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	<title>theorieblog.de &#187; Theorie meets Popkultur</title>
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	<description>Ein Forum für politische Theorie und Philosophie</description>
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		<title>Das Polar-Magazin lädt zur Release Party: 13.12. in Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 11:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cord</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie meets Popkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Polar]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß für Akademiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeitschrift Polar, Magazin für Politik, Theorie und Alltag, lädt am 13. Dezember zur Release Party zum aktuellen Heft &#8220;Wieviel Sicherheit? Risiko und Angst in der entsicherten Welt&#8221;. Wie immer findet die Party in den Sophiensaelen in Berlin-Mitte statt und wie immer gibt es ein ausgewogenes Programm aus Lesung, Diskussion, Musik (Christiane Rösinger live, Jens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeitschrift <a href="http://www.polar-zeitschrift.de/" target="_blank">Polar</a>, Magazin für Politik, Theorie und Alltag, lädt am 13. Dezember zur Release Party zum aktuellen Heft &#8220;Wieviel Sicherheit? Risiko und Angst in der entsicherten Welt&#8221;. Wie immer findet die Party in den Sophiensaelen in Berlin-Mitte statt und wie immer gibt es ein ausgewogenes Programm aus Lesung, Diskussion, Musik (Christiane Rösinger live, Jens Friebe als DJ) und alkoholischen Getränken. Kurzum, es wird alles geboten, was die/der Akademikerin so unter Spaß versteht. Die Details nach dem Klick:<span id="more-5319"></span></p>
<p>Release polar 11: Lesung &#8211; Diskussion – Konzert – Party</p>
<p>Wieviel Sicherheit?</p>
<p>Risiko und Angst in der entsicherten Welt</p>
<p>Dienstag, 13. Dezember 2011, 19.30 Uhr // Sophiensaele, Sophienstraße 18, Berlin</p>
<p>Eintritt frei</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit in einer Welt in der nichts sicher scheint“ singen die Chart-Breaker Silbermond und treffen damit den Zeitgeist. Während früher „Wagnis“ und „Risiko“ die Zauberworte waren, so scheint es heute gerade der Schutz vor den Risiken der Welt zu sein, der schon die Jugend umtreibt. Vom Rest ganz zu schweigen. Entsprechend sehen etwa die Goldenen Zitronen in Silbermond „die unwidersprochene Speerspitze des popkulturell verhandelten Sicherheits-Dispositivs“.</p>
<p>polar geht diesem neuen Sicherheitsbegehren auf den Grund. Sicherheit war bislang die Leitmelodie der Konservativen. Heute vernimmt man das Leiden an Flexibilisierung und Mobilisierung von allen Seiten. „Lebe wild und gefährlich“ – das war einmal. Unter dem Eindruck von Prekarisierung und Desolidarisierung, Terrorgefahr und Arbeitswandel, Finanzkrise und Klimazerstörung hat sich die Matrix verschoben. In einer entsicherten Welt wächst die Nachfrage nach Stabilität. Angst scheint der Ratgeber der Stunde. Ein guter Ratgeber? Wenn wir über Sicherheit reden, reden wir auch über Freiheit. Denn Freiheit enthält Risiken. Was geschieht eigentlich unter dem Sicherheits-Dispositiv mit unseren Wünschen nach Selbstbestimmung und Emanzipation? Freiheit kann Sicherheit gefährden, aber gelebte Freiheit setzt auch Sicherheit voraus.</p>
<p>polarkreis e.V. feiert die elfte Ausgabe in den Sophiensaelen mit Lesung, Podiumsdiskussion Konzert und Party. Es geht um das Widerspiel von Sicherheit und Risiko mit Blick auf die alltägliche Lebensführung, auf Lebensformen und Lebensstile. Mit Blick auf Arbeit und Alter, Freundschaft und Beziehung. „Nickt der Kopf nur noch mit, weil die Furcht alles ist und das Leben nur im Fünfwürstchengriff?“ Hoffentlich nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lesung:</p>
<p>Philipp Schönthaler (Autor; &#8220;Nach oben ist das Leben offen&#8221;)</p>
<p>Diskussion:</p>
<p>Christiane Rösinger (Musikerin, Autorin)</p>
<p>Kendra Briken (Soziologin, Universität Bremen)</p>
<p>Thomas Biebricher (Politikwissenschaftler, Goethe Universität Frankfurt am Main)</p>
<p>Jens Friebe (Musiker, Autor)</p>
