deutsche Bundesregierung zeigt sich konsterniert, &#8220;die Finanzmärkte&#8221; reagieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem uns letzte Woche noch erklärt wurde, dass Merkel und Sarkozy den Euro gerettet hätten, steht nun vermeintlich wieder alles auf dem Spiel. Der griechische Ministerpräsident Papandreou hat am Montag verkündet, über die von der EU beschlossenen Maßnahmen die Griechen in einem Referendum entscheiden zu lassen. Die deutsche Bundesregierung zeigt sich konsterniert, &#8220;die Finanzmärkte&#8221; reagieren übellaunig und gleich steht fest: stimmen die Griechen gegen die EU-Maßnahmen, müssen sie die EU verlassen. Doch so einstimmig die ersten Reaktionen ausfielen, so zweifelhaft ist, ob sie gut begründet sind.<span id="more-4935"></span></p>
<p>Ein Argument lautet, dass das Ergebnis des Referendums nicht nur die Griechen selbst, sondern eben ganz Europa betrifft. Doch wie auch <a href="http://verfassungsblog.de/das-ende-der-alternativlosigkeit/" target="_blank">Max Steinbeis im Verfassungsblog argumentiert</a>, betrifft das Referendum letztlich auch die Frage, ob die Griechen unter diesen Bedingungen Mitglied der Eurozone bleiben wollen. Wollen Sie dies nicht, hat das möglicherweise massive Auswirkungen für den Rest der EU, dennoch muss diese Entscheidung den Griechen überlassen werden.</p>
<p>Ein weiteres, selten so offen geäußertes Argument läuft auf eine allgemeine Skepsis gegenüber Referenden hinaus. Die Befürchtung hier ist schlicht, dass die Griechen sich &#8220;falsch&#8221; entscheiden werden, dass sie sich gegen den Weg entscheiden werden, den der Rest Europas für sie vorgesehen hat. Dass dieses Argument selten so offen formuliert wird, hat einen Grund, ist es doch in hohem Maße undemokratisch. Auch wenn man überzeugt davon ist, dass die Beschlüsse des EU-Gipfels der letzten Woche die beste Lösung für Griechenland bieten, muss man akzptieren, dass die Griechen sich in demokratischen Verfahren dagegen entscheiden.</p>
<p>Die von den europäischen Regierungen bevorzugte Alternative scheint darin zu bestehen, dass die Regierung Griechenlands weitere drastische Maßnahmen gegen den Willen immer größerer Teile der Bevölkerung durchsetzt. Formal wäre die griechische Regierung hierzu wohl legitimiert, zumal sie wahrscheinlich auf die zähneknirschende Zustimmung des Parlaments setzen würde. Doch ist zum einen zu bezweifeln, dass dies noch die Art von Demokratie ist, die Europa sich ansonsten gerne auf die Fahne schreibt. Zum anderen ist die Frage, wie lange die demokratischen Institutionen Griechenlands eine solchen Druck überhaupt aushalten würden. Bei <a href="http://crookedtimber.org/2011/11/01/%e2%80%98we-have-faith-in-our-citizens%e2%80%99-%e2%80%93-why/" target="_blank">Crooked Timber</a> findet sich der Hinweis auf Umfragen, wonach nicht nur die griechische Regierung, sondern auch die größte Oppositionspartei immer mehr an Zustimmung verliert. Ein Nicht-Reagieren der Regierung auf den enormen Widerstand in der eigenen Bevölkerung würde vor diesem Hintergrund möglicherweise zu einer massiven Abkehr von demokratischen Verfahren führen.</p>
<p>Vielleicht habe ich etwas übersehen, und es gibt ein gutes Argument gegen das griechische Referendum. Bis jetzt scheint mir jedoch, dass die Risiken für den Rest der EU nicht eine Beschneidung der demokratischen Rechte der Griechen rechtfertigen, dass umgekehrt aber das Referendum für das Fortbestehen der griechischen Demokratie von enormer Bedeutung ist. Hier schließe ich mich noch einmal Max Steinbeis und in gewisser Weise auch ähnlichen Überlegungen von Habermas (etwa im Kontext der Referenden zur EU-Verfassung) an: Durch das Referendum wird die Zukunft Griechenlands wieder zu einer politischen Frage, über die in demokratischen Verfahren gestritten werden kann.</p>
