Am 4. und 5. Mai 2012 wird in Jena ein Workshop zur Rezeption Martin Heideggers in der politischen Theorie und Philosophie stattfinden. Der Call richtet sich vornehmlich an DoktorandInnen und Post-Docs, gefragt wird nicht nur nach Anknüpfungspunkten, sondern auch nach kritischen Auseinandersetzungen mit Heideggers Denken. Gerahmt wird der Workshop, der von Paul Sörensen und Nikolai Münch organisiert wird, von zwei Vorträgen (u.a. von Florian Grosser). Ein besonderes Schmankerl: Charles Taylor wird sich vom 21. April bis zum 17. Mai als Schillerprofessor in Jena aufhalten – die Chancen stehen nicht schlecht, dass er sich auf dem Workshop blicken lässt. Der Call endet am 15. Februar 2012.
Beiträge mit dem Schlagwort ‘Charles Taylor’
(Post-)säkulares, (post-)koloniales Frankfurt: Ein Tagungsrückblick
22. Juni 2011, ulrikeDie Pfingstwoche an der Uni Frankfurt stand im Zeichen des (Post-)Säkularismus und des (Post-)Kolonialismus. Zeitgleich zu der groß aufgezogenen internationalen Graduiertenkonferenz des Frankfurt Research Center for Postcolonial Studies auf dem Campus Westend (“Colonial Legacies, Postcolonial Contestations. Decolonizing the Social Sciences and the Humanities”) fand im Gästehaus der Universität im kleinen Kreis eine Arbeitstagung des Exzellenzclusters Normative Orders zum Thema “A Secular Age or a Postsecular Constellation?” statt. Beide Events sorgten mit Charles Taylor, José Casanova und Dipesh Chakrabarty für internationale Prominenz auf dem Campus. Der folgende Rückblick befasst sich in erster Linie mit der letztgenannten Konferenz, welche die aktuellen Diskussionen über die Säkularisierungsthese, die Rolle von Religion in der Moderne und das Verhältnis von Politik und Religion in pluralistischen Gesellschaften aus soziologischen, politiktheoretischen, philosophischen und theologischen Blickwinkeln sowie unter besonderer Berücksichtigung des Werks Charles Taylors bearbeitete. (weiterlesen…)
Internationale Konferenz: A Secular Age or a Postsecular Constellation?
20. Mai 2011, ulrikeDas Frankfurter Exzellenzcluster “Normative Orders” veranstaltet vom 15. bis 18. Juni eine Internationale Konferenz mit dem Titel “A Secular Age or a Postsecular Constellation? On Religion, Ethics, and Politics in a Globalizing World”. Das Tagungsprogramm versammelt so einige bekannte Namen. Charles Taylor, dessen 80. Geburtstag in diesem Jahr ansteht, ist, so könnte man wohl sagen, gleichzeitig Akteur und “Gegenstand” dieser Konferenz. Es sei beachtet, dass dessen Vortrag auf dem Campus Westend am Mittwochabend zwar öffentlich ist (ebenso wie derjenige von José Casanova am darauffolgenden Abend), dass es für die Teilnahme an der Tagung im Gästehaus der Goethe-Uni jedoch einer Anmeldung und einer Teilnahmezusage bedarf. Anmeldungen nimmt bei Frau Johannsen per Email (johannsen@em.uni-frankfurt.de) bis Donnerstag, den 9. Juni entgegen.
Fürs Wochenende: Kulturtheorie zum Hören
29. April 2011, thorstenEin leicht verspätetes Ostergeschenk: Wer über das Wochenende etwas Zeit hat und trotzdem nicht die Theorie/Philosophie ausblenden will, den interessiert ganz sicher folgendes neues Angebot des Internationalen Zentrums für Kultur- und Technikforschung Stuttgart. Auf der Webseite finden sich eine größere Menge von Podcasts zur Kulturtheorie. So kann man Reinhard Koselleck über Macht und Gewalt sprechen hören, Niklas Luhmann über Kultur, Susan Neimann über moralische Klarheit, Terry Eagelton über den Tod der Kritik, Edward Said über historische Erfahrung und Identität oder – ganz frisch – Gayatri Chakravorty Spivak über “The Future as Neighbor and Vernacular Cosmopolitanism“.
Eine tolle Initiative – und bei der Gelegenheit sei auch nochmal an den Ethik-Podcast der Uni-Zürich erinnert und zusätzlich auf eine fünfteilige Podcast-Serie mit Charles Taylor hingewiesen, Thema: ‘The Malaise of Modernity’. Wer weitere Hör-Theorie kennt, poste sie doch gerne in die Kommentare. Sicher interessant, da mal eine kleine Mediathek zusammenzustellen.
Epistemic Confusion
15. September 2010, ulrikeDie eingehende Beschäftigung mit philosophischen Fragen kann manchmal (noch mehr) Rätsel aufgeben – vermutlich eher keine Seltenheit. Dies passiert mir als Politikwissenschaftlerin besonders dann, wenn ich den Versuch mache, die philosophischen Voraussetzungen politischer Positionen zu ergründen. Charles Taylor etwa gibt sich stets kritisch gegenüber der Idee einer „gemeinsamen Menschenvernunft“ (Habermas), die klassisch liberalen politischen Theorien zugrunde liegt. Gleichzeitig aber hält er am politischen Prinzip der weltanschaulichen Neutralität des Staates fest. Da kann sich schonmal epistemische Verwirrung einstellen: philosophische Vernunftkritik und politische Neutralität – geht das zusammen? (weiterlesen…)
Liberté, Egalité, Fraternité. Charles Taylor über Laizismus und Anerkennung in liberalen Demokratien
14. Juni 2010, janina und wulf“Der Name des Philosophen Charles Taylor ist eigentlich ein Garant für Aufmerksamkeit und volle Hörsäle….” Janina und Wulf mit einem Bericht über Charles Taylor’s Vortrag in der Vortragsreihe „Und jetzt – Richtungen der Zukunft“, die von der Humboldt-Universität zu Berlin und der Siemens Stiftung veranstaltet wird.
Für Kurzentschlossene: Charles Taylor morgen an der HU
25. Mai 2010, danielLeider bin ich erst gerade darauf gestoßen: Morgen um 19.00h hält Charles Taylor im Kinosaal der Humboldt Universität einen Vortrag zum Thema „Two Directions for Secular Societies”. Alle weiteren Infos dazu gibt es hier.
“Wie säkular ist die Welt?” Charles Taylor am KWI Essen
19. Mai 2010, ulrikeAm 14. und 15. Juni diskutiert Charles Taylor am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) sein Buch “A Secular Age” u.a. mit Otto Kallscheuer, Navid Kermani und Volkhard Krech. Die Moderation übernimmt Claus Leggewie. Die Veranstaltung am Montagabend ist öffentlich, für die Teilnahme an einem Workshop mit Taylor am darauffolgenden Tag bedarf es einer Anmeldung. Mehr Infos dazu gibts in diesem Flyer: Taylor am KWI 2010