<p>Moderation: Peter Siller / Bertram Keller (polar)</p>
<p>Christiane Rösinger spielt im Anschluss einige ihrer fantastischen Lieder.</p>
<p>im Anschluss Party mit Jens Friebe und Julie Miess (Britta / I.M. Monster) vom polar-DJ-Team</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>www.polar-zeitschrift.de &lt;http://www.polar-zeitschrift.de&gt;</p>
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		<title>Philosophie für alle! Neuigkeiten am Kiosk</title>
		<link>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/11/philosophie-fuer-alle-neuigkeiten-am-kiosk/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 08:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eva</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie meets Popkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie; Zeitschrift; Magazin; Populärkultur;]]></category>

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		<description><![CDATA[Wird Denken vielleicht Mode? fragt ungläubig die SZ. Und in der Tat: Philosophieren scheint keine völlig elitäre Angelegenheit mehr zu sein, denn in der deutschsprachigen Medienlandschaft finden philosophische Themen und Köpfe zunehmend Raum und Aufmerksamkeit &#8211; eine durchaus erfreuliche Entwicklung. Als Symptom und potentielle Verstärker für diesen Trend gibt es seit dieser Woche zwei neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wird Denken vielleicht Mode? fragt ungläubig die <a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/hohe-luft-und-philosophie-magazine-wird-denken-vielleicht-mode-1.1183352">SZ</a>. Und in der Tat: Philosophieren scheint keine völlig elitäre Angelegenheit mehr zu sein, denn in der deutschsprachigen Medienlandschaft finden philosophische Themen und Köpfe zunehmend Raum und Aufmerksamkeit &#8211; eine durchaus erfreuliche Entwicklung. Als Symptom und potentielle Verstärker für diesen Trend gibt es seit dieser Woche zwei neue philosophische Zeitschriften, die die Philosophie aus dem Hörsaal in die Wohnzimmer bringen sollen, also durchaus für eine breitere Lesergruppe ohne Dr. phil. ausgelegt sind. Das monatlich erscheinende <a href="http://www.philomag.de">&#8220;Philosophie Magazin&#8221;</a> und das halbjährliche <a href="http://www.hoheluft-magazin.de/">&#8220;Hohe Luft&#8221;</a> sind Denk-Hefte, die Alltagsthemen durchphilosophieren und philosophische Themen zu veralltäglichen versuchen &#8211; von der Frage über die tieferen Implikationen des Kinderkriegens über die Zulässigkeit des Lügens. Man darf gespannt sein, wie sich diese Projekte entwickeln, und wie sich die Magazine aus fachphilosophischer Sicht so lesen &#8211; darüber haben wir mit dem Chefredakteur des &#8220;Philosophie Magazin&#8221;, Wolfram Eilenberger, gesprochen:<span id="more-5118"></span></p>
<p><em><strong>Theorieblog:</strong> Inwieweit ist eine philosophische Publikation, die sich ausdrücklich an ein Publikum jenseits der Fachphilosophie wendet, für Fachphilosophen und -theoretiker interessant?</em></p>
<div id="yiv1112115124yui_3_2_0_1_1321523835464240">
<div id="yiv1112115124yui_3_2_0_82_1321523831655436" lang="de-DE"><strong>Wolfram Eilenberger:</strong> Das ist aus meiner Sicht keine Entweder-Oder-Situation. Verständlichkeit, Klarheit, Relevanz sind Grundanforderungen an jeden Text, der seine Leser erreichen will. Das gilt auch für die akademische Philosophie. Wir in der Redaktion bezeichnen uns gern als Journosophen, das heisst, wir sind philosophisch geschulte Menschen, denen es wichtig ist, die Einsichten der sogenannten Fachphilosophen in einer allgemein verständlichen Sprache zu reformulieren und sie auf konkrete Fragestellungen des Lebens und der Politik anzuwenden. Natürlich führt das hin und wieder zu gewissen Komplexitätseinbußen. Wichtig ist uns aber, Verfälschungen und Sensationialismus zu vermeiden. Und nicht selten wird in journalistischen Formaten auch eine größere Klarheit und Konturierung als in akademischen Diskursen erreicht. „Was sich überhaupt sagen lässt, das kann man klar sagen“, schrieb einst Ludwig Wittgenstein. Damit ist auch unser Anspruch formuliert.<em></em></div>
