Vierte “Carl-Schmitt-Vorlesung”, 2. November 2017: Dieter Grimm zur “Kelsen-Schmitt-Kontroverse über Verfassungsgerichtsbarkeit aus heutiger Sicht” (Tieranatomisches Theater, Berlin)

Am Donnerstag, den 2. November 2017, findet um 18.00 Uhr c. t. im Hörsaal des Tieranatomischen Theaters auf dem Berliner Charité-Campus, Philippstraße 12/13 (Eingang Luisenstraße 56) die vierte Carl-Schmitt-Vorlesung statt. Nach den Vorträgen Horst Bredekamps, Quentin Skinners und Jörg Baberowskis in den Vorjahren wird diesmal Dieter Grimm, ehemaliger Richter des Bundesverfassungsgerichts, früherer Rektor des Wissenschaftskollegs und Professor für Öffentliches Recht in Berlin und Yale zur „Kelsen-Schmitt-Kontroverse über Verfassungsgerichtsbarkeit aus heutiger Sicht“ sprechen.

Grimm wird vermeintliche Selbstverständlichkeiten des demokratischen Denkens seit dem Zweiten Weltkrieg wie Mehrheitsherrschaft und den Schutz der Grundrechte problematisieren,  um die aktuellen Entwicklungen in Osteuropa und der Türkei zu beleuchten: Was ist heute die verfassungstheoretische Legitimation eines richterlichen Hüters der Verfassung?

Im Anschluss an den Vortrag bittet die Carl-Schmitt-Gesellschaft zu einem Empfang.

Weitere Informationen finden sich hier.

 

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CfP – Workshop “The Role of Political Philosophy” mit David Miller (26. Januar 2018; Universität Zürich)

Bis zum 5. November werden noch thematisch begründete Bewerbungen (abstracts) für eine Teilnahme am Workshop “The Role of Political Philosophy” mit David Miller an der Universität Zürich am 26. Januar 2018 erbeten. Angenommenen abstracts sollen bis Sylvester ausgearbeitete Präsentationspapiere zu Fragen der Rolle politischer Philosophie für die Politikwissenschaft in politischen Krisenzeiten folgen. Alle weiteren Informationen finden sich hier.

 

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CfA Jahrbuch Praktische Philosophie in globaler Perspektive 2/2018

Das Jahrbuch Praktische Philosophie in globaler Perspektive bittet um Beiträge sowohl zum allgemeinen Beitragsteil als auch zum Schwerpunktteil, in dem es in diesem Jahr um ‚Natur‘ als Bezugspunkt der praktischen Philosophie geht.
Das Auswahlverfahren verläuft in zwei Schritten: Bis zum 01. September 2017 können Abstracts von 500-750 Wörtern eingereicht werden, die von den Herausgebern geprüft werden. Nach positiver Begutachtung wird um Einreichung der fertig ausgearbeiteten Beiträge (6.000 bis 8.000 Wörter) bis zum 31. Dezember 2017 gebeten. Das Jahrbuch erscheint im Sommer 2018 beim Karl Alber Verlag. (mehr …)

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WiMi-Stelle (50%) Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt (LS Brocker) ab 1. Okt. 2017

Am Lehrstuhl für Politische Theorie und Philosophie (Prof. Dr. Dr. Manfred Brocker) der Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt ist ab 1. Oktober 2017 eine 50% Stelle (TV-L 13) als wissenschaftliche Mitarbeiterin/ wissenschaftlicher Mitarbeiter am Standort Eichstätt befristet zu besetzen. Die Teilzeitstelle ist zunächst auf drei Jahre befristet. Eine Verlängerung ist möglich. Einstellungsvoraussetzungen: (mehr …)

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Das kosmopolitische Europa wartet. Lesenotiz zu Dieter Gosewinkels „Schutz und Freiheit?“ (Suhrkamp 2016).

Dieter Gosewinkel: Schutz und Freiheit? Staatsbürgerschaft in Europa im 20. und 21. Jahrhundert, Berlin: Suhrkamp 2016.

 

Buch der Stunde?

