Erinnerung: Ausschreibungen zum DVPW-Kongress 2018 in Frankfurt/M. noch bis Ende Januar!

Liebe Freundinnen und Freunde der Politikwissenschaft und insbesondere der Politischen Theorie, Ideengeschichte und Philosophie!

Nach der Weihnachts- und Silvesterpause möchte auch unser blog daran erinnern, dass Vortragsbewerbungen für den DVPW-Kongress 2018 „Grenzen der Demokratie / Frontiers of Democracy“ (25. bis 28. September 2018 an der Goethe-Universität Frankfurt/M.) noch bis zum 31. Januar möglich sind. Eine große Reihe spannender Panel warten auf noch mehr Beiträge! Eine Sammlung aller Einzelausschreibungen findet sich hier. Informationen zum neuen Format stehen hier zur Verfügung.

Viel Freude an ersten oder erneuten Einblicken und viel Erfolg für eure Bewerbungen und Panel!

Aus der speziellen Perspektive unseres blogs erscheinen uns übrigens folgende Panel besonders interessant. Eine Menge mehr ließe sich sicher noch ergänzen – nutzt dafür sehr gern die Kommentarspalte unten! Hier zunächst unsere favorites: (mehr …)

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CfP: Workshop “Re-inventing Liberal Universalisms” in Greifswald

Rosario López, Lenka Strnadová und Rieke Trimçev bitten um Beiträge für einen internationalen Workshop zu den Wandlungen des liberalen Universalismus. Dabei soll ein Fokus darauf liegen, wie Migration Neujustierungen liberal-universalistischer Argumente und Konzepte herausgefordert hat. Der Workshop soll bereits am 26. und 27. Februar in Greifswald stattfinden und die Keynote wird Michael Freeden (London/Oxford) halten. Wer Interesse hat, kann hier die gesamte Ausschreibung einsehen und den eigenen Vorschlag bis zum 19. Januar einreichen.

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“Politische Stabilität” in Bonn vom 14.-16. März

Die Frühjahrstagung der Sektion “Politischen Theorie und Ideengeschichte” findet vom 14. – 16. März in Bonn statt; nun ist das vorläufige Programm öffentlich. Zum Thema “Politische Stabilität. Ordnungsversprechen, Demokratiegefährdung, Kampfbegriff” und dessen demokratietheoretischen, internationalen, ideengeschichtlichen und normativen Dimensionen werden under anderem Regina Kreide, Frank Decker und Reinhard Mehring sprechen; den Abendvortrag zur “Stabilität durch Bewegung” hält Philip Manow.

Anmeldungen an stabilitaet2018@uni-bonn.de sind bis zum 23. Februar erbeten. Es gibt auch die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Führung durch den Kanzlerbungalow nach Anmeldung. Das Programm mit allen Infos findet sich hier, außerdem gibt es eine Hotelliste für die Unterkunft in Bonn. Das Tagungskonzept ist im abgelaufenen Call for Papers nachzulesen.

 

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CfA: Postdoc-Stelle 75% am IASS in Potsdam zum Thema Nachhaltigkeit

Das Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS) in Potsdam schreibt eine Stelle in dem von Patricia Nanz geleiteten Forschungsprojekt „Futurisation of Politics“ aus. Die Ausschreibung richtet sich explizit an BewerberInnen aus dem Bereich der politischen Theorie und Philosophie. Die Promotion sollte abgeschlossen oder zumindet schon erkennbar fortgeschritten sein. Deadline für die Bewerbung ist der 27.11.2017, alle Details gibt es hier (pdf).

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CfP: Anarchistische Perspektiven (Gießen)

Am Gießener Graduiertenzentrum Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften (GGS) findet am 19. Januar ein Workshop zu “Anarchistische Perspektiven in der spätmodernen Sozialtheorie” statt. Als eingeladene Spaker werden u.a. Olaf Briese und Daniel Loick teilnehmen. Der Workshop soll sich mit den im Kontext politischen Aktivismus erzeugten anarchistischen Ideen der letzten Jahren und ihrer Theoriefähigkeit auseinandersetzen. Beiträge – ausdrücklich auch von studentischcer Seite oder in unüblichen Formaten – müssen bis zum 15.12 vorgeschlagen werden. Alle Infos entnehmt bitte hier dem Call als PDF.

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CfP: Phoenix Philosophy

Das in Berlin gegründete studentische Online-Magazin Phoenix Philosophy (Auftritt bei Twitter / Facebook) steht kurz vor dem zweiten Heft (Heft 1 lässt sich hier nochmal ansehen). Wer sich beteiliggen möchte: Gesucht werden Essays zu aktuellen Herausforderungen und philosophischen Perspektiven. Eingereicht werden müsse diese bis zum 01.12.2017. Alle Infos entnehmt doch bitte dem Call als PDF oder unten weiterlesen.

 

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Mit Rechten reden: Arendt-Edition

Am 12. und 13. Oktober fand am Hannah Arendt Center for Politics and Humanities am Bard College die Konferenz “Crises of Democracy: Thinking in Dark Times” statt. Um diese bzw. genauer um die Einladung von Marc Jongen als Vortragender entspinnt sich derzeit eine öffentliche Diskussion. Jongen ist Mitglied der jüngst gewählten AfD Bundestagsfraktion und wurde von der FAZ 2016 als Parteiphilosoph der AfD porträtiert. Die Veranstaltung ist in Gänze hier anzusehen, Jongens Vortrag sowie die Erwiderung von Ian Buruma und die anschließende Diskussion mit dem Publikum gibt es hier als Video. Im Anschluss an die Veranstaltung  begann eine Initiative einen mittlerweile veröffentlichten offenen Brief zu formulieren.