<div lang="de-DE"><em>Mainstream oder intellektuelle Innovation &#8211; bei einem Blick in die Publikationslandschaft könnte man manchmal glauben, diese beiden Strategien seien unvereinbar. Stimmt das denn?</em></div>
<div id="yiv1112115124yui_3_2_0_82_1321523831655403" lang="de-DE">Es kommt immer darauf an, wo man hinschaut. In Nordamerika beispielsweise gibt es durchaus erfolgreiche Magazine wie etwa Harpers Magazine, n+1 oder The Walrus, die für intellektuelle Innovation stehen, ohne dabei den sogenannten Mainstream aus den Augen zu verlieren oder diesen gezielt abzuhängen. Was wir als Philosophie Magazin definitiv vermeiden wollen, ist ein sprachlicher Gestus, der sich nur an die „happy few“ eines jeweiligen Theoriesegments wendet. Das hat nicht nur kommerzielle Gründe. Die Themen, um die es uns geht, sind einfach zu wichtig, um sie in den Viel-zu-Wenigen zu überlassen. Letztlich steht hinter unserer redaktionellen Linie auch ein demokratisches Zutrauen – eine Aufforderung, sich am Dialog zu beteiligen. Möglicherweise ist dieses Konzept selbst schon eine Innovation.<em></em></div>
<div lang="de-DE"><em>Das &#8220;Philosophie Magazin&#8221; gibt es in einer französischen Variante bereits seit 2006; in Frankreich hat aber der Philosoph und Intellektuelle in der Öffentlichkeit auch hohen Stellenwert. Leidet die Philosophie in Deutschland nicht zu sehr an ihrem Elfenbeinturm-Image, um auch in Bahnhofskioske vorzudringen? Und muss man denn daran überhaupt etwas ändern?</em></div>
<div lang="de-DE">Wenn die Philosophie in Deutschland leidet, dann vor allem an ihren eingebildeten Selbstbegrenzungen. Wir erleben aus meiner Sicht derzeit eine sehr spannende Phase im Verhältnis von Philosophie und medialer Öffentlichkeit. Es ist fast unmöglich geworden, eine qualitativ hochwertige Tageszeitung zu öffnen, ohne dabei auf den Artikel eines Philosophen zu treffen. Dieser mediale Zug zur Philosophie ist von Seiten der Lesenden mit einer spezifischen Erwartung verbunden: Einer Erwartung von Wahrhaftigkeit, von Orientierung, von überraschenden Einsichten – nicht zuletzt einer Form von Nähe, wie sie gute freundschaftliche Gespräche kennzeichnet. Philosophie, die gelingt, erfüllt diese Erwartungen und hat es immer getan.</div>
</div>
<p><em>Full Disclosure: Eva Hausteiner, Mitglied des Theorieblog, ist in der ersten Ausgabe des Philomag selbst mit einer Rezension vertreten.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Eignet sich ein &#8220;Kindle&#8221; für den wissenschaftlichen Alltag?</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 09:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie meets Popkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ebook]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[Kindle]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis vor kurzem konnte ich mir nicht vorstellen, das klassische Buchformat und das damit verbundene Leseerlebnis zugunsten der Lektüre von Ebooks auf einem digitalen Ebook-Reader wie dem Kindle aufzugeben. Und auch wenn ich immer noch sicher bin, dass ich auch in Jahrzehnten noch gedruckte Bücher lesen werde, habe ich mir doch zuletzt zunehmend die Frage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis vor kurzem konnte ich mir nicht vorstellen, das klassische Buchformat und das damit verbundene Leseerlebnis zugunsten der Lektüre von Ebooks auf einem digitalen Ebook-Reader wie dem Kindle aufzugeben. Und auch wenn ich immer noch sicher bin, dass ich auch in Jahrzehnten noch gedruckte Bücher lesen werde, habe ich mir doch zuletzt zunehmend die Frage gestellt, ob nicht gerade im wissenschaftlichen Alltag Ebook-Reader eine sinnvolle Ergänzung sein könnten. Seit zwei Wochen habe ich nun das Vergnügen, einen <a href="http://amzn.to/knGCrC" target="_blank">Kindle DX</a> von Amazon benutzen zu können und so soll dieser Beitrag nun das Angebot für die Technik-Interessierten unter euch sein, ein wenig über die Vor- und Nachteile des Kindle im Besonderen und vielleicht auch von Ebooks im Allgemeinen zu diskutieren. <span id="more-3639"></span></p>
<p>Zunächst zu den Vorteilen:<br />
