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	<description>Ein Forum für politische Theorie und Philosophie</description>
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		<title>Konferenz: Diachronic Agency</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 07:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>susanne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 5. bis 7. Oktober findet an der Universität Bern eine prominent besetzte Konferenz zur diachronen Akteurschaft statt. Im Hintergrund steht die These, dass sich unser Handeln nicht auf einen punktuellen Moment reduzieren lässt, sondern eine zeitliche Dynamik und eine Verbindung zu unserer ebenfalls sich über eine Zeit erstreckende Identität aufweist. Die Konferenz stellt Zusammenhänge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 5. bis 7. Oktober findet an der Universität Bern eine prominent besetzte Konferenz zur diachronen Akteurschaft statt. Im Hintergrund steht die These, dass sich unser Handeln nicht auf einen punktuellen Moment reduzieren lässt, sondern eine zeitliche Dynamik und eine Verbindung zu unserer ebenfalls sich über eine Zeit erstreckende Identität aufweist. Die Konferenz stellt Zusammenhänge her zur personalen Identität, Rationalität und Autonomie. Zu den Referenten gehören Peter Goldie (Manchester), Karen Jones (Melbourne) und Kristjàn Kristjànsson (Iceland). Mehr Infos gibt es <a href="http://www.philosophie.unibe.ch/content/aktuell/conference_on_diachronic_agency/">hier</a>.</p>
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		<title>Neu im Netz II: Beiträge zur Staatsdiskussion</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 17:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maike</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der digitale Gründungsboom in der deutschen Politikwissenschaft setzt sich fort: Mit www.staatsdiskussion.de ist soeben ein weiteres Projekt online gegangen. Auf der Website werden die Working Papers der von Samuel Salzborn und Rüdiger Voigt herausgegebenen Reihe &#8220;Staat – Souveränität – Nation. Beiträge zur aktuellen Staatsdiskussion&#8221; im Volltext zur Verfügung gestellt. Ziel und Anliegen des Projekts ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der digitale Gründungsboom in der deutschen Politikwissenschaft setzt sich fort: Mit <a href="http://www.staatsdiskussion.de" target="_blank">www.staatsdiskussion.de</a> ist soeben ein weiteres Projekt online gegangen. Auf der Website werden die Working Papers der von <a href="http://www.salzborn.de/" target="_blank">Samuel Salzborn</a> und <a href="http://www.staatswissenschaft.de/"target="_blank">Rüdiger Voigt</a> herausgegebenen Reihe &#8220;Staat – Souveränität – Nation. Beiträge zur aktuellen Staatsdiskussion&#8221; im Volltext zur Verfügung gestellt. Ziel und Anliegen des Projekts ist es, die staats- und souveränitätstheoretische Diskussion zu intensivieren und einem breiteren Publikum vorzustellen. Das erste Paper ist bereits online und <a href="http://www.staatsdiskussion.de/working-papers/" target="_blank">hier abrufbar</a>.</p>
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		<title>Großartig: Philosopher&#8217;s Digest</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 14:44:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cord</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Habe gerade beim sinnlosen surfen zum Nachmittagskaffee bei einer für meine Arbeit essentiellen Internetrecherche dieses großartige Portal gefunden: Philosopher&#8217;s Digest. Auf der Website werde aktuelle Aufsätze aus den großen philosophischen Fachzeitschriften von verschiedenen RezensentInnen zusammengefasst und kritisch diskutiert. Per Kommentarfunktion können sich die LeserInnen an der Diskussion beteiligen. Es handelt sich also quasi um ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe gerade <span style="text-decoration: line-through;">beim sinnlosen surfen zum Nachmittagskaffee</span> bei einer für meine Arbeit essentiellen Internetrecherche dieses großartige Portal gefunden: <a href="http://www.philosophersdigest.com/" target="_blank">Philosopher&#8217;s Digest</a>. Auf der Website werde aktuelle Aufsätze aus den großen philosophischen Fachzeitschriften von verschiedenen RezensentInnen zusammengefasst und kritisch diskutiert. Per Kommentarfunktion können sich die LeserInnen an der Diskussion beteiligen. Es handelt sich also quasi um ein interaktives Rezensionsportal für philosophische Paper. Zwar ist relativ wenig aus der politischen Philosophie dabei, aber für die Ethik sieht es schon besser aus und wer sich für theoretische Philosophie interessiert, wird seine helle Freude haben. Insgesamt scheint das Projekt noch relativ am Anfang zu stehen (d.h. relativ wenig Content), die Idee und die Umsetzung finde ich aber bereits jetzt sehr gelungen!</p>
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		<title>Dritte Tagung &#8220;Rechtsforschung als disziplinenübergreifende Herausforderung&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 14:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 17./18. September 2010 findet in Berlin die dritte Tagung zu &#8220;Rechtsforschung als disziplinenübergreifende Herausforderung&#8221; statt. Die Tagung wird von einer Reihe an Organisationen, wie dem Berliner Arbeitskreis Rechtswirklichkeit, dem Institut für interdisziplinäre Rechtsforschung der HU Berlin u.v.m, getragen und steht dieses Jahr unter dem Forschungsthema „„Recht sozial. Disziplinenübergreifende Perspektiven auf soziale Sicherung“.  Mehr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 17./18. September 2010 findet in Berlin die dritte Tagung zu<a title="&quot;Rechtsforschung als disziplinenübergreifende Herausforderung&quot;" href="http://www.rechtswirklichkeit.de/berlin2010" target="_blank"> &#8220;Rechtsforschung als disziplinenübergreifende Herausforderung&#8221;</a> statt. Die Tagung wird von einer Reihe an Organisationen, wie dem Berliner Arbeitskreis Rechtswirklichkeit, dem Institut für interdisziplinäre Rechtsforschung der HU Berlin u.v.m, getragen und steht dieses Jahr unter dem Forschungsthema „„Recht sozial. Disziplinenübergreifende Perspektiven auf soziale Sicherung“.  Mehr als 50 Vortragende aus den Rechts- und Sozialwissenschaften, der Kriminologie, den Pflegewissenschaften, der Ethnologie, den Geistes- und Politikwissenschaften sowie weiterer Disziplinen versuchen sich im Brückenschlagen. Das <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Programm.pdf">Programm</a> gibt es hier.</p>