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		<title>Workshop: Das politische Imaginäre (Frankfurt)</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 14:43:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 21. und 22. Oktober (Freitag/Samstag) findet in Frankfurt ein Workshop zu &#8220;Das politische Imaginäre&#8221; statt. Unter anderem sprechen Oliver Marchart über &#8220;Das David`sche Moment&#8221;, Juliane Rebentisch über &#8220;Das Spektakel der Demokratie&#8221; und Martin Saar über &#8220;Politik und imaginatio bei Spinoza&#8221;. Der Workshop findet in der Villa des Exzellenzclusters statt. Infos und Ablaufplan hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 21. und 22. Oktober (Freitag/Samstag) findet in Frankfurt ein Workshop zu &#8220;Das politische Imaginäre&#8221; statt. Unter anderem sprechen Oliver Marchart über &#8220;Das David`sche Moment&#8221;, Juliane Rebentisch über &#8220;Das Spektakel der Demokratie&#8221; und Martin Saar über &#8220;Politik und imaginatio bei Spinoza&#8221;. Der Workshop findet in der Villa des Exzellenzclusters statt. Infos und Ablaufplan <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/10/politischeimagin%C3%A4re.pdf">hier</a>.</p>
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		<title>CfP: Weltkongress der IPSA in Madrid</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 19:48:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der vom 8.-12. Juli 2012 in Madrid stattfindenden Weltkonferenz der International Political Science Association (Oberthema: Reshaping Power, Shifting Boundaries) veranstalten Marion Löffler und Alexander Weiß ein Panel mit dem Namen &#8220;Parliamentary Communication against Democracy&#8220;. In diesem soll es um die Rede in parlamentarischen Foren gehen, konkret: um mögliche Grenzen solche Rede(n). Die Deadline für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der vom 8.-12. Juli 2012 in Madrid stattfindenden <a href="http://www.ipsa.org/events/congress/madrid2012" target="_blank">Weltkonferenz der International Political Science Association</a> (Oberthema: Reshaping Power, Shifting Boundaries) veranstalten Marion Löffler und Alexander Weiß ein Panel mit dem Namen &#8220;<a href="http://www.ipsa.org/my-ipsa/events/madrid2012/panel/parliamentary-communication-against-democracy" target="_blank">Parliamentary Communication against Democracy</a>&#8220;. In diesem soll es um die Rede in parlamentarischen Foren gehen, konkret: um mögliche Grenzen solche Rede(n). Die Deadline für die Einreichung von Beiträgen wurde auf den 17. Oktober verlängert, alle sind herzlich aufgefordert, sich mit einem Beitrag zu beteiligen (für den Abstract reichen 250 Wörter). Weitere Panels zur Politischen Theorie in Madrid <a href="http://www.ipsa.org/events/congress/madrid2012/session/6201/panel/accepted" target="_blank">hier</a> bzw. <a href="http://www.ipsa.org/events/congress/madrid2012/panel/accepted" target="_blank">hier die Gesamtübersicht</a>.</p>
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		<title>CfP: Jahrestagung der Theoriesektion zu Rousseau</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 07:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 28.-30. Juni 2012 findet in Frankfurt die Jahrestagung der Theoriesektion statt (nächstes Jahr gibt es nicht Herbst- und Frühjahrstagung wie sonst, sondern nur eine Tagung sowie den DVPW-Jahreskongress in Tübingen). Die Sektionssitzung ist dabei Rousseau gewidmet, der 2012 das stolze Alter von 300 Jahren erreicht hätte. Gefragt wird nach den Ambivalenzen demokratischer Freiheit &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 28.