1.) Ganz weit vorne ist auf jeden Fall der Bildschirm. Bis ins letzte habe ich diese <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/E-Ink" target="_blank">e-Ink-Technologie</a> noch nicht verstanden, im Ergebnis hat man aber auf jeden Fall eine Darstellung, die tatsächlich &#8220;wie gedruckt&#8221; erscheint und sich auch mindestens genauso gut lesen lässt. Wie Johnny Haeusler von Spreeblick <a href="http://bit.ly/iWsu84" target="_blank">schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Mein erster Versuch, das Gerät zu benutzen, scheiterte einige Sekunden lang daran, dass ich die mit gestochen scharfer Schrift bedruckte Folie einfach nicht vom Kindle-Screen abgelöst bekam. Als ich feststellte, dass es sich keineswegs um eine Folie handelte, sondern bereits um den Screen des Kindle im Betriebszustand, war ich dann doch sehr beeindruckt.&#8221;</p></blockquote>
<p>2.) Da ich den Kindle v.a. auch dafür nutzen wollte, nicht mehr so viele pdf-Dateien von Zeitschriften-Artikeln ausdrucken zu müssen, habe ich mich für die größere Variante, den Kindle DX, entschieden. Und tatsächlich lassen sich auf dem 9,7-Zoll-Bildschirm fast alle pdfs sehr gut darstellen. Der integrierte pdf-Reader schneidet dabei weißen Rand automatisch ab, so dass der eigentliche Text größer dargestellt werden kann. Bei den allermeisten Artikeln aus wissenschaftlichen Zeitschriften funktioniert das sehr gut. An die Grenzen gerät dieses System allerdings, wenn die pdf-Dateien <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Druckmarke" target="_blank">Druckmarken</a> enthalten. Dann kann der Kindle den weißen Rand nicht wegschneiden und stellt den Text dementsprechend kleiner da. In solchen Fällen bleibt dann aber immer noch die Möglichkeit, den Kindle seitlich zu drehen, so dass der horizontal verfügbare Platz größer wird. Normale Din A4-Seiten werden dann in der Regel zweigeteilt, was einen Klick mehr bedeutet, aber auch nicht wirklich stört. &#8212; So oder so, seit ich den Kindle benutze, habe ich keine pdf-Datei mehr ausgedruckt.</p>
<p>3.) Mit 4 GB Speicher bietet der Kindle die Möglichkeit, eine Unmenge an Dateien immer zur Hand zu haben. Ein normaler Artikel im pdf-Format liegt grob geschätzt im Schnitt bei 0,5 MB, bei 4 GB kann man also etwa 8.000 pdf-Dateien auf dem Kindle speichern. Ebooks brauchen meistens ein bis zwei MB, aber auch da braucht man eine ganze Weile, bis der Speicher voll ist.</p>
<p>4.) Immer mehr University Presses bieten ihre Bücher nun auch als Ebooks an. Besonders schön dabei ist, dass man sich bei allen Büchern immer ein Probekapitel herunterladen kann. Soweit ich das überblicke, gilt das auch für Bücher von deutschen Verlagen. Allerdings sind da noch nicht alle Verlage dabei, und gerade im Wissenschaftsbereich sieht es noch etwas mau aus.</p>
<p>5.) Der Kindle ist ein Gerät, mit dem man Texte lesen kann. Nicht mehr und nicht weniger. Was ich als Vorteil verbuchen würde, kann man sich doch beim Lesen tatsächlich auf den Text konzentrieren.</p>
<p>6.) Die Batterien des Kindle halten sehr, sehr lange. Das liegt wiederum an der Art des Bildschirms. Hat der Kindle erst einmal eine Seite dargestellt, verbraucht er dann im Grunde kaum noch Energie, da er anders als normale Computerbildschirme keine Hintergrundbeleuchtung hat.</p>
<p>Die Nachteile des Kindle ergeben sich nach meinem Empfinden v.a. daraus, dass dieser zumindest bis jetzt nicht auf die professionelle Benutzung in wissenschaftlichen oder ähnlich text-zentrierten Kontexten ausgelegt ist. Vielmehr ist er im Moment noch v.a. dafür gedacht, dass man damit über Amazon einzelne Bücher zum privaten Gebrauch kauft. Konkret ergeben sich daraus die folgenden Schwächen:<br />
