In Hamburg findet am 15. und 16. Juli 2011 der zweite Nachwuchsworkshop aus der Reihe “Methoden der politischen Ideengeschichte” statt. Nachdem auf der ersten Tagung über methodische Ansätze der Ideengeschichte diskutiert wurde (wir berichteten), geht es in diesem Jahr um eine Perspektiverweiterung: die Frage nach der Integration nicht-westlicher Ideen. Welche Möglichkeiten eröffnen sich einer inter- bzw. transkulturellen Ideengeschichte, welche Herausforderungen stellen sich ihr und was bedeutet dies für das Fach insgesamt? Keynote speakers sind Manuela Boatcǎ (FU Berlin), Fred Dallmayr (University of Notre Dame), Eun-Jeung Lee (FU Berlin) und Walter Reese-Schäfer (Georg-August-Universität Göttingen). Vorschläge für Beiträge werden bis zum 30. April erbeten. Hier geht’s zum Call.
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Konferenz in Hamburg: Europa und die Moderne
16. März 2011, maikeVom 24. bis zum 23. März findet an der Universität Hamburg eine interdisziplinäre Konferenz zur Entstehung der Moderne im Europa des “langen 18. Jahrhunderts” statt. Aus der Ankündigung:
Die einstmals unbefangene Rede von ‚der Moderne‘ ist inzwischen oftmals der Frage gewichen, ob nicht von multiplen Konzeptionen der Moderne und verschiedenen Wegen in die Moderne gesprochen werden muss. Ist die „europäische Moderne“ also nur eine unter mehreren möglichen bzw. – zeitlich versetzt und in anderen Gestalten auftretend – realiter bereits bestehenden ‚Modernen‘? Die Brisanz dieser Debatten wird offenkundig, wenn man bedenkt, welche Implikationen und Konsequenzen der damit verbundenen Relativierung von mit universellem Anspruch auftretenden ‚modernen‘ Vorstellungen von Demokratie, Menschenrechten oder wissenschaftlicher Erkenntnisweisen innewohnen.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig. Hier geht’s zu Plakat und Programm.
Quentin Skinner in Frankfurt
22. Februar 2011, maikeAm 27. April 2011 wird Quentin Skinner mit dem Vortrag “The Third Body and the Theory of the State” die Kantorowicz Lectures in Political Language am Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften an der Goethe-Universität zu Frankfurt eröffnen. Der Vortrag beginnt um 18 Uhr, Details gibt es hier.
3 PostDoc-Stipendien für die Arbeitsgruppe von Nancy Fraser an der FU Berlin
1. Februar 2011, maikeWir haben es leider jetzt erst gesehen, darum ein so kurzfristiger Hinweis auf drei attraktive Stipendien, die an der Graduiertenschule des John-F.-Kennedy-Instituts für Nordamerikastudien der Freien Universität Berlin ausgeschrieben sind. Dort wird unter der Leitung von Nancy Fraser eine Arbeitsgruppe zum Thema “Krise der amerikanischen Demokratie” eingerichtet. Die Stipendien werden an promovierte Sozial- und KulturwissenschaftlerInnen für die Bearbeitung eigener Forschungsvorhaben im Rahmen der Arbeitsgruppe vergeben. Wer sich jetzt an den Schreibtisch setzt, kann es noch schaffen: Die Bewerbungsfrist ist der 3. Februar 2011. Alle weiteren Details hier.