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		<title>Tagung: Militärische Ausbildung und Krisenbewältigung an der HU</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 09:40:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und wieder einmal kommt die aktuelle Ereignislage lang geplanten Tagungen entgegen: Am 15./16. Oktober findet an der HU Berlin eine Konferenz zur &#8220;Offiziersausbildung im 21. Jahrhundert&#8221; statt. Gehen soll es dabei nicht nur um die Geschichte der Militärausbildung und die Zukunft der Bundeswehr, sondern auch um theoretische Ansätze zur Krisenbewältigung mit zivilen und militärischen Mitteln. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder einmal kommt die aktuelle Ereignislage lang geplanten Tagungen entgegen: Am 15./16. Oktober findet an der HU Berlin eine Konferenz zur &#8220;Offiziersausbildung im 21. Jahrhundert&#8221; statt. Gehen soll es dabei nicht nur um die Geschichte der Militärausbildung und die Zukunft der Bundeswehr, sondern auch um theoretische Ansätze zur Krisenbewältigung mit zivilen und militärischen Mitteln. Ins Gefecht stürzen sich dafür Peter Paret, Klaus von Beyme, Herfried Münkler, Rupert Neudeck u.a. Den Flyer gibt es <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Flyer_Tagung_15_16-1020101.pdf">hier</a>.</p>
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		<title>Workshop zu Walter Benjamin an der Uni Frankfurt</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 11:15:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 8. und 9. Oktober veranstaltet das Institut für Philosophie der Uni Frankfurt einen Workshop mit dem schönen Titel &#8220;&#8216;Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch&#8217; Geschichte, Fortschritt, Kritik: Für Walter Benjamin&#8221;. Das Programm und alle organisatorischen Infos gibt es hier.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. und 9. Oktober veranstaltet das Institut für Philosophie der Uni Frankfurt einen Workshop mit dem schönen Titel &#8220;&#8216;Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch&#8217; Geschichte, Fortschritt, Kritik: Für Walter Benjamin&#8221;. Das Programm und alle organisatorischen Infos gibt es <a href="http://www.benjamintagung.uni-frankfurt.de/" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Tagungsbericht zur Meisterklasse Konstanz: „Clash of Cultures?“</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 09:10:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eva stefan und ulrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die 1999 gegründete „Konstanzer Meisterklasse“ versteht sich als Summer School besonderen Zuschnitts: Eine internationale, interdisziplinäre Gruppe von (Post-)DoktorandInnen („Fellows“) trifft auf renommierte „Meister“ ihres jeweiligen Faches und verhandelt ein oftmals der Kultursoziologie entlehntes Streitthema. Ganze acht Tage lang – strukturiert in morgendliche Vorträge der älteren „Meister“ und nachmittägliche Projektvorstellungen der Nachwuchswissenschaftler – verbringt die rund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die 1999 gegründete <a href="http://www.exc16.de/cms/meisterklasse.html">„Konstanzer Meisterklasse“</a> versteht sich als Summer School besonderen Zuschnitts: Eine internationale, interdisziplinäre Gruppe von (Post-)DoktorandInnen („Fellows“) trifft auf renommierte „Meister“ ihres jeweiligen Faches und verhandelt ein oftmals der Kultursoziologie entlehntes Streitthema. Ganze acht Tage lang – strukturiert in morgendliche Vorträge der älteren „Meister“ und nachmittägliche Projektvorstellungen der Nachwuchswissenschaftler – verbringt die rund 30-köpfige Gruppe mit diesem Thema. Zentral für die Veranstaltung ist dabei nicht ein in irgendeiner Weise materielles Produkt; die vergangenen Meisterklassen sind in keinerlei Publikationen gemündet. Im Mittelpunkt steht vielmehr die von solchen unmittelbaren Zwecken freie Diskussion  mit KollegInnen verschiedener Fächer, und nicht zuletzt die Möglichkeit, mit eher selten verfügbaren Koryphäen der Geistes- und Sozialwissenschaften in Kontakt zu treten.<span id="more-1681"></span></p>
<p>Unter den „Meistern“ der vergangenen Jahre waren Figuren wie Ralf Dahrendorf, Clifford Geertz, Hayden White und Shmuel Eisenstadt. Diese Betonung auf „meisterlichem“ Austausch, gefördert durch die lange Dauer und das reizvolle Bodensee-Setting der Veranstaltung, kann man als Spezifika der Konstanzer Meisterklasse betrachten. In diesem Juli wurde unter Leitung des Soziologieprofessors Bernhard Giesen (Konstanz) die nunmehr seit zwei Jahrzehnten vieldiskutierte Frage nach einem „Clash of Cultures“ neu evaluiert, wobei ein dem Titel hintangestelltes Fragezeichen eine kritische und ergebnisoffene Diskussion erwarten ließ.</p>
<p>Diese Erwartung wurde im Austausch von „Masters“ und „Fellows“ dank der unterschiedlichen disziplinären und theoretischen Zugänge und Abstraktionsebenen an den acht Konferenztagen auch zumeist erfüllt. Wenn die Vorträge mehrheitlich der Frage nach Existenz, Manifestationen und möglichen Auflösungen kultureller Konflikte nachgingen, so blieben die Sichtweisen auf kulturelle Kollisionen und insbesondere die Frage nach deren Reifizierung oft genug kontrovers. Die Mehrzahl der Beiträge wählte eine regionale Perspektive gemäß der Frage, welche kulturellen Konflikt- und Austauschdynamiken auf der Mikroebene tatsächlich beobachtbar sind und welche Implikationen diese Einzelfälle haben. Dieser kurze Bericht soll einen Eindruck der Bandbreite dieser Fallstudien geben. Zunächst  soll ein Blick auf jene Beiträge geworfen werden, die der Frage nach einem Kampf der Kulturen aus einer abstrahierenderen oder auch globalen Perspektive nachgingen. In den nächsten beiden Schritten werden dann solche Fallstudien vorgestellt, die beim Zusammentreffen von Kulturen vor allem die „Clash-Elemente“ bzw. vor allem Prozesse der Hybridisierung analysieren, bevor zum Schluss auf solche Vorträge eingegangen wird, die die öffentliche Rezeption von Kulturkonflikten untersuchen.</p>