1.) Wenn man den Kindle per USB-Kabel anschließt, erscheint er als USB-Laufwerk und man kann dann ganz einfach Dateien darauf laden. Diese Dateien kann man dann auch in Ordner sortieren, so wie wahrscheinlich jeder von uns seine pdf-Sammlung sortiert. Aus mir völlig unbegreiflichen Gründen spiegelt der Kindle diese Ordner-Struktur aber nicht wieder. Macht man dem Kindle nach dem Beladen mit eigenen Dateien wieder an, erscheinen vielmehr alle Dateien im sogenannten &#8220;Home&#8221;-Ordner. Von dort aus kann man die Dateien dann wieder &#8220;Kollektionen&#8221; zuordnen, allerdings auch nur einzeln. Bei fünf Dateien ist das unproblematisch, bei fünfhundert jedoch vollkommen unakzeptabel. Gerade für die Benutzung im wissenschaftlichen Kontext ist das meiner Meinung nach ein ernstes Problem. Es gibt da mittlerweile ein paar, allerdings etwas klapprige Workarounds (z.B. <a href="http://www.colegate.net/KindleCollectionManager/" target="_blank">hier</a>). Ich selbst bin aber mittlerweile dazu übergegangen, Dateien nach Bedarf auf den Kindle zu packen. Wodurch der Vorteil des großen Speichers natürlich verloren geht&#8230; Andererseits ist die technische Lösung bei diesem Problem so naheliegend und einfach, dass Amazon das eigentlich zeitnah hinkriegen sollte.</p>
<p>2.) Damit verbunden könnte ich mir elegantere Möglichkeiten vorstellen, den Kindle mit Dateien zu beladen. Im Moment geht das nur per USB-Kabel oder per E-Mail, wobei bei der Zustellung per E-Mail zumindest beim Kindle DX (der über kein WLAN verfügt) immer Gebühren anfallen. Was also wenig attraktiv ist. Schöner wäre es, wenn der Kindle sich beim Anschließen per USB automatisch mit einem entsprechend vordefinierten Ordner synchronisieren würde. Und am allerschönsten wäre es natürlich, wenn ich den Kindle mit meiner <a href="http://www.dropbox.com" target="_blank">Dropbox</a> verbinden könnte!</p>
<p>3.) Ein großes Manko ist, dass man im Moment in pdf-Dateien weder Markierungen noch Notizen hinzufügen kann (was zumindest mit Adobe Acrobat Pro bei allen pdfs möglich ist). In richtigen Ebooks geht das, aus Gründen, die sich mir nicht erschließen bei pdfs aber nicht. Da ich sowieso die Neigung habe, mir wichtige Textstellen in Form von kurzen Exzerpten zu notieren, stört mich das nicht. Wer aber viel in Texten anstreicht oder auch mal eigene Gedanken am Rand festhalten will, wird mit dem Kindle in der jetzigen Form wohl eher nicht glücklich.</p>
<p>4.) Der Preis ist noch immer ziemlich hoch. Den „kleinen“ Kindle gibt es mittlerweile für 140 bis 190 Euro, den „großen“ Kindle DX muss man aber immer noch aus den USA bestellen und zahlt dann inkl. Versand und Zoll etwa 330 Euro.</p>
<p>Eignet sich der Kindle nun für den wissenschaftlichen Alltag? Noch kämpft das Gerät mit den beschriebenen Schwächen und lässt sich darum für wissenschaftliche Zwecke nur eingeschränkt empfehlen. Persönlich bin ich trotzdem recht begeistert und habe auch die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass wenigstens einige der Probleme durch zukünftige Software-Updates behoben werden können. Vielleicht habt ihr aber ja auch noch andere Erfahrungen gemacht? Oder könnt einen anderen Ebook-Reader empfehlen? Oder seid überzeugt, dass das <a href="http://archonfung.net/papers/AcademiciPad/AcademiciPad.html" target="_blank">iPad</a> für den wissenschaftlichen Betrieb besser geeignet ist?</p>
<p><em>Full Disclosure, um Missverständnissen vorzubeugen: Amazon hat mich in keiner Weise zu diesem Text aufgefordert, oder gar dafür entlohnt. Und auch an dem Link zu Amazon verdienen wir als Theorieblog nichts, das soll nur ein Service für Euch sein.</em></p>
<p><b>Update 1.7.2011:</b> Auch nach mehr als einem Monat bin ich von dem Display des Kindle noch immer ziemlich begeistert; tatsächlich habe ich in der Zwischenzeit tatsächlich nichts mehr für die Uni ausgedruckt. Dafür bin ich aber mittlerweile auf zwei weitere Probleme gestoßen: (1) Die Tastatur des Kindle ist nahezu unbenutzbar. Die Tasten reagieren extrem schwerfällig und das gleichzeitige Drücken von Umschalttaste und einer weiteren Taste erfordert enorme akrobatische Fähigkeiten. Was vor allem ärgerlich ist, wenn man auf eine bestimmte Seite in einem längeren Dokument zugreifen will. (2) Es gibt in normalen Amazon Ebooks keinerlei Seitenangaben. So kriegt man zwar erfreulich viele wissenschaftliche Bücher für den Kindle, kann daraus dann aber nicht anständig zitieren. Dabei zeigt zum Beispiel <a href="http://www.oxfordscholarship.com/" target="_blank">Oxford Scholarship Online</a> wie man Seitenangaben halbwegs elegant auch in andere Formate übernehmen kann.</p>