Ungarn: Auch die Philosophen werden angegriffen
28. Januar 2011, maikeHaben wir da plötzlich einen autoritären Staat mitten in Europa? Nun, zumindest einen, dessen – demokratisch gewählte! – Regierung demokratische Grundrechte wie die Presse- und Meinungsfreiheit massiv beschneidet (pusztaranger hat eine umfangreiche Presseschau zur Debatte um das neue Mediengesetz zusammengestellt), Repressalien gegen Regimekritiker einsetzt und seine Zweidrittelmehrheit im Parlament dazu nutzt, ihre Macht zu zementieren (“Verfassungsbarbarei“, sagt der Verfassungsblog). Jetzt treffen die politischen Angriffe auch Philosophen. (weiterlesen…)
CfP: Foucault-Workshop in Chemnitz
14. Januar 2011, maikeDas Forum ‘Kritische Organisationsforschung’, eine transdisziplinäre Forschungsinitiative der Chemnitzer Juniorprofessur Europäisches Management, veranstaltet vom 19.-20. Mai 2011 einen Workshop zum Schwerpunkt ‘Foucault und Organisation’. Neben dem Schwerpunktthema sollen “in programmatischer Hinsicht Möglichkeiten und Grenzen der kritischen Organisationsforschung” aus breiterer gesellschafts- und sozialtheoretischer Perspektive diskutiert werden. Deadline für abstracts ist der 28. Januar 2011. Hier ist der Link zum Call (pdf).
Initiative gegen Kürzungen der Forschungsförderung in den Sozial- und Geisteswissenschaften im 8. Rahmenprogramm der EU
9. Dezember 2010, maikeUns erreichte eine Email von Thomas Risse, Carina Sprungk and Tanja A. Börzel, die auf die geplanten und z.T. bereits beschlossenen Kürzungen der Forschungsförderung in den Sozialwissenschaften und Humanities im 8. Rahmenprogramm der EU (2014-2020) aufmerksam machen und WissenschaftlerInnen der betroffenen Disziplinen dazu aufrufen, sich für den Erhalt der Finanzierung von sozial- und geisteswissenschaftlicher Forschung einzusetzen. Mitgeschickt haben die drei ein paar hilfreiche Argumente, warum EU-Forschungsförderung im Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften auch nach dem Jahr 2014 wichtig ist. Die Email im Wortlaut nach dem Klick: (weiterlesen…)
CfA: Jahrbuch Christliche Sozialwissenschaften 2011
2. Dezember 2010, maikeAlexander Filipovic hat uns gebeten, auf den Call für das Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften 2011 hinzuweisen. Der Aufruf richtet sich an alle WissenschaftlerInnen aus den Gebieten Gesellschaftsethik, Sozialphilosophie, politische Philosophie, Gesellschaftstheorie, Sozialwissenschaften (Politik, Wirtschaft), theologische Sozialethik (evang./kath.). Im Mittelpunkt des Jahrbuchs stehen Fragen der guten und gerechten Gestaltung der Gesellschaft. Einsendeschluss der vollständigen Texte in deutscher oder englischer Sprache ist der 31. Januar 2011. Hier geht es zum Call.
Willkommen, Jens!
1. Dezember 2010, maikeWir freuen uns sehr, ein weiteres Mitglied im Team des Theorieblogs begrüßen zu dürfen: Jens Olesen hat zuerst in Aachen Politische Wissenschaft studiert, um dann nach London an die LSE zu gehen. Dank seines dort erworbenen Masters in Politischer Theorie und und seiner laufenden Promotion in Oxford blickt Jens durch eine englisch getönte Brille auf die Politische Theorie in Deutschland. Seine Dissertation, die von Michael Freeden betreut und von der Gerda Henkel Stiftung gefördert wird, beschäftigt sich mit Interpretationsmethoden und ihrer Bedeutung in der Politischen Theorie. Herzlich willkommen, Jens!
Essaywettbewerb: Können Bilder Argumente sein?
16. November 2010, maikeDas Forschungsinstitut für Philosophie Hannover hat eine hübsche philosophische Preisfrage ausgeschrieben: “Können Bilder Argumente sein?” Prämiert werden können Essays, die sich der Frage auf ungewöhnliche und nicht zu wissenschaftliche Weise nähern und bislang unveröffentlicht sind. Einsendefrist ist der 15. März 2011. Hier ist die Ausschreibung.