<p>Die „Meister“ Craig Calhoun (New York), Jürgen Osterhammel (Konstanz) und auch Bernhard Giesen nahmen eine abstrahierende Perspektive ein. Mit theoretischem Blick gingen sie der Frage nach den allgemeinen Entstehungsbedingungen und Konsequenzen kultureller Konflikte nach. Samuel Huntingtons These von 1993, die als Anstoß leitend war, bildete für <a href="http://www.uni-konstanz.de/struktur/fuf/sozwiss/giesen/deu/members/members-index.htm">Giesens</a> einführende Überlegungen den Ausgangspunkt. Giesen rekapitulierte die Kritik an Huntingtons Bild eines Kampfes der Kulturen und stellte dabei zentral die territoriale und essentialistische Festschreibung kultureller Sphären in Frage. Nicht nur die Verengung auf kulturelle Konflikte sei angesichts der vielen Varianten von kultureller Hybridität zu hinterfragen. Auch auf epistemologischer Ebene sei die Zuordnung von bestimmten, mehr oder weniger statischen Kulturen zu bestimmten Territorien oder Zivilisationsräumen äußerst fragwürdig und problematisch. Die Rede vom „Clash of Cultures“ blende Formen von „Inbetweenness“ aus, die aber in der Interaktion von Kulturen nicht Ausnahme, sondern Normalfall seien.</p>
<p>Für eine Aussöhnung kultureller Prägungen und kosmopolitischer Normen plädierte <a href="http://sociology.fas.nyu.edu/object/craigcalhoun">Craig Calhoun</a>, Soziologe an der New York University und Präsident des Social Science Research Council. Anstelle eines konsumorientierten Lifestyle-Kosmopolitanismus nach der Devise „Been there, done that“ oder eines universalistischen Kosmopolitanismus, der lediglich nach dem kleinsten gemeinsamen kulturellen Nenner fragt und damit kulturelle Zugehörigkeiten abwertet, forderte Calhoun einen dritten Weg: Kosmopolitische Ansprüche und kulturelle Prägungen schlössen sich nicht gegenseitig aus, sondern müssten sogar unbedingt miteinander in Einklang gebracht werden. Der wahre Kosmopolit lehne kulturelle Eigenheiten nicht ab, sondern könne sie erfolgreich integrieren und navigieren. In ähnlicher Weise reformulierte Calhoun europäische Säkularismuskonzeptionen und sprach sich auch hier für eine differenzierte Betrachtung und die Anerkennung kultureller <em>embeddedness</em> aus. Das eurozentrische teleologische Narrativ von einer generellen Säkularisierung sei, so Calhouns nicht ganz überraschende These, normativ problematisch und empirisch falsch – und zwar nicht nur mit Blick auf außereuropäische Regionen, sondern auch hinsichtlich der weiterhin komplexen Verknüpfung zwischen säkularen und religiösen Institutionen im Westen.</p>
<p>Mit Vorstellungen und Politiken kultureller Superiorität befasste sich der in Konstanz lehrende Historiker <a href="http://www.uni-konstanz.de/geschichte/osterhammel/?cont=mitarbeiter&amp;subcont=osterhammel&amp;lang=de">Jürgen Osterhammel</a>, indem er die Idee der Zivilisierungsmission aus theoretischer wie auch historischer Perspektive diskutierte. Zivilisierungsmissionen ruhen demnach stets auf Vorstellungen der Superiorität bestimmter Eliten, welche sich in der Folge als Recht und Pflicht die „Entbarbarisierung von Barbaren“ verordnen. Diese Überzeugung bleibe in der geschichtlichen Rückschau – gerade in den europäischen Staaten der Sattelzeit und gerade in verschiedenen Kolonialismen – selten folgenlos und oft konfliktreich: Das viktorianische Empire stelle ein paradigmatisches Beispiel für verschiedene Aspekte von Zivilisierungsmissionen dar, da hier innere und äußere Zivilisierungsmaßnahmen, religiöser Missionarismus, universalistischer Humanitarismus sowie marktwirtschaftlicher Expansionismus ineinander griffen. Hohe Erwartungen der vermeintlichen Zivilisatoren, nämlich Dankbarkeit und Besserung seitens der „Barbaren“, würden, so Osterhammel, allerdings zuverlässig enttäuscht.</p>
<p>Diesen globalen Blick auf Zivilisierungsmissionen wandte <a href="http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb04/institute/geschichte/osteuropa/personen/hofmeister.ulrich">Ulrich Hofmeister</a> (Gießen) auf die regionale Herrschaftssicherung des russischen Zarenreiches in Zentralasien nach 1860 an: In Turkestan unterschätzten anfängliche Zivilisierungsversuche die Hartnäckigkeit muslimischer Institutionen; aufkeimende reformislamische Gruppierungen provozierten daraufhin konservative Allianzen zwischen Russen und traditionellen islamischen Eliten. Hofmeister erhärtete damit Osterhammels These von der hürdenreichen Umsetzung abstrakter Zivilisierungsrhetoriken: Erst die gänzlich anders gelagerten sowjetischen Aktivitäten nach 1917 vermochten lokale Verhältnisse radikal zu verändern.</p>
<p>Der „Clash of Cultures“ fand bei der Meisterklasse vor allem epistemologisch statt. <a href="http://www.iis.ac.uk/view_person.asp?ID=14&amp;type=auth">Mohammed Arkoun</a> (Paris),  Koryphäe in den Islamwissenschaften, sah sich einmal mehr gezwungen, seiner Disziplin den Weg vom Mythos zum Logos zu weisen. Vor allem die gegenwärtige Situation des Islam und seine Instrumentalisierung durch politische Gruppen – Arkoun sprach gar vom „suicide of Islam<em>“</em> durch den 11. September – mache deutlich, wie sehr eine historisierende Analyse des islamischen Denkens und seiner sozialen wie politischen Entstehungsbedingungen notwendig sei. Hiervon musste bei der Meisterklasse freilich niemand überzeugt werden. Mit Blick auf einen anderen Aspekt scheint Kritik allerdings geboten. Wenn Arkoun über die Gegenwart des Islam und seiner Wissenschaft sprach, war stets ein gewisses Moment der Desillusionierung zu spüren, des fehlenden Glaubens daran, dass „der Islam“, von dem Arkoun etwas irritierend immer wieder in essentialistischer Weise sprach, veränderbar sei. Gerade diese wiederkehrende Rede von „dem Islam“ rief Kritik hervor, sollte doch die Sensibilität gegenüber regionalen, sozialen, politischen und theologischen Unterschieden der Schlüssel für ein Verständnis der Gegenwartsislams sein – vom Mythos zum Logos eben.</p>
