E-Learning für die Politische Theorie – Chancen und Stolpersteine

Digitale Werkzeuge verändern die Hochschullehre, und das nicht nur durch MOOCs, sondern durch eine Vielzahl neuer Instrumente und Techniken des Lehrens und Lernens. In den nächsten sechs Monaten erscheinen an dieser Stelle verschiedene Beiträge zum Thema E-Learning und Lehre in der Politischen Theorie (und darüber hinaus). Die Reihe verfolgt vor allem zwei Ziele: Erstens werden verschiedene neuere Tools und Techniken des E-Learning vorgestellt und auf ihren Ertrag für die Lehre der Politischen Theorie innerhalb der Sozialwissenschaften hin befragt. Zweitens gehen die Beiträge der Kontroverse um die neuen Möglichkeiten nach und bieten Anhaltspunkte, wie Blended Learning als Balance zwischen E-Learning und Präsenz-Lehre funktionieren kann. Wir wollen die technischen Möglichkeiten ausleuchten – und sie entmystifizieren. (mehr …)

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E-learning in der politischen Theorie?

MOOCs (massive open online courses) sind in der politischen Theorie wie auch in den anderen Disziplinen noch Neuland. Das viel zitierte Beispiel von Michael Sandels unvorstellbar populärer Gerechtigkeitsvorlesung, die nun auch als interaktives Seminar kostenlos im Netz abrufbar ist, bildet die große – aber auch umstrittene – Ausnahme. Eine ZEIT-Bildungskonferenz im vergangenen Juni sowie der demnächst von Fabio Cerutti beginnende Online-Einführungskurs in die politische Philosophie geben Anlass, dieser Lehrform nachzugehen. Welchen Möglichkeiten bieten MOOCs, insbesondere auch für die politische Theorie? (mehr …)

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‘Gute Lehre – Was tun?’ Podiumsdiskussion beim DVPW-Kongress in Tübingen (28.09.2012)

Die Debatte um gute Hochschullehre – was sie auszeichnet und wie sie erreicht werden kann – gewinnt derzeit wieder an Fahrt (auch im Theorieblog: hier und hier). So professionalisieren und publizieren derzeit viele Universitäten ihre didaktischen Angebote für Lehrende (ein sehr gutes und umfassendes Online-Angebot zur Gestaltung von Seminaren und anderen Lehrformaten kommt bspw. aus der Schweiz). Auch bieten europäische Fachzeitschriften wie European Political Science bereits die Kategorie ‘Teaching and Training’ an, in der neue Lehrformate länderübergreifend vorgestellt werden. (mehr …)

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Lehre politischer Theorie unter Zeitdruck: Innovative Methoden gesucht

Die Lehre von politischer Theorie, Philosophie und Ideengeschichte hat in den letzten 50 Jahren zwei signifikante Veränderungen erfahren: Zum einen hat die Ausweitung der Universitäten und der verbreiterte Zugang in den 1970ern den Elfenbeinturm numerisch demokratisiert. Zum anderen hat die Bachelorreform der 2000er und die Anpassung an den Bologna-Prozess die Anforderungen an die Studiengänge erheblich gestrafft, einmal abgesehen von den Reformen und Stellenkürzungen innerhalb der Disziplinen. Die zu lesende Textmenge, die Aneignung des Kanons, auch über extra-curriculare Lesekreise, um in den Diskussionen mithalten zu können, haben sich jedoch nicht verändert. Wie lässt sich unter der zunehmenden Studierendenzahl und den BA-Anforderungen Lehre innovativ gestalten, um die Spannung zu bearbeiten, die sich aus den Arbeitsbedingungen und den Ansprüchen ergeben? (mehr …)

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Also sprach Konfuzius- Ein Rückblick auf den Workshop „Methodische und konzeptionelle Fragen der vergleichenden politischen Theorie und inter- und transkulturellen Ideengeschichte“ in Hamburg

Vom 15. bis 16. Juli fand sich am Institut für Politikwissenschaft der Universität Hamburg zum zweiten Mal eine Gruppe von NachwuchswissenschaftlerInnen zusammen, um über Methoden der Politischen Theorie zu diskutieren. Anders als im vorigen Jahr (wir berichteten) lag der Fokus diesmal auf den Schwierigkeiten, die aus der Anwendung einschlägiger Ansätze und Konzepte auf nicht-westliche Ideenbestände resultieren. Die Organisatoren, Alexander Weiß (Hamburg) und Andreas Busen (Hamburg), konnten neben Walter Reese-Schäfer (Göttingen), Holger Zapf (Göttingen) und Manuela Boatcǎ (Berlin) mit Fred Dallmayr (Notre Dame) zudem einen der Pioniere der Comparative Political Theory gewinnen, der in zwei Vorträgen über den Stand der Forschung, vor allem mit Blick auf die USA, berichtete. (mehr …)

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Designing Institutions for Africa?

Konferenzbericht zur 16. Jahreskonferenz der ISAPS “Culture and Justice in the Contemporary World“

Afrika müsse Institutionen aufbauen, die auf aktuelle Herausforderungen antworten. Mit dieser Forderung eröffnete der Präsident der International Society for African Philosophy and Studies (ISAPS), Dr. Kôlá Abímbôlá (University of Leicester) im Rahmen einer feierlichen, von spirituellen Anrufungen der Ahnen durch Musik und Tanz begleiteten Zeremonie die 16. ISAPS-Jahreskonferenz, die vom 17. – 19. März unter dem Titel „Culture and Justice in the Contemporary World“ an der University of Ghana (Legon, Ghana) stattfand. (mehr …)

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