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Theoriekongress: Backsliding, Resilience, Renewal? Democracy in Eras of Transformation, 05.-07. Oktober 2026, Passau

Nun ist es bald soweit: Vom 05. – 07. Oktober 2026 wird der zweite Theoriekongress mit dem Thema „Backsliding, Resilience, Renewal? Democracy in Eras of Transformation“ in Passau stattfinden. Nachdem die Panels befüllt wurden, kann sich nun auf der Kongresswebseite angemeldet werden.

Weitere Informationen und das Programm sind der Webseite zu entnehmen. Der Kongress findet in englischer sowie deutscher Sprache statt.

Hier nochmal ein kurzer Reminder, um was es gehen wird: In einer durch vielfache Krisen geprägten Gegenwart rücken die Demokratie, deren Defekte und autoritäre Tendenzen, aber auch Potenziale demokratischer Widerstandsfähigkeit und Erneuerungschancen der Volksherrschaft verstärkt in den Fokus. Hier ist eine kritische Analyse durch die Politische Theorie und Ideengeschichte gefragt, die etablierte Deutungsmuster, Annahmen und Konzepte prüft, historische Vergleichsperspektiven einbringt sowie problembewusst die aktuellen Herausforderungen und mögliche Reformvorschläge adressiert. Der Kongress möchte Gegenwartsdiagnosen zu aktuellen Veränderungen in Demokratien genauso behandeln wie historische Perspektiven auf vergangene Krisen und Transformationsprozesse sowie konzeptionelle Analysen zu Demokratie, Transformation, Resilienz und Erneuerung. Vertreter:innen aller Teildisziplinen der Politischen Theorie und Ideengeschichte sowie angrenzende Nachbardisziplinen sind herzlich willkommen.

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CfP: Workshop „The Political Theory of Labour Unions“, TU München

Die Munich School of Politics and Public Policy an der Technischen Universität München lädt zur Einreichung von Abstracts für den Workshop The Political Theory of Labour Unions ein. Die Veranstaltung findet am 21. und 22. Januar 2027 in München statt.

Der Workshop möchte Forschende aus der Politischen Theorie und Politischen Philosophie zusammenbringen, um die Rolle von Gewerkschaften in demokratischen Gesellschaften aus normativer Perspektive zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach der demokratischen Funktion, der Legitimität und den Handlungsmöglichkeiten von Gewerkschaften sowie deren Bedeutung im Kampf gegen soziale und wirtschaftliche Ungleichheit. …

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CfP: Tagung „Konservatismus und Kapitalismus – Ziemlich beste Freunde?“, LMU München

Der Arbeitskreis Interdisziplinäre Konservatismusforschung lädt zur Einreichung von Beiträgen für die interdisziplinäre Tagung Konservatismus und Kapitalismus – Ziemlich beste Freunde? ein. Die Veranstaltung findet am 18. und 19. Februar 2027 am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin/ der Ludwig-Maximilians-Universität München statt.

Im Mittelpunkt der Tagung steht die historische und systematische Frage nach dem spannungsreichen Verhältnis von Konservatismus und Kapitalismus seit dem 19. Jahrhundert. Obwohl beide Begriffe häufig als eng miteinander verbunden wahrgenommen werden, zeigt ein historischer Blick, dass ihr Verhältnis von Ambivalenzen, Konflikten und Wandlungsprozessen geprägt ist. Die Tagung möchte diese Entwicklung mit besonderem Fokus auf Deutschland und die USA aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven beleuchten. …

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Workshop: Szenen der Kritik. Zwischen postkolonialer, medienästhetischer und politischer Philosophie, Berlin

Am 24. Juli 2026 findet ab 18.15h am Centre Marc Bloch (Friedrichstr. 191, Berlin) der Workshop Szenen der Kritik. Zwischen postkolonialer, medienästhetischer und politischer Philosophie statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht C.L.R. James’ Klassiker Die schwarzen Jakobiner (1938) und die Frage nach politischer Handlungsmacht zwischen flüchtiger Widerständigkeit und weltgeschichtlicher Subjektivität. …

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CfP: Unruly Climates, Contested Futures II

Die Klimakrise ist längst nicht mehr nur Gegenstand umweltpolitischer Debatten, sondern wirft grundlegende Fragen nach Zukunft, Transformation und politischem Handeln auf. Der Sammelband Unruly Climates, Contested Futures II: Imaginaries, Framings, and Politics of Resistance in the Majority World widmet sich dieser Thematik und lädt zu Beiträgen ein.