<p>Noch grundsätzlicher wurde es bei <a href="http://www.nyu.edu/pages/east.asian.studies/faculty/visiting/073wanghui.html">Wang Hui</a> (Beijing). Wang, einer der renommiertesten chinesischen Sozialwissenschaftler, forderte eine epistemologische Wende in den interkulturellen Sozialwissenschaften. Wie, so seine Frage, kann heute überhaupt die Geschichte Chinas erzählt werden; inwieweit sind westliche Wissenschaftskonzepte – Wang argumentierte am Beispiel der binären Begriffspaars <em>Empire and Nation State</em> – geeignet, die Geschichte etwa des frühmodernen Chinas analytisch zu fassen? Ähnlich der These in seinem bisher wichtigsten Werk über die Entstehung des Modernen Denkens in China blieb Wang auch bei der Meisterklasse dabei, dass eine Anwendung westlicher Konzepte zwar unvermeidbar sei, dass aber eine Reflexion über die Grenzen der Konzepte erfolgen müsse und damit schlicht neue Epistemologien notwendig seien. Auch wenn ein solches Programm in Vortrag und Diskussion nur im Ansatz entfaltet wurde, war dies einer der Momente der Meisterklasse, in denen nicht nur gefällig und auf hohem Niveau auf den bekannten Pfaden gewandelt wurde, sondern sich Zukunftsaufgaben des versammelten Nachwuchses andeuteten.</p>
<p>Der überwiegende Teil der Vorträge auf der Meisterklasse interpretierte das Zusammentreffen von Kulturen nicht als Clash, sondern stellte Prozesse der Akkulturierung und der Hybridisierung vor. Ein Beispiel dafür lieferte <a href="http://www.mpier.uni-frankfurt.de/mitarbeiter/mitarbeiterhome/kroll.html">Stefan Kroll</a> (Frankfurt/Main) in seiner Untersuchung der Aneignung des Völkerrechts in China: Das Völkerrecht habe zunächst nur als ein auf Europa begrenztes Konzept gegolten, und erst im Laufe des 19. Jahrhunderts sei sein Geltungsanspruch auf alle „zivilisierten“ Völker und schließlich universal ausgeweitet worden. Kroll zeigte aber, dass die Verbreitung des Völkerrechts dessen Inhalt nicht unberührt ließ, sondern mit einer Adaptierung an lokale Verhältnisse einherging. Auch <a href="http://www.theaterwissenschaft.uni-muenchen.de/personen_neu/wissenschftl_mitarb/ghosh/index.html">Anirban Ghosh</a> (München) zeigte den Form- und Bedeutungswandel auf, dem europäische Konzepte im kolonialen Kontext unterliegen können: In seiner Untersuchung des Zirkus in Britisch-Indien belegte er, wie diese aus Europa importierte Institution in Indien auch auf vorkoloniale einheimische Traditionen zurückgriff und diese inkorporierte. Im Rahmen der kolonialen Gesellschaft habe der Zirkus eine widersprüchliche Rolle gespielt: Einerseits seien in den Vorstellungen koloniale Stereotype zu Ethnizität und Gender affirmiert worden, andererseits sei durch das subversive Potential des Zirkus die viktorianische Gesellschaftsordnung auch immer wieder in Frage gestellt worden.</p>
<p>Dass Hybridbildungen nicht immer friktionsfrei ablaufen und dadurch teilweise auch neue Gräben sichtbar werden, die quer zu religiösen oder ethnischen Grenzen verlaufen, zeigte der Vortrag von <a href="http://cms.uni-konstanz.de/litwiss/start/alphabetische-lister-aller-mitarbeiterinnen/detail-seite-fb-personal/?tx_bzdstaffdirectory_pi1%5bshowUid%5d=654&amp;tx_bzdstaffdirectory_pi1%5bbackPid%5d=10575">Ana Sobral</a> (Konstanz) über weibliche muslimische Hip-Hop-Gruppen in Großbritannien und deren Rezeption.</p>
<p>Die Betonung des Islam durch Gruppen wie <a href="http://www.myspace.com/poeticpilgrimage">„Poetic Pilgrimage“</a> führe bei säkularen Briten immer wieder zu Irritationen, während es unter strenggläubigen Muslimen wiederum umstritten sei, ob Musizieren und Singen – besonders von Frauen – nicht islamischen Normen widerspreche. Sobral interpretierte diese Irritationen jedoch nicht als neue Clashs, sondern vielmehr als Beleg dafür, dass die Vorstellung von homogenen Kulturen mit klaren Grenzen nicht haltbar sei. Auch im Gegensatz zu Arkoun, der die Vorstellung eines monolithischen, von traditionellen Eliten dominierten Islam vermittelt hatte, präsentierte Sobral den Islam als heterogenes diskursives Feld, das auch „von unten“ immer wieder neu interpretiert werde.</p>
<p><a href="http://www.asia-europe.uni-heidelberg.de/en/people/person/persdetail/banerjee.html">Milinda Banerjee</a> (Heidelberg) wandte sich in ähnlicher Weise gegen allzu klare Dichotomien, jedoch auf konzeptueller Ebene. Er zeigte anhand der britisch-indischen Provinz Bengalen die symbiotische Verschränkung auf, die die Konzepte von Königtum und Nation angenommen hatten. Während diese Begriffe in der Geschichtsschreibung traditionell als Gegensatzpaare aufgefasst werden, argumentierte Banerjee, dass die indische Nationalbewegung sich bewusst auf dynastische Traditionen und Mythen berufen habe, um ein nationales Gegenmodell zum britischen Imperium zu entwickeln. Eine vergleichbare Verschiebung vermeintlich eindeutig zugeordneter Begriffe belegte auch <a href="http://www.yale.edu/sgs/pages/brophy-warren/">Sorcha Brophy-Warren</a> (Yale) in ihrer Analyse des Regierungsdiskurses zu Tradition und Kultur auf der Karibikinsel Barbados seit 2001. Brophy-Warren zeigte, dass „imperial“ aufgeladene Begriffe wie „civility“ auch dazu verwendet werden können, postkoloniale nationale Identitäten zu festigen und sich gegen transnationale oder globalisierende Tendenzen abzugrenzen.</p>