Bereits vor dessen Veröffentlichung nahm der Direktor des Hannah Arendt Centers, Roger Berkowitz, Stellung und verteidigte die Entscheidung, Jongen einzuladen. Neben dem offenen Brief, der von sehr viele politischen Philosophen und Arendt-Kennern unterzeichnet ist, gibt es auf Medium noch eine separate Diskussion, in der zunächst Patchen Markell die Einladung Jongens durch Berkowitz Einladung kritisiert, ohne sich aber dem offenen Brief anzuschließen. Auf diese liegt mittlerweile auch eine weitere Erwiderung von Berkowitz vor, unter der Antwort sammeln sich zudem weitere Stellungnahmen. Die Diskussion ist sicher auch im deutschen Kontext von großem Interesse, da es neben Fragen der freien Meinungsäußerung und der Universität als Ort des Streits unterschiedlicher Sichtweisen, um generelle Dinge wie die Politik offener Briefe, den Diskurs mit Rechten, die Rolle von Twitter für den politischen Diskurs und die Frage der Position/Vereinnahmung Hannah Arendts geht.

– Update: Neue Replik von Corey Robin auf Berkowitz –

– Update 2: Roger Berkowitz hat auf den offenen Brief reagiert: Sein Statement findet ihr: hier

– Update 3: Christian Volk im Interview mit dem Deutschlandfunk zu Einladung und offenen Brief: hier

– Update 4: Artikel von John Ganz in The Baffler, der auf Einladung, Vortrag und Arendts Engagement abstellt: hier

– Update 5: In der ZEIT hat Hannes Bajohr einen Überblick und Bewertung der Auseinandersetzung veröffentlicht: hier

– Update 6: Weitere Überblicke/ Stellungsnahmen zur Debatte in Frankfurter Rundschau (hier) und Frankfurter Allgemeine Zeitung (noch nicht online verfügbar, Geisteswissenschaften, 8.11) –

– Update 7: Ian Buruma, der auf der Konferenz Jongen kommentierte, hat seine Sicht der Kontroverse aufgeschrieben: hier

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Zwei neue Namen und zwei Abschiede – Veränderungen beim Theorieblog

Einige haben es sicher schon gemerkt: Der Blog ist ständig in Bewegung und wir begrüßen heute ganz herzlich und offiziell Andreas Busen und Tobias Albrecht als neueste Mitglieder unserer Redaktion.
Tobias hat in Aachen, Darmstadt und Frankfurt Politische Theorie studiert. Er ist Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung und promoviert am Arbeitsschwerpunkt für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt. In seinem Dissertationsprojekt bringt er die kritische Theorie Theodor W. Adornos mit dem politischen Denken Hannah Arendts ins Gespräch. Den Aufschlag zu seiner Mitarbeit im Redaktionsteam hat er im Juni mit einer Lesenotiz zu Grit Straßenberger Hannah Arendt. Zur Einführung gemacht. Wir freuen uns auf viele weitere spannende Beiträge.
Andreas hat in Augsburg und Oxford Politikwissenschaft studiert. Er ist seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Olaf Asbach in Hamburg und wurde dort auch letztes Jahr promoviert. Andreas arbeitet zu republikanischer Theorie, Gerechtigkeit, Nationalismus und Solidarität, hat zudem zusammen mit Alexander Weiß einen Band zu Methoden der Erforschung des politischen Denkens verantwortet. Auf dem Blog ist er schon lange als Gastautor bekannt und hat unter anderem den ersten unserer Lesekreise zu Axel Honneths „Recht der Freiheit“ koordiniert. Seine Mitarbeit im Redaktionsteam wird er heute Vormittag mit einer Lesenotiz zu Timothy Goerings Ideengeschichte heute einläuten. Wir sind gespannt.

Wir freuen uns sehr, dass Andreas und Tobias in Zukunft regelmäßig mitschreiben, koordinieren und Verantwortung übernehmen. Euch ein herzliches Willkommen!

Dass beide bei ihrem Einstieg große, große Fußstapfen vorfinden, liegt daran, dass zwei unserer ältesten Mitstreiter das Redaktionsteam leider verlassen, dem Blog aber natürlich trotzdem fest verbunden bleiben: Angela Marciniak und Cord Schmelzle haben viele Jahre den Blog geprägt, Cord war gar einer seiner Gründer im Januar 2010. Wir möchten uns bei beiden für all ihre Beiträge und Einwürfe und vor allem auch für den Einsatz und die Zeit bedanken, die sie in das Projekt gesteckt haben. Wir bleiben Euch freundschaftlich verbunden und werden immer mal wieder anklopfen, um euch zu Gastbeiträgen zu animieren.

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CfP: Politik der Biomedizin

Kathrin Braun (Universität Hannover) und Helene Gerhards (Universität Duisburg-Essen) von der DVPW-Themengruppe „Konstruktivistische Theorien der Politik“ veranstalten im November die interdisziplinäre Tagung “Neues aus Biopolis? Die Politik der Biomedizin – theoretische Reflexionen und empirische Annäherungen“. Abstracts können bis zum 15.9. eingereicht werden, den vollständigen Call gibt es hier.

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