Konferenz „African Environmental Philosophy and Intergenerational Ethics“ in Münster (24.-26. April 2026)

Vom 24. bis 26. April 2026 finden an der Universität Münster die internationale Konferenz „African Environmental Philosophy and Intergenerational Ethics“ statt.

Der menschengemachte Klimawandel stellt die Menschheit vor noch nie dagewesenen Herausforderungen. In der Philosophie werden daher seit einigen Jahren intensiv Themen der Klimaethik und der Generationengerechtigkeit diskutiert. Obwohl afrikanische Gesellschaften von den Folgen der Klimakatastrophe aufgrund geographischer und soziopolitischer Vulnerabilitäten überproportional hart getroffen werden, finden ihre Stimmen in der philosophischen Debatte kaum Gehör. Dieser Schieflage soll mit der zweitägigen Konferenz in Münster entgegengetreten werden. Das Ziel ist es, die bisher marginalisierten Ressourcen aus der afrikanischen philosophischen Tradition zur Umweltethik zu erschließen und mit dem westlich dominierten Diskurs in einen Dialog zu bringen. Bei der Konferenz im Hybridformat treten europäische und afrikanische Wissenschaftler*innen in einen Dialog.

Weitere Informationen und Konferenzflyer finden sich hier: https://www.uni-muenster.de/PhilSem/veranstaltungen/veranstaltungen.html

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Konferenz „Crisis and Transformation“ des Centre for Social Critique der HU Berlin (4.-5. Juni 2026)

Vom 4. bis 5. Juni 2026 veranstaltet das Centre for Social Critique der HU Berlin die internationale Konferenz „Crisis and Transformation“ mit Teilnahme u.a. von Debaditya Bhattacharya, Manuela Bojadžijev, Jay Bernstein, Mario Candeias, Robin Celikates, Dipesh Chakrabarty, Maeve Cooke, Rodrigo Cordero, Silke van Dyk, Alex Demirović, Veronica Gago, Rahel Jaeggi, Jan-Philipp Kruse, Stephan Lessenich, Frank Nullmeier, Isette Schuhmacher, Philipp Staab, Joseph Tainter, Adam Tooze, Isabella Weber, Markus Wissen und Joseph Vogl.

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Buchdiskussion: „Regressive Destruktion“ mit Oliver Nachtwey, Rahel Jaeggi, Robin Celikates (17.04.2026, Berlin)

Am 17.04.2026 veranstaltet das Centre for Social Critique eine Buchdiskussion zu „Zerstörungslust“ von 18-20 Uhr im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin. Robin Celikates und Rahel Jaeggi werden mit Oliver Nachtwey diskutieren, ob die Blockadeerfahrungen nicht umfassender sind, als das Scheitern individueller Aufstiegserwartungen, welchen Stellenwert sozialpsychologische Konzepte bei der Analyse faschistischer Bewegungen haben sollten und was gegen den aufkommenden Faschismus helfen könnte. Das Gespräch findet auf Deutsch statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ausführlichere Informationen gibt es hier.

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Tagung: „Materialismus/ Materialität. Kulturtheoretische und sozialphilosophische Perspektiven” (Berlin, 16./17.04.2026)

Eine internationale Tagung in Berlin widmet sich am 16. und 17. April 2026 dem umkämpften Begriff des Materialismus und diskutiert seine historischen und aktuellen Dimensionen nach dem Material Turn. Die Konferenz findet im Rahmen des deutsch-französischen Doppelmasters „Philosophie und Kulturwissenschaften” statt. Der integrierte Promovierenden-Workshop gibt Einblick in laufende Projekte wissenschaftlicher Qualifizierung. Die Tagung findet im Centre Marc Bloch, Friedrichstr. 191 in Berlin statt. Weitere Informationen und das Programm finden Sie hier.