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		<title>Hinterfragt, die Zweite: Podcast mit Thomas Scanlon zu &#8220;Blame&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 09:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cord</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Ethik-Podcast Hinterfragt von Anna Goppel und Andreas Cassee von der Universität Zürich geht in die nächste Runde. Nach dem sehr gelungenen Auftakt mit Robin Celikates zu &#8220;Ziviler Ungehorsam&#8221; im März, ist in der zweiten Ausgabe einer der berühmtesten lebenden Philosophen zu Gast, Thomas Scanlon von der Harvard University. Diesmal geht es um den Begriff [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ethik-Podcast <em>Hinterfragt</em> von Anna Goppel und Andreas Cassee von der Universität Zürich geht in die nächste Runde. Nach dem sehr gelungenen Auftakt mit Robin Celikates zu &#8220;Ziviler Ungehorsam&#8221; im März, ist in der zweiten Ausgabe einer der berühmtesten lebenden Philosophen zu Gast, Thomas Scanlon von der Harvard University. Diesmal geht es um den Begriff &#8220;blame&#8221;, dem Scanlon in seinem neusten Buch &#8220;<a href="http://www.hup.harvard.edu/catalog.php?isbn=9780674057456">Moral Dimensions</a>&#8221; ein Kapitel gewidmet hat. Hier geht es zur <a href="http://www.ethik.uzh.ch/hinterfragt.html">Website von <em>Hinterfragt</em></a> und hier zum <a href="itpc://www.ethik.uzh.ch/static/hinterfragt/rss/index.rss">iTunes Abo</a> des Podcasts.</p>
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		<title>Fürs Wochenende: Kulturtheorie zum Hören</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 10:18:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein leicht verspätetes Ostergeschenk: Wer über das Wochenende etwas Zeit hat und trotzdem nicht die Theorie/Philosophie ausblenden will, den interessiert ganz sicher folgendes neues Angebot des Internationalen Zentrums für Kultur- und Technikforschung Stuttgart. Auf der Webseite finden sich eine größere Menge von Podcasts zur Kulturtheorie. So kann man Reinhard Koselleck über Macht und Gewalt sprechen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein leicht verspätetes Ostergeschenk: Wer über das Wochenende etwas Zeit hat und trotzdem nicht die Theorie/Philosophie ausblenden will, den interessiert ganz sicher folgendes neues <a href="http://www.izkt.de/index.php/cat/87/aid/355/title/Erstmals_online:_Podcasts_aus_der_Reihe_Kulturtheorien">Angebot</a> des <a href="http://www.izkt.de/index.php/cat/1/title/Startseite">Internationalen Zentrums für Kultur- und Technikforschung Stuttgart</a>. Auf der <a href="http://www.izkt.de/index.php/cat/87/aid/355/title/Erstmals_online:_Podcasts_aus_der_Reihe_Kulturtheorien">Webseite</a> finden sich eine größere Menge von <a href="http://www.izkt.de/index.php/cat/87/aid/355/title/Erstmals_online:_Podcasts_aus_der_Reihe_Kulturtheorien">Podcasts zur Kulturtheorie</a>. So kann man Reinhard <a href="http://www.uni-stuttgart.de/izkt2/1999-02-04-Reinhart_Koselleck-Von_der_Macht_zur_Gewalt_Die_Transformation_des_Reiterdenkmals_aus_dem_dynastischen_zum_demokratischen_Totenkult.mp3">Koselleck über Macht und Gewalt</a> sprechen hören, Niklas <a href="http://www.uni-stuttgart.de/izkt2/1995-12-05-Niklas_Luhmann-Kultur_ein_historischer_Begriff.mp3">Luhmann über Kultur</a>, Susan Neimann über <a href="http://www.uni-stuttgart.de/izkt2/2010-12-08-Susan_Neiman-Was_ist_moralische_Klarheit.mp3">moralische Klarheit</a>, Terry <a href="http://www.uni-stuttgart.de/izkt2/2009-05-06-Terry_Eagleton-The_Death_of_Criticism.mp3">Eagelton über den Tod der Kritik</a>, Edward <a href="http://www.uni-stuttgart.de/izkt2/1996-07-11-Edward_Said-Historical_Experience_Identity_and_National_Culture.mp3">Said über historische Erfahrung und Identität</a> oder &#8211; ganz frisch &#8211; Gayatri Chakravorty Spivak über &#8220;<a href="http://www.uni-stuttgart.de/izkt2/2011-02-04-Gayatri_Chakravorty_Spivak-The_future_as_neighbor_and_vernacular_cosmopolitanism.mp3">The Future as Neighbor and Vernacular Cosmopolitanism</a>&#8220;.</p>