Im Mittelpunkt stehen Zukunftsimaginationen (future imaginaries) als analytischer Zugang zu sozial-ökologischen Konflikten und kollektiven Widerstandsformen. Gefragt wird etwa danach, wie klimagerechte Zukünfte entworfen und praktisch erprobt werden, welche Naturverständnisse soziale Bewegungen prägen und wie Klimaaktivismus zwischen unterschiedlichen globalen Regionen verflochten ist. Der Call gliedert sich in drei Themenfelder: 1. Theoretische Perspektiven auf Zukunft und Widerstand, 2. Empirische Analysen von Klimabewegungen und Transformationskonflikten, 3. Globale Verflechtungen, Solidaritäten und Machtasymmetrien des Klimaaktivismus.

Interessierte sind eingeladen, bis zum 9. August 2026 einen Extended Abstract (2–3 Seiten) sowie eine Kurzbiografie (max. 150 Wörter) einzureichen. Ausführliche Informationen finden sich hier.

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Workshop: trans* – Perspectives, Experiences, Spaces (Universität Koblenz), 9.-10.07.26

An der Universität Koblenz findet am 9. und 10. Juli 2026 ein internationaler Workshop unter dem Titel „trans* – Perspectives, Experiences, Spaces“ statt. Im Mittelpunkt stehen trans* Lebensrealitäten im Spannungsfeld von Körper, gesellschaftlicher Ausgrenzung, Gewalt und Repräsentation. Der Workshop beleuchtet, wie medizinische, rechtliche und kulturelle Institutionen Selbstbestimmung ermöglichen oder begrenzen und welche Formen von Widerstand und Solidarität trans*Communities entwickeln.

Im Rahmen des Workshops findet am 9. Juli 2026 um 18 Uhr ein öffentlicher Vortrag von Ligia Fabris Campos (Brasilien) mit dem Titel „Transgender Identity and the Broken Promise of Freedom in Right-Wing Liberalism“ statt.

Ein ausführliches Plakat mit allen Informationen findet sich hier. Für die Teilnahme am zweiten Tag wird um Anmeldung gebeten: polwiss-fb2[at|]uni-koblenz.de.

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Workshop: Verschränkungen (neu) denken. Öko-/feministische Perspektiven auf Natur, Mensch und Politik (Fankfurt an der Oder)

Am 16. Juli 2026 findet an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) ein Workshop statt, der sich mit aktuellen öko-/feministischen, post-dualistischen und neuen materialistischen Ansätzen beschäftigt. Im Zentrum steht die Frage, welche theoretische und politische Relevanz feministische Philosophien, politische Ökologien und neuere materialistische Ansätze angesichts gegenwärtiger sozial-ökologischer Krisen besitzen. Der Workshop versteht sich als Versuch, die grundlegenden Verschränkungen von Natur, Körper, Wissen und Politik neu zu denken. …

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CfP: On Displacement

Die Fachzeitschrift Metodo. International Studies in Phenomenology and Philosophy lädt Beiträge für das Sonderheft „On Displacement“ ein, welches von Michaela Bstieler und Marco Cavallaro betreut und herausgegeben wird.