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CfP: Theoriesektionstagung „Demokratie und Machiavelli“ (9.-11.03.2027, Augsburg)

Marcus Llanque (Augsburg) und Dirk Jörke (Darmstadt) bitten um Abstracts für die Theoriesektionstagung im März 2027. Aus Anlass des 500. Todesjahr von Niccolo Machiavelli soll diese Tagung  genutzt werden, um aus der heutigen Perspektive auf Machiavellis Werk zurück zu blicken und mit ihm in die Zukunft zu schauen. Ein ausführlicher Call findet sich hier. Abstracts von maximal 400 Wörtern bis zum 30. April 2026 bitte an Philipp Tubbe (Universität Augsburg): philipp.tubbe(at)uni-a.de.

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Tagung: Vergesellschaftung (Tutzing, 15. – 17. Mai 2026)

Im Mai 2026 findet eine Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing zum Thema Vergesellschaftung statt, in Kooperation mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, dem DFG-Sonderforschungsbereich „Strukturwandel des Eigentums“ und communia e.V. Vergesellschaftung wird dabei im Hinblick auf verschiedene Bereiche wie Wohnen, Digitalisierung oder Ökologie diskutiert. Mit dabei sind u.a. Regina Kreise, Tilo Wesche und Alex Demirovic. Organisiert wird die Tagung von Katharina Hirschbrunn, Niklas Angebauer, Rabea Berfelde. Das ausführliche Programm und alle weiteren Informationen gibt es hier

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CfP: Workshop „Multilateralism, international institutions and the ethics of war“ (Bern, 19.-21.11.2026)

Vom 19. bis 21.11.2026 findet ein Workshop über Multilateralismus, internationale Institutionen und die Ethik des Krieges an der Universität Bern statt, für den die Organisator:innen um Einreichungen bitten. Der Workshop fragt danach, welche Rolle multilaterale Institutionen in einer zeitgemäßen Kriegsethik spielen. Diskutiert werden könnten u. a. die Grenzen staatlicher Bündnisfreiheit; ob UN-Autorisierung Bedingung für einen gerechten Krieg ist; Pflichten zum Auf- und Ausbau internationaler Institutionen sowie deren Durchsetzung; und die Frage, ob fehlende institutionelle Kooperation das Recht auf Selbstverteidigung berührt. Der Workshop ist als Pre-Read-Format geplant; ein vollständiger Entwurf der Paper wird daher bis Mitte Oktober erwartet. Interessierte werden gebeten, ein anonymisiertes Abstract (750–1000 Wörter) als PDF oder Word-Dokument bis zum 15.05.2026 einzureichen an: mary.njunge[at]students.unibe.ch (Name, E-Mail und institutionelle Zugehörigkeit bitte im E-Mail-Text angeben). Einen ausführlichen Call gibt es hier.

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CfP: Aktuelle Perspektiven der philosophischen Demokratieforschung (Panel auf der Tagung für Praktische Philosophie, 24.-25.09.2026)

Martin Hähnel, Jan Kerkmann und Manolo Sailer bitte um Einreichungen für ein Panel zu „Aktuellen Perspektiven der philosophischen Demokratieforschung“ auf der Tagung für Praktische Philosophie (24.-25.09.2026, Passau). Das Panel fragt danach, wie unterschiedliche demokratietheoretische Ansätze systematisch vergleichbar gemacht werden können und diskutiert dafür a) innovative Perspektiven auf normative Demokratietheorien, die deren Annahmen über Politik, Konflikt, Bürgerrolle und Rationalität sichtbar machen; b) ideengeschichtliche Perspektiven, die zeigen, dass zentrale Fragen der Demokratie historisch unterschiedlich beantwortet wurden und gegenwärtig relavant sind; und c) die aktuellen Transformationen demokratischer Öffentlichkeit im Kontext von Digitalisierung und KI. Einen ausführlichen Call gibt es auch hier. Interessierte werden gebeten, ein Abstract (ca. 300–500 Wörter) sowie eine kurze biographische Notiz bis zum 10.04.2026 einzureichen an: haehnel(at)uni-bremen.de; david.sailer(at)politisches-denken.de und jan.kerkmann(at)philosophie.uni-freiburg.de. 