<p>Eine tolle Initiative &#8211; und bei der Gelegenheit sei auch nochmal an den <a href="http://www.ethik.uzh.ch/hinterfragt.html">Ethik-Podcast der Uni-Zürich</a> erinnert und zusätzlich auf eine fünfteilige Podcast-Serie mit <a href="http://www.cbc.ca/ideas/episodes/2011/04/11/the-malaise-of-modernity-part-1---5/">Charles Taylor hingewiesen, Thema: &#8216;The Malaise of Modernity&#8217;</a>. Wer weitere Hör-Theorie kennt, poste sie doch gerne in die Kommentare. Sicher interessant, da mal eine kleine Mediathek zusammenzustellen.</p>
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		<title>Und er twittert doch: Die Habermas-Merkel Klickstrecke in der SZ</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 14:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cord</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter dem Titel &#8220;Merkels von Demoskopie geleiteter Opportunismus&#8221; rechnet Jürgen Habermas in der SZ mit der schwarz-gelben Koalition ab. Sehr lesenswert. Weniger erfreulich ist allerdings, dass Süddeutsche.de den Gastbeitrag von Habermas quasi als Klickstrecke gestaltet hat. Auf acht (!) Seiten wird ein Text von ca. 2800 Wörtern gestreckt, d.h. ganze 350 Wörter werden dem Leser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/europapolitik-merkels-von-demoskopie-geleiteter-opportunismus-1.1082536">Merkels von Demoskopie geleiteter Opportunismus</a>&#8221; rechnet Jürgen Habermas in der SZ mit der schwarz-gelben Koalition ab. Sehr lesenswert. Weniger erfreulich ist allerdings, dass Süddeutsche.de den Gastbeitrag von Habermas quasi als Klickstrecke gestaltet hat. Auf acht (!) Seiten wird ein Text von ca. 2800 Wörtern gestreckt, d.h. ganze 350 Wörter werden dem Leser im Schnitt pro Seite gegönnt. Ein Abschnitt ist gar nur 180 Wörter lang. Das ist noch nicht ganz <a href="http://www.theorieblog.de/index.php/2010/01/kommunikatives-handeln-in-140-zeichen/">Twitter-Format</a>, aber es nähert sich bedenklich an. Der Rest der Seite wird von Anzeigen und &#8211; richtig &#8211;  Klickstrecken gefüllt: Die schönsten Schnappschüsse vom schwarz-gelben Niedergang. Liebe SZ, ich hoffe die Werbemillionen fließen reichlich!<br />
P.S.: Zum Vergleich: Dieser Beitrag besteht aus 123 Wörtern. </p>
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		<title>Ethik-Podcast an der Uni-Zürich</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 15:48:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Susanne hatte ja vor längerem schon mal etwas über Philosophie in Radio und TV geschrieben. Vom Ethik-Zentrum der Uni-Zürich gibt es nun ein weiteres, sehr vielversprechendes Format mit dem Titel &#8220;Hinterfragt &#8211; Der Ethik-Podcast&#8221;. In der ersten Folge geht es um zivilen Ungehorsam; mehr dazu gibt es hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Susanne hatte ja vor längerem schon mal etwas über <a href="http://www.theorieblog.de/index.php/2010/04/philosophie-in-radio-und-tv-bringt-das-was-2/" target="_blank">Philosophie in Radio und TV</a> geschrieben. Vom Ethik-Zentrum der Uni-Zürich gibt es nun ein weiteres, sehr vielversprechendes Format mit dem Titel &#8220;Hinterfragt &#8211; Der Ethik-Podcast&#8221;. In der ersten Folge geht es um zivilen Ungehorsam; mehr dazu gibt es <a href="http://www.ethik.uzh.ch/hinterfragt.html" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Die Politische Philosophie von Julian Assange und Wikileaks</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 09:33:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cord</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Philosoph Peter Ludlow von der Northwestern University, Fachmann für virtuelle Realitäten und Sprachphilosophie, hat auf dem Blog von Brian Leiter einen Artikel zur politischen Philosophie Julian Assanges veröffentlicht. Der Text ist etwas länger als ein klassischer Blogbeitrag, dafür aber recht informativ. Ludlow stellt zunächst Assanges Verständnis von &#8220;Verschwörungen&#8221; dar, untersucht dann die These, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Philosoph <a href="http://sites.google.com/site/peterjludlow/" target="_blank">Peter Ludlow</a> von der Northwestern University, Fachmann für virtuelle Realitäten und Sprachphilosophie, hat auf dem Blog von Brian Leiter einen <a href="http://leiterreports.typepad.com/blog/2010/12/peter-ludlow-on-the-political-philosophy-of-julian-assange.html#more" target="_blank">Artikel zur politischen Philosophie Julian Assanges</a> veröffentlicht. Der Text ist etwas länger als ein klassischer Blogbeitrag, dafür aber recht informativ. Ludlow stellt zunächst Assanges Verständnis von &#8220;Verschwörungen&#8221; dar, untersucht dann die These, dass &#8220;Verschwörungen&#8221; notwendigerweise zu Schädigungen führen und fragt schließlich, ob Leaks das beste Mittel im Kampf gegen &#8220;Verschwörungen&#8221; sind.  