<p>Ob Clash, Fusion oder Hybridisierung der Kulturen, nichts von dem geschieht ohne die Arena der öffentlichen Sphäre. Die Meisterklasse diskutierte zunächst Grenzen der deliberativen Demokratie Habermas’, die sich aus empirischen Studien der Gegenwartspresse ergeben. Ausgehend von dem Hinweis, dass Mediendiskurse alles andere als autoritätsfrei seien, wies Matthias Revers (New York) auf deren symbolische Dimension hin. Revers machte deutlich, wie Argumente als Narrative und Teil einer Performance erscheinen, bei der es weniger um das beste Argument oder strategische Interessen der Akteure gehe, sondern um komplexe Kontexte einer Medienkultur, die Mediendiskurse nach eigenen Dynamiken lenke.</p>
<p>Insgesamt kann das Format der Meisterklasse als durchaus gelungen bezeichnet werden, wenngleich die Hierarchie zwischen „Fellows“ und zumeist männlichen „Masters“ bisweilen überbetont wirkt. Für die „Fellows“ bietet die Klasse eine gute Gelegenheit, ihre Projekte mit weltweit renommierten Wissenschaftlern zu diskutieren, und für die „Masters“ ist es sicher bereichernd, die enorme Bandbreite aktueller Forschungsarbeiten kennenzulernen, die sich mit Fragen der Interkulturalität befassen. Gerade angesichts der recht freien thematischen Gestaltung – orientiert sich doch die Veranstaltung nur an einer allgemeinen Fragestellung und nicht an einem abzuarbeitenden Programm – kann natürlich nach der wissenschaftlichen Produktivität der Meisterklasse gefragt werden: So war die Diskussion zum „Clash of Cultures“ zwar reich an Differenzierungen und veranschaulichenden Fallstudien, aber nicht unbedingt an kontinuierlicher Stringenz oder Ergebnisorientierung. Wer aber – neben interessanten Kontakten in entspannter Bodensee-Atmosphäre – nach genau so einer ergebnisoffenen, relativ zwanglosen und dadurch oft auch überraschenden Diskussion zu bewegenden Themen sucht, ist bei der Konstanzer Meisterklasse sicherlich am richtigen Ort.</p>
<p><em>Ulrich Hofmeister ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Justus-Liebig-Universität Gießen und promoviert über den Zivilisierungsmissions-Diskurs des russischen Zarenreichs in Zentralasien. </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Stefan Kroll ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main. Stefan schreibt seine Dissertation über Europäisches Völkerrecht im China des 19. und 20. Jahrhunderts.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em><a href="http://www.theorieblog.de/index.php/author/eva/">Eva</a> Marlene Hausteiner promoviert als wissenschaftliche Mitarbeiterin am SFB 644 der Humboldt-Universität und ist Teammitglied des Theorieblogs. </em></p>
<p><em>Dieser Bericht ist eine gekürzte und überarbeitete Version eines am 14.8.2010 auf H-Soz-Kult veröffentlichten <a href="http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=3249">Beitrages</a>.<br />
</em></p>
<p><em> </em></p>
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		<title>Zeitschriftenschau Juli/August 2010 &#8211; Politik, realistisch und leidenschaftlich</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 05:15:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenotizen]]></category>
		<category><![CDATA[journal]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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		<description><![CDATA[Lange angekündigt &#8211; hier ist sie endlich, die aktuelle Zeitschriftenschau von chris und maike:
Die Deutsche Zeitschrift für Philosophie (3/2010) widmet ihren aktuellen Schwerpunkt unter dem Titel „Wozu politische Philosophie?“ dem britischen Theoretiker Raymond Geuss, dessen Kritik an der gegenwärtigen politischen Philosophie den Herausgebern, wie Axel Honneth einleitend schreibt, „von derart allgemeiner, übergreifender Bedeutung zu sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange angekündigt &#8211; hier ist sie endlich, die aktuelle Zeitschriftenschau von <a href="http://www.theorieblog.de/?page_id=2/#team">chris und maike</a>:</p>
<p>Die <a href="http://www.oldenbourg-link.com/loi/dzph"><strong>Deutsche Zeitschrift für Philosophie</strong></a> (3/2010) widmet ihren aktuellen Schwerpunkt unter dem Titel „Wozu politische Philosophie?“ dem britischen Theoretiker Raymond Geuss, dessen Kritik an der gegenwärtigen politischen Philosophie den Herausgebern, wie Axel Honneth einleitend schreibt, „von derart allgemeiner, übergreifender Bedeutung zu sein scheint“, dass sie politische TheoretikerInnen letztlich vor die Frage stelle, „wozu und mit welchen Mitteln eine solche Art von Philosophie heute überhaupt betrieben werden soll“. <span id="more-1662"></span>In seinem Beitrag „Realismus, Wunschdenken, Utopie“ resümiert Geuss noch einmal die zentralen Gedanken seiner Streitschrift „<a href="http://books.google.com/books/p/princeton?id=LmgQhfuZzFEC&#038;printsec=frontcover&#038;cd=1&#038;source=gbs_ViewAPI&#038;hl=en#v=onepage&#038;q&#038;f=false">Philosophy and Real Politics</a>“, auf die sich das aktuelle Interesse bezieht und die leider noch nicht auf deutsch erschienen ist. David Owen diskutiert die Eigenarten von Geuss politischem Realismus, Christoph Menke vergleicht Geuss mit Adorno und das erörtert Verhältnis von Realismus und Kritik, Fabian Freyenhagen und Jörg Schaub schließlich nehmen Geuss&#8217; Kritik an Rawls&#8217; idealtheoretischem Ansatz genau unter die Lupe. Außerhalb des Schwerpunkts finden sich noch weitere spannende Artikel in dieser Ausgabe: Einmal ein Text von Jürgen Habermas zum Konzept der Menschenwürde als moralische Quelle der Menschenrechte. Es handelt sich dabei um die keynote lecture, die Habermas auf dem internationalen Kongress <a href="http://www.normativeorders.net/de/aktuelles/meldungen/469-menschenrechte-heute">Human Rights Today</a> (wir <a href="http://www.theorieblog.de/index.php/2010/06/zwischen-ambivalenz-und-ordnung-die-politik-der-menschenrechte/">berichteten</a>) am 17. Juni 2010 gehalten hat und die unter dem Titel „Das utopische Gefälle“ und leicht modifiziert auch in der <a href="http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2010/august">Augustausgabe der Blätter für deutsche und internationale Politik</a> erschienen ist. Tim Henning beschreibt am Beispiel Walter Benjamins einen autobiographischen Ansatz Kritischer Theorie und Ideologiekritik.</p>