Im Zentrum steht die Frage, wie Erfahrungen von Vertreibung, Entwurzelung und Desorientierung angesichts von Krieg, Flucht, Klimawandel oder sozialer Verdrängung das Verhältnis von Subjekt, Ort und politischer Ordnung verändern. Gefragt wird, wie sich Displacement phänomenologisch beschreiben lässt und welche Konsequenzen dies für Konzepte wie Zugehörigkeit, Staatsbürgerschaft, Demokratie, Grenzen, Macht und Klimagerechtigkeit hat. Der Call dürfte somit auch für Wissenschaftler*innen aus der Politischen Theorie und politischen Phänomenologie interessant sein. …

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CfA: (Postdoc-)Stipendium zum Thema „Gemeinsinn zwischen Ästhetik und Politik“ (Halle)

Im Forschungsschwerpunkt „Aufklärung – Religion – Wissen“ an der Martin-Luther-Universität in Halle ist ein einjähriges Forschungsstipendium zum Thema „Gemeinsinn zwischen Ästhetik und Politik“ für Postdocs ausgeschrieben. Das Stipendium dient der Erforschung des frühneuzeitlichen Konzepts des Gemeinsinns, des Common Sense‘ und soll sich der Debatte um dieses Konzepts widmen. Wie steht es beispielsweise zu möglichen Nachbarkonzepten der Solidarität, der Anerkennung oder des Respekts? Welche (politischen) Institutionen bilden den Gemeinsinn ab? Ist der Gemeinsinn modernen pluralen Demokratien ein sinvollerweise zu bedenkendes Konezpt? In welchem Verhältnis stehen Gemeinsinn, Kunst und Gesellschaft/Politik? Diese und weitere Fragen können Gegenstand der Forschungsarbeit im Rahmen des Stipendiums sein.

Mit dem Stipendium soll eine Kooperation auch mit anderen im Forschungsschwerpunkt „Aufklärung – Religion – Wissen“ Forschenden ermöglicht werden. Bewerber*innen sollen eine angestrebte wissenschaftliche (Aufsatz-)publikation zum Thema vorschlagen und im Rahmen ihres Forschungsstipendiums eine wissenschaftliche Veranstaltung organisieren. Weitere Veranstaltungen für ein breiteres Publikum sind möglich. Das Stipendium umfasst €2200,- monatlich. Zzgl. können ein Familienzuschlag ermöglicht werden. Veranstaltungs- und publikationsbezogene Sachmittel sind ebenso vorhanden.

Die Bewerbung kann bis zum 15. Juli 2026 an margitta.drosdziok(at)arw.uni-halle.de gerichtet werden. Weitere Informationen gibt es in der detaillierten Ausschreibung sowie bei robert.buch(at)arw.uni-halle.de.

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CfA: WiMi-Stelle, Postdoc, 100% (Würzburg)

Am Institut für Politikwissenschaft und Soziologie der Universität Würzburg wird zum 01. Oktober 2026 eine WiMi-Stelle, 100% ausgeschrieben. Vorausgesetzt ist eine abgeschlossene Promotion. Die Stelle ist hat 10 SWS Lehrdeputat, das insbesondere die Vorlesung „Einführung in die Politische Theorie“ einschließt. Unter der Voraussetzung, dass durch Jobsharing ganztägig Aufgaben wahrgenommen werden können, ist die Stelle auch teilzeitfähig. Befristet ist sie auf zwei Jahre.

Bewerbungen können bis zum 15. Juli 2026 an vorstand-ips(at)uni-würzburg gerichtet werden. Nähere Informationen und eine detaillierte Stellenausschreibung sind, wie immer, zu finden hinter roten Worten.

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CfA: Universitätsassitent*in (Praedoc, 30h/Woche) in Wien

Am Institut für Politikwissenschaft in Wien ist eine Stelle als Universitätsassistent*in (Praedoc, 30h/Woche) zu besetzen. Neben den üblichen Tätigkeiten liegt im Profil der Stelle auch die Mitwirkung am Aufbau einer Medienplattform für politische Theorie. Die Stelle ist auf vier Jahre ausgelegt, vorerst auf anderthalb Jahre befristet, aber mit folgender Verlängerung. Inhaltliche Rückfragen können an Oliver Marchart (oliver.marchart(at)univie.ac.at) gerichtet werden.

Die Stelle soll zum 01.12.2026 besetzt werden. Detaillierte Informationen zum Stellenprofil finden sich hier in der Ausschreibung sowie im Karriereportal der Universität Wien. Bewerbungen können über das Portal über die Schaltfläche „Jetzt bewerben“ eingereicht werden.

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