Die Manchester Workshops in Political Theory sind seit nunmehr neun Jahren aus der weitläufigen Konferenzlandschaft der Politischen Theorie nicht mehr wegzudenken. Im Rahmen des Workshops “Methods in Practice”, der zwischen dem 5. und 7. September in Manchester stattfinden wird, können nun Beiträge eingereicht werden, welche die Methoden des Faches in ihrer Anwendung auf Texte, Konzepte oder Probleme untersuchen. Beiträge zu gängigen Interpretationsmethoden (wie etwa der von Skinner und Strauss und deren Interpretationen von Machiavelli oder Hobbes), Foucaults genealogischem Ansatz, oder zur Dekonstruktion (bestimmter Begriffe wie Autorität oder Macht) sind ebenso willkommen wie Beiträge zu postmodernen Ansätzen der Politische Theorie und Kritischen Theorie. Genauere Informationen zum Call for Papers findet