<p>In der neusten Ausgabe des <a href="http://ept.sagepub.com/"><strong>European Journal for Political Theory</strong></a> untersucht Rodrigo Chacón die Heideggerschen Wurzeln der Politischen Philosophie. Chacón tut dies über eine Auseinandersetzung mit dem frühen Werk von Leo Strauss: </p>
<blockquote><p>“Yet most analyses focus on Strauss’s American works while neglecting his earlier response during the crisis years of the Weimar Republic. The article seeks to overcome this limitation by ‘deconstructing’ Strauss’s American definitions of political philosophy in light of both his Weimar understanding of politische Wissenschaft and his 1922 discovery of Heidegger’s Aristotle. I argue that Strauss’s conception of political philosophy originated in Heidegger’s subversion of the traditional distinction between theory and praxis.”</p></blockquote>
<p>Garrett W. Brown formuliert in diesem Heft eine Kantische Antwort auf Derridas &#8220;On Cosmopolitanism&#8221;. Brown vertritt die These, Kants Recht der Hospitalität „could be understood as the basic normative requirement necessary to establish an ethical condition for intersubjective communication at the global level, where discursive communication regarding the substance of a future condition of cosmopolitan justice is to be subjected to global public reason.”</p>
<p>Im <a href="http://www.vsjournals.de/index.php;do=viewmag/sid=2473020084c6bfa69c4e55584845000/site=lev/lng=de/area=soz/id=1/alloc=175"><strong>Leviathan</strong></a> (2/2010) erzählt Helmut Dubiel in einem sehr persönlichen Text vom Sterben Herbert Marcuses. Weiterhin gibt es u.a. zwei Artikel von Renate Mayntz und Wolfgang Streeck zur Fianzkrise und der Handlungsfähigkeit des Staates; Jürgen Kocka schreibt zu „Mode und Wahrheit in der Geschichtswissenschaft“. </p>
<p>Der <a href="http://www.his-online.de/zeitschrift/lieferbare-ausgaben/detailseite0/publikationen/mittelweg-36-42010.html?sms_his_publikationen[backPID]=23&amp;cHash=1e7ba9cc68"><strong>Mittelweg 36</strong></a> (3/2010) druckt und kommentiert in der Juni/Juli-Ausgabe den Briefwechsel zwischen Hannah Arendt und der israelischen Historikerin Leni Yahil, die sich 1961 &#8211; Arendt hielt sich zu dem Zeitpunkt in Jerusalem auf, um über den Prozess gegen Eichmann zu berichten &#8211; kennenlernten. Der Briefwechsel dokumentiert das Scheitern der Freundschaft der beiden Frauen über der „Eichmann-Kontroverse“, die sich an Arendts Prozessbericht entzündete und in der internationalen Öffentlichkeit – und, wie die Briefe noch einmal deutlich zeigen, bis tief in die privaten Beziehungen hinein – hitzig und sehr emotional geführt würde. Christian Schneider schreibt in der Literaturbeilage über Adornos Verhältnis zur Psychoanalyse. Die aktuelle Ausgabe (4/2010) thematisiert im Schwerpunkt die „Kommunikation des Beschweigens&#8221;. Júlia Garraio interpretiert in Reinhard Jirgls &#8220;Die Unvollendeten&#8221; und Hans-Ulrich Treichels &#8220;Der Verlorene&#8221; Vergewaltigung als Schlüsselbegriff einer misslungenen Vergangenheitsbewältigung. Julijana Ranc analysiert &#8220;antijüdische Affekte und Argumentationen als Ressentiment-Kommunikation in actu&#8221;, Bernd Greiner zieht eine Bilanz der &#8220;Folgewirkungen der Ökonomie im Kalten Krieg&#8221;. Im Mittelteil findet sich diesmal &#8211; statt der Literaturbeilage &#8211; die Dokumetation der &#8220;Berliner Colloquien zur Zeitgeschichte&#8221;, die das Hamburger Institut für Sozialforschung und das Einstein Forum Potsdam seit März 2010 veranstalten. Darin ein ausführliches Protokoll des ersten Colloquiums zum Thema &#8220;Imperial Presidency&#8221; und ein Beitrag von Christopher H. Pyle, der Obamas Regierung als eine &#8220;Regierung der Optionen portraitiert und auf deren Potentiale zur Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit in den USA befragt&#8221;. (Inhaltsangaben aller Ausgaben des Mittelweg 36, von dem es keine Online-Ausgabe gibt, finden sich auf <a href="http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/zeitschriften/id=129&#038;count=1&#038;recno=1&#038;ausgabe=5707">hsozkult</a>)</p>
<p>In ihrem Schwerpunkt „Emotionen in der Politik(-wissenschaft)“ wendet sich die <a href="http://www.oezp.at/getMagazine.php"><strong>Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft</strong></a> (2/2010) der Entdeckung der Gefühle durch die politische Theorie zu. Auch wenn, wie Gary S. Schaal im Editorial schreibt, das ständige Ausrufen von „turns“ in der Politikwissenschaft fast schon manisch anmute, sei doch die erneute Hinwendung zu Emotionen und Leidenschaften keine Modeerscheinung, sondern ein ernstzunehmender Perspektivwechsel. Es gehe hierbei um die Neubestimmung der Grundbegriffe theoretischen Denkens, um die Überwindung der auf Platon zurückgehenden Entgegensetzung von Rationalität und Leidenschaft, die struktuierend auch andere Begriffe organisiere (in einer anderen Theoriesprache würde man zu diesem Vorgehen Dekonstruktion sagen). Brigitte Bargetz und Birgit Sauer nehmen diesen Impuls aus machtkritischer und feministischer Perspektive auf und fragen nach einer emotionsbewussten „Transformation des Politischen“. Dirk Jörke liest Aristoteles&#8217; Rhetorik als „Handbuch der Emotionalisierung politischen Handelns“ und als Korrektiv für den kognitivistischen bias der deliberativen Demokratietheorie. Oliver Lembke und Florian Weber arbeiten in ihrem Beitrag die Rolle der Leidenschaften in Revolutionen heraus. Ebenfalls lesenswert in dieser Ausgabe: Tamara Ehs&#8217; Rückblick auf die historischen Anfänge der österreichischen Politikwissenschaft.</p>
<p>Die Zeitschrift <a href="http://www.osteuropa.dgo-online.org/issues/issue.2010.1279032600000"><strong>Osteuropa</strong></a> (7/2010) holt den beinahe in Vergessenheit geratenen, polnisch-jüdischen Komponisten Mieczyslaw Weinberg aus der Versenkung. Weinberg ging nach dem deutschen Überfall auf Polen in die Sowjetunion und wurde dort zunächst von Dmitri Schostakowitsch entdeckt, fiel jedoch bei Stalin in Ungnade und kam ins Gefängnis. David Fannng schreibt zur Einführung in sein Werk: </p>