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Konferenz: „Humanrightization in Migration Societies“ (7.-8. Mai 2026, Gießen)

Im Mai 2026 findet die interdisziplinäre Konferenz „Humanrightization in Migration Societies: Conditions, Forms, Consequences“ der DFG-Forschungsgruppe „Menschenrechte in der Migrationsgesellschaft“ (MeDiMi) an der Justus-Liebig-Universität Gießen statt, auf der auch unterschiedliche politik-, rechts-, sozial- und gesellschaftstheoretische Perspektiven vertreten sind. Die Anmeldung kann ab sofort über die Konferenzwebsite erfolgen, wo sich auch das Programm findet. 

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Erinnerung: Call for Papers: Politische Theorien in den Geschichtswissenschaften und Geschichtstheorien in den Politikwissenschaften. Eine interdisziplinäre Begegnung

Da die Deadline naht, möchten wir nochmal ganz herzlich an unseren gemeinsamen Call mit Geschichtstheorie am Werk erinnern:

Mit den Blogs Geschichtstheorie am Werk und dem theorieblog.de  haben sich zwei Plattformen etabliert, die sich für eine breite Öffentlichkeit den theoretischen Grundfragen ihrer Fachdisziplinen (Geschichtswissenschaften und Politikwissenschaften) widmen. Zeit für eine Kooperation!

Gemeinsam wollen wir fragen, welche geschichtstheoretischen Vorannahmen, welche Vorstellungen von Geschichtlichkeit und historischen Narrativen sich in der Politischen Theorie wie etabliert haben und wie wirksam sind, und in umgekehrter Blickrichtung, welche politik- und gesellschaftstheoretischen Prämissen in der fachwissenschaftlichen Geschichtsschreibung warum und mit welchen Effekten aufzufinden sind. Inwiefern sind welche gesellschaftstheoretischen Elemente in historischen Argumenten unvermeidbar, welche historischen Legitimationen und Rekonstruktionen sind für politik- und gesellschaftstheoretische Argumentationen unverzichtbar? Verweisen die beiden Theoriebereiche also notwendigerweise (implizit) aufeinander?

In interdisziplinären Cross-Analysen, durch gegenseitiges Lesen und gemeinsames Nachdenken wollen die beiden Blogs das herausarbeiten, was im politischen Denken und in der historischen Forschung und Geschichtsschreibung implizit, unbewusst oder (zu) wenig reflektiert bleibt, aber dennoch wirkmächtig ist. Durch dieses reziproke Beobachten erhoffen wir uns, einerseits die blinden Flecken der Disziplinen sichtbarer und andererseits die dadurch gewonnenen Einsichten intra- und interdisziplinär fruchtbar zu machen. Erbeten werden Beiträge, die sich dezidiert um eine Verbindung (auch im spannungsreichen und konfliktiven Sinne) beider Disziplinen bemühen oder aber aus einer disziplinären Perspektive Texte, Diskurse und Theorien der jeweils anderen Disziplin auf ihre Vorannahmen hin untersuchen.

Zum ausführlichen Call for Papers geht es hier.

Die Beiträge werden bis zum 12. April 2026 im Umfang von maximal 1.800 Wörtern in deutscher oder englischer Sprache erbeten. Englischsprachige Beiträge werden allerdings nur auf „Geschichtstheorie am Werk“ erscheinen.

Wir freuen uns auf Ihre und eure Zusendungen! Nachfragen jederzeit gern an die Redaktion des Blogs „Geschichtstheorie am Werk“ (gtw[at]uni-bielefeld.de) oder an die Redaktion des „theorieblogs“ (team[at]theorieblog.de).

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