„Staatsbürgerschaft in Europa im 20. und 21. Jahrhundert“ ist ein präziser Untertitel für ein Werk, dessen Haupttitel etwas ratlos machen mag. Denn unter einem mit Fragezeichen versehenen Titel wie Schutz und Freiheit? das Konzept der Staatsbürgerschaft zu erörtern, wird erst verständlich, wenn man die Ausgangsthese des Berliner Historikers Dieter Gosewinkel teilt, dass es diese zwei Begriffe mit ideenhistorisch spannungsreicher Vorgeschichte waren, auf deren Verschmelzung mittels Staatsbürgerschaftskonzept zu Beginn des europäischen 20. Jahrhunderts allgemein gehofft wurde. (mehr …)

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Akademische Ratsstelle (A13), unbefristet; Pädagogische Hochschule Heidelberg

An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist an der Fakultät für Natur- und Gesellschaftswissenschaften am Institut für Gesellschaftswissenschaften, Abteilung Politik und ihre Didaktik zum 01.10.2017 die Stelle einer / eines Akademischen Rätin / Akademischen Rats (A 13) unbefristet zu besetzen. Bewerbungen aus dem Bereich der Politischen Theorie und Ideengeschichte sind ausdrücklich erwünscht, die ursprüngliche Bewerbungsfrist ist bis zum 15. April 2017 verländert worden. Weitere Informationen hier.

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„Gegen Philosophie hilft nur Philosophie“ – Lesenotiz zur neuen Ausgabe von HannahArendt.net – Zeitschrift für politisches Denken

Unter dem recht beliebigen Titel Recht und Gerechtigkeit hat soeben eine neue Ausgabe der unregelmäßig erscheinenden Online-Zeitschrift HannahArendt.net das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Der bunte Strauß dabei berücksichtigter Themen ist allemal eine neue Lesenotiz wert. Wir konzentrieren uns auf die Artikel von Hannes Bajohr, Harald Bluhm, Anna Jurkevics sowie von Francesca Raimondi und sparen dabei mindestens ebenso lesenswerte Beiträge aus – darunter Tagungsberichte, etwa zum jüngsten Hannah-Arendt-Workshop in Trier, und Rezensionen, etwa zu Quentin Skinners „Die drei Körper des Staates“ und zu Francesca Raimondis vergleichender Studie über Carl Schmitts und Hannah Arendts Verständnis politischer Freiheit. Und nur kurz hingewiesen sei zudem auf Tania Manchenos Beitrag zu Hannah Arendt on the „stateless“-condition, der sich mittels einer Gegenüberstellung von „Nomos“ und „Natalität“ der eminenten Gegenwartsfrage der Produktion von Staatenlosigkeit widmet. Durch die Fokussierung auf den im Deutschen schmittianisch infizierten Begriff „Nomos“ nämlich fügt sich der Artikel unwillkürlich in verschiedentliche andere Richtungen des restlichen Heftes ein. So gibt der in manchen Übersetzungen verschleierte Umstand, dass Arendt im Englischen den antike-griechischen Traditionsbegriff nomos im Deutschen als antike-römischen Terminus Recht führt, dem mit Recht und Gerechtigkeit überschriebenen Gesamtheft eine besondere Note. Arendt, so scheint es einmal mehr, wird im Klassikerkampf der gegenwärtigen Rezeptionsdiskurse offenbar zunehmend an der Seite Carl Schmitts gelesen. Beider Nachkriegswerke sollen sich spiegeln. (mehr …)

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2 wiss. MitarbeiterInnenstellen (50%) im Forschungsprojekt “Zukünftige Generationen als Leerstelle der Demokratie” (HfP)

Für das Forschungsprojekt „Zukünftige Generationen als Leerstelle der Demokratie – Repräsentation und Beteiligung angesichts ökologischer und institutioneller Herausforderungen“, das an der Hochschule für Philosophie in München am Lehrstuhl für Praktische Philosophie (Prof. Dr. Michael Reder) angesiedelt ist und von der Fritz Thyssen-Stiftung finanziert wird, sind zum 1. Oktober 2016 zwei befristete Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (50 %) zu besetzen.

Nähere Informationen finden Sie hier: hier.

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