<blockquote><p>„Es mag verlockend sein, Weinberg als eine Art moralischen Leitstern zu präsentieren, aber seine Botschaft hat nichts mit Kommunismus, Antikommunismus oder politischem Engagement irgendwelcher Art zu tun. Nur das Etikett „Antifaschist“ hätte er wohl akzeptiert. Seine Botschaft, wenn wir sie denn so nennen wollen, handelt vom Mensch- und Künstlersein in den Turbulenzen Mitte des 20. Jahrhunderts.“ (der Text ist komplett <a href="http://www.osteuropa.dgo-online.org/issues/issue.fulltext.2010.1279032600000.2">online</a>)</p></blockquote>
<p> Besonderes Gimmick: Der Zeitschrift ist eine CD mit Weinbergs Streichquartett Nr. 6, op. 35 beigelegt. Auf Youtube gibt es ein sehr schönes, von Rostropovich gespieltes Cellokonzert:<br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/sMpHmoGJ86k&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xd0d0d0&#038;hl=de_DE&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/sMpHmoGJ86k&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xd0d0d0&#038;hl=de_DE&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="400"></embed></object></p>
<p>In der aktuellen Ausgabe der <a href="http://psc.sagepub.com/"><strong>Philosophy &#038; Social Criticism</strong></a> (6/2010) geht es in zwei interessanten Artikeln um Liebe und Freundschaft in der Politik. Robyn Marasco kritisiert die Wiederkehr des Glaubens an die versöhnende Kraft der Liebe in der gegenwärtigen politischen Theorie (Zizek, Badiou) und versucht – mit Simone de Beauvoirs feministischer Kritik, Marxens Verspottung des „liebeskranken Kommunismus“ und schließlich mit Walter Benjamin und Theodor W. Adorno herauszuarbeiten, dass kritische Theoretikerinnen nicht den Fehler machen sollten, radikale und revolutionäre Politik auf der Kraft der Liebe begründen zu wollen und plädiert für eine „Kunst des Warten-Könnens“. Jack Reynolds interpretiert Derridas Konzeption von Zeit und sein Verständnis des Unzeitgemäßen (untimelyness/contretemps) in &#8220;Politik der Freundschaft&#8221;.</p>
<p>Die Juniausgabe der <a href="http://ptx.sagepub.com/"><strong>Political Theory</strong></a> (3/2010) wartet mit einer special section zu Hannah Arendt auf: David L. Marshall wirft mit Hilfe früher Manuskripte und vor allem der Denktagebücher ein neues Licht auf Arendts Theorie der politischen Urteilskraft. Er versucht die prominentesten Einwände, wie sie u.a. von Jürgen Habermas gegen Arendt vorgebracht worden sind, zu widerlegen und Stärken der Konzeption, auch im Hinblick auf heutige Theoriebildung, herauszustellen. Jimmy Casas Klausen untersucht und kritisiert Hannah Arendts eurozentrischen „Antiprimitivismus“ und ihre auf einem engen Kulturbegriff basierenden Menschheitskonzeption, aus der „Primitive“ als „weltlose Völker“ von vorneherein ausgeschlossen seien. In der aktuellen Ausgabe (4/2010) erkundet u.a. James Hankins den Ursprung des republikanischen Gedankens, nur gewählte Regierungen seien legitim, als diskursive Praxis in der italienischen Renaissance. Im <a href="http://ptx.sagepub.com/content/early/recent">„Online First“-Bereich</a> (hier veröffentlicht die PT einige ausgewählte Artikel vorab) gibt es einen interessanten Text von Horacio Spector, der die Freiheitsbegriffe sowohl der liberalen als auch der republikanischen Tradition neu kartographiert.</p>
<p>Die <a href="http://www.apsanet.org/">American Political Science Association</a> hat mit der American Political Science Review, Perspectives on Politics und der PS: Political Science &#038; Politics drei unterschiedliche Zeitschriften als Publikationsorgane, die nach einem festgelegten Monatsplan an die Mitglieder versandt werden. Im Juli diesen Jahres war die <a href="http://www.apsanet.org/PS/"><strong>PS: Political Science &#038; Politics</strong></a> wieder an der Reihe, die in ihrem neuen Heft zwei interessante Schwerpunktsetzungen vornimmt: &#8220;Torture and the War on Terror&#8221; und &#8220;The Meaning and Legacy of the Magna Carta&#8221;.<br />
Den Fragenkomplex rund um das Thema Folter versuchen acht unterschiedliche Aufsätze aufzuarbeiten. Die Bandbreite der Ansätze reicht dabei von politik-philosophischen Abhandlungen wie die von Will Moore über Incarceration, Interrogation, and Counterterror bis zu empirischen Untersuchungen über die Korrelation von Terrorangst und positiven Asylverfahren oder den Zustimmungsraten der US-Bürger zu Folter. Hier kommt das Autorenteam um Paul Gronke und Darius Rejali zu dem Ergebnis:</p>
<blockquote><p>“Since the election of President Obama, there has been an excessive exuberance in the air, as if the American people have just woken up and learned to oppose torture. That is a mistaken view of both the past and the present. Not once during the eight years of the Bush administration was there an American majority in favor of the use of torture.”</p></blockquote>
<p>Der zweiten Themenschwerpunkt, der das Vermächtnis der Magna Carta untersucht, vereint vorrangig ideengeschichtliche Beiträge. Neben Cary Nedermans Analyse der Grundlagen der Magna Carta im Werk von John of Salisbury finden sich Abhandlungen über das Zusammenspiel von Magna Carta und Habeas Corpus, die Dialektik von Sklaverei und Magna Carta im anglo-amerikanischen Konstitutionalismus oder die Bedeutung der Magna Carta für die jüngsten Entscheidungen des Supreme Courts im War on Terror. Interessant ist auch der Beitrag von Elizabeth Cohen, die argumentiert, dass mit der Magna Carta das jus tempus als ein Stützpfeiler des Souveränitätsdenkens etabliert wird: Für die Bestimmung der citizenship ist es nicht allein von Bedeutung, auf welchem Territorium man geboren wurde, sondern auch zu welcher Zeit. Neben diesen beiden Schwerpunkten hat das Heft in seiner Rubrik „The Teacher“ auch noch jede Menge Hinweise und Tipps für eine originelle und gewinnbringende Seminargestaltung parat. </p>