-30. Juni 2012 findet in Frankfurt die Jahrestagung der <a href="https://www.dvpw.de/gliederung/sektionen/politische-theorien-und-ideengeschichte/aktuelles-aus-der-sektion.html" target="_blank">Theoriesektion</a> statt (nächstes Jahr gibt es nicht Herbst- und Frühjahrstagung wie sonst, sondern nur eine Tagung sowie den <a href="https://www.dvpw.de/news/news-details.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=700&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=92&amp;cHash=df42a48f8a" target="_blank">DVPW-Jahreskongress in Tübingen</a>). Die Sektionssitzung ist dabei Rousseau gewidmet, der 2012 das stolze Alter von 300 Jahren erreicht hätte. Gefragt wird nach den Ambivalenzen demokratischer Freiheit &#8211; konkret an den Fällen der Ambivalenzen der Selbstbestimmung, der Gleichheit und der Anerkennung. Wer aktiv teilnehmen möchte, ist aufgefordert bis zum 15.12.2011 einen Abstract an <a href="http://www.gesellschaftswissenschaften.uni-frankfurt.de/sseubert" target="_blank">Sandra Seubert</a> zu senden. Alle Infos und eine genaue Beschreibung des Themenschwerpunkts entnehmt bitte dem <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/10/Call-Rousseau-Tagung-Theorie-Sektion.pdf">Call</a>.</p>
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		<title>3 volle Mitarbeiterstellen im Käte Hamburger Kolleg: &#8220;Politische Kulturen der Weltgesellschaft&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 07:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschäftsführer]]></category>
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		<description><![CDATA[Das sich derzeit in der Einrichtung befindliche Käte Hamburger Kolleg &#8220;Politische Kulturen der Weltgesellschaft&#8221; schreibt drei Mitarbeiterstellen aus: Zum einen die Stelle einer GeschäftsführerIn (Entgeltgruppe 15 TV-L) und dann noch zwei Mitarbeitstellen (Entgeltgruppe 14 TV-L). Alle drei Stellen sind volle Stellen und jeweils auf 6 Jahre ausgeschrieben. Bei den Mitarbeiterstellen ist die eine im Forschungscluster &#8220;Global Governance [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das sich derzeit in der Einrichtung befindliche Käte Hamburger Kolleg &#8220;<a href="http://www.die-gdi.de/CMS-Homepage/openwebcms3.nsf/(ynDK_contentByKey)/MPHG-8DMAUV?Open" target="_blank">Politische Kulturen der Weltgesellschaft</a>&#8221; schreibt drei Mitarbeiterstellen aus: Zum einen die Stelle einer GeschäftsführerIn (Entgeltgruppe 15 TV-L) und dann noch zwei Mitarbeitstellen (Entgeltgruppe 14 TV-L). Alle drei Stellen sind volle Stellen und jeweils auf 6 Jahre ausgeschrieben. Bei den Mitarbeiterstellen ist die eine im Forschungscluster &#8220;Global Governance Revisited&#8221;, die andere im Cluster &#8220;Demokratisierungsparadoxe und -perspektiven&#8221; angesiedelt. Promotion und die übliche Exzellenz werden vorausgesetzt. Das Kolleg wird vom <a href="http://www.die-gdi.de" target="_blank">Deutschen Institut für Entwicklungspolitik</a> (Bonn), dem<a href="http://inef.uni-due.de/cms/" target="_blank"> Institut für Entwicklung und Frieden</a> (Duisburg) und dem <a href="http://www.kwi-nrw.de/home/index.html" target="_blank">Kulturwissenschaftlichen Institut Essen</a> getragen. <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/08/UDE_Ausschreibung-Geschäftsführung.pdf">Hier die Ausschreibung zur Geschäftsführerstelle</a> und hier die für die beiden Mitarbeiterstellen: <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/08/UDE_Ausschreibung-WMA-Cluster-3.pdf">Global Governance</a> und <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/08/UDE_Ausschreibung-WMA-Cluster-4.pdf">Demokratisierungsparadoxe</a>. Der Bewerbungsschluss ist bei allen drei Stellen der 05. September. Viel Erfolg beim Bewerben!</p>
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