Das alles ist ganz interessant, allerdings werden die wirklich spannenden Fragen (wie ist die Gefährdung von Informanten durch Wikileaks einzuschätzen?, sind &#8220;Verschwörungen&#8221; generell schlecht?, verstärkt die Veröffentlichung nicht letztlich die Geheimhaltung von sensiblen Daten?, etc.) von Ludlow nur formuliert aber nicht weiter diskutiert. Trotzdem ist das endlich mal eine Verschwörungstheorie, die den Namen verdient.</p>
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		<title>&#8220;Moralische Klarheit für erwachsene Idealisten&#8221;: Susan Neiman diskutiert mit Sigmar Gabriel</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 10:56:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cord</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Susan Neiman, Philosophin, Rawls-Schülerin und Direktorin des Potsdamer Einstein-Forums, diskutiert am 19.11.2010 im Willy-Brandt-Haus mit Sigmar Gabriel, Lehrer, Schröder-Schüler und Vorsitzender der SPD,  über moralische Klarheit, Verantwortung und die Bedeutung von Werten für die Politik. Grußworte und Einführungen werden von Julian Nida-Rümelin und Wolfgang Thierse beigesteuert.  Ein ausführliches Programm findet sich hier, zur (notwendigen!) Anmeldung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Susan Neiman, Philosophin, Rawls-Schülerin und Direktorin des Potsdamer Einstein-Forums, diskutiert am 19.11.2010 im Willy-Brandt-Haus mit Sigmar Gabriel, Lehrer, Schröder-Schüler und Vorsitzender der SPD,  über moralische Klarheit, Verantwortung und die Bedeutung von Werten für die Politik. Grußworte und Einführungen werden von Julian Nida-Rümelin und Wolfgang Thierse beigesteuert.  Ein ausführliches Programm findet sich <a href="http://www.meinespd.net/media/downloads/EL_Philosophie_und_Politik_XI.pdf" target="_blank" class="broken_link">hier</a>, zur (notwendigen!) Anmeldung geht es <a href="https://anmeldung.spd.de/v/10160" target="_blank">hier entlang</a>.</p>
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		<title>Menschenrechte: Vortrag, Ausstellung und Party in Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 14:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie meets Popkultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Die unabhängige Menschenrechtsorganisation ECCHR lädt am 13. November 2010 ab 17 Uhr zu Vortrag und Diskussion mit Manfred Nowak vom Wiener Boltzmann-Institut für Menschenrechte ein. Er wird zum Thema &#8220;Torture and Accountability&#8221; sprechen. Um 19 Uhr geht es mit der Eröffnung der Ausstellung &#8220;Zigeuner Art&#8221; des seit 16 Jahren in Berlin lebenden, bosnischen Fotografen Nihad [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die unabhängige Menschenrechtsorganisation <a href="http://www.ecchr.de/">ECCHR</a> lädt am 13. November 2010 ab 17 Uhr zu Vortrag und Diskussion mit <a href="http://bim.lbg.ac.at/de/team/institutsleitung/manfred-nowak">Manfred Nowak</a> vom Wiener Boltzmann-Institut für Menschenrechte ein. Er wird zum Thema &#8220;Torture and Accountability&#8221; sprechen. Um 19 Uhr geht es mit der Eröffnung der Ausstellung &#8220;Zigeuner Art&#8221; des seit 16 Jahren in Berlin lebenden, bosnischen Fotografen <a href="http://fotofabrika.de/">Nihad Nino Pušija</a> weiter. Seine Fotos zeigen Roma, die von Deutschland in den Kosovo abgeschoben wurden und thematisieren die Vorurteile, denen sie ausgesetzt sind. Wer danach noch Energie hat, kann sich auf der anschließenden Büroparty vergnügen. Hier der <a href='http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2010/11/ankündigugn.pdf'>schicke Flyer</a> mit den Details.</p>
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