<p>In der letzten Ausgabe der <a href="http://www.vsjournals.de/index.php;do=viewmag/site=pvs/sid=10746475824c6be3ab3c8e0543743441/lng=de/area=pol"><strong>PVS</strong></a> diskutieren aus politikwissenschaftlicher Perspektive Martin Höpner, Stephan Leibfried, Marcus Höreth, Fritz W. Scharpf und Michael Zürn das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Lissabon-Vertrag. (Das rechtswissenschaftlich Pendant dazu findet sich in der Ausgabe 04/2009 der Zeitschrift <a href="http://www.duncker-humblot.de/?mnu=1000&#038;cmd=1007&#038;pid=2&#038;tid=1&#038;iid=459 ">„Der Staat“</a>). Die Beiträge dokumentieren eine Kontroverse, die auf dem Kieler DVPW-Kongress im September 2009 im Rahmen einer Podiumsdiskussion ausgetragen wurde und geben allen, die nicht dabei waren, die Möglichkeit die einzelnen Positionen nachzulesen. Während Leibfried, Zürn, Scharpf und Höreth das Urteil zwecks seines rückwärtsgewandten Souveränitätsdenkens kritisieren, erkennt Höpner im Lissabon-Urteil einen „begrüßenswerten Fortschritt“.</p>
<p>Heft 1/2010 der <a href="www.zeitschrift-fuer-politik.de"><strong>Zeitschrift für Politik</strong></a> steht ganz und gar unter einem ideengeschichtlichen Stern. Die Beiträge reichen von einer Analyse der dunklen Seite des Monotheismus und der Moderne im Werk von John Milbank (Kajewski) über eine Ortsbestimmung des heutigen Menschen im Spannungsfeld von Humanismus und Metahumanismus (Mayer-Tasch) bis hin zu einer Auseinandersetzung mit der politischen Anthropologie eines Helmuth Plessners. Eröffnet wird das Heft durch den Beitrag von Manuel Knoll zur distributiven Gerechtigkeit bei Platon und Aristoteles. Entgegen der verbreiteten Auffassung, dass Aristoteles als der »Entdecker« der partikularen Gerechtigkeit anzusehen ist, zeigt Knoll auf, dass diese Ansicht vor allem deshalb unzutreffend ist, weil Platon in der Politeia und den Nomoi bereits die Lehre von der distributiven Gerechtigkeit und der für sie charakteristischen geometrischen oder proportionalen Gleichheit entwickelt hat.</p>
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		<title>Konferenz: In Bewegung. Das Verhältnis von Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 16:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[FU Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[gender]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Ratha Hedge]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 23. bis 25. September 2010 findet an der FU Berlin eine Konferenz zur Bedeutung geschlechtertheoretischen Wissens für eine aktuelle Konzeption von Öffentlichkeit und für das Verständnis von Medien statt. Es wird dabei auch um die Frage nach einer theoretischen und methodologischen (Neu-)Bestimmung des Verhältnisses von Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht gehen. Organisiert wird die Konferenz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 23. bis 25. September 2010 findet an der FU Berlin eine Konferenz zur Bedeutung geschlechtertheoretischen Wissens für eine aktuelle Konzeption von Öffentlichkeit und für das Verständnis von Medien statt. Es wird dabei auch um die Frage nach einer theoretischen und methodologischen (Neu-)Bestimmung des Verhältnisses von Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht gehen. Organisiert wird die Konferenz von der <a href="http://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss/institut/journalistik/index.html">Arbeitsstelle Journalistik am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft</a> in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe „Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Keynote Sprecherin ist <a href="http://steinhardt.nyu.edu/profiles/faculty/radha_hegde">Radha Hedge</a> (New York), daneben sprechen u.a. Silke Wenk (Oldenburg), Jutta Röser (Lüneburg), Elisabeth Klaus (Salzburg), Monika Bernold (Wien), Brigitte Hipfl (Klagenfurt), Margreth Lünenborg (Berlin) und Elfriede Fürsich (Boston/Berlin). Hier ist das <a href='http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Programm-TAGUNG-In-Bewegung-Das-Verhältnis-von-Medien-Öffentlichkeit-und-Geschlecht.pdf'>Programm</a> als pdf, hier geht&#8217;s zur <a href="http://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss/institut/journalistik/in-bewegung/index.html">Tagungshomepage</a>.</p>
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		<title>Workshop: Unsocial vs Social Sociability in Enlightenment Political Thought</title>
		<link>http://www.theorieblog.de/index.php/2010/08/workshop-unsocial-vs-social-sociability-in-enlightenment-political-thought/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 05:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[István Hont]]></category>
		<category><![CDATA[Jena]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Jenaer Forschungszentrum Laboratorium Aufklärung findet am
12. und 13. November 2010 ein Workshop zum Thema &#8220;Unsocial vs Social Sociability in Enlightenment Political Thought&#8221; statt. Keynote Speaker ist István Hont mit dem Vortrag &#8220;Between Morals and Markets: Sociability as a Foundational Issue for Modern Politics&#8221;. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Hier ist der Link zum Programm.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Jenaer <a href="http://www.fzla.uni-jena.de/start.html">Forschungszentrum Laboratorium Aufklärung</a> findet am<br />
12. und 13. November 2010 ein Workshop zum Thema <a href="http://www.fzla.uni-jena.de/Aktuelles/Veranstaltungen/Workshop+_Unsocial+vs_+Social+Sociability+in+Enlightenment+Political+Thought_.html">&#8220;Unsocial vs Social Sociability in Enlightenment Political Thought&#8221;</a> statt. Keynote Speaker ist <a href="http://www.kings.cam.ac.uk/research/fellows/istvan-hont.html">István Hont</a> mit dem Vortrag &#8220;Between Morals and Markets: Sociability as a Foundational Issue for Modern Politics&#8221;. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Hier ist der <a href="http://www.fzla.uni-jena.de/fzla_multimedia/download/Tagungsflyer_Sociability.pdf">Link zum Programm</a>.</p>
]]></content:encoded>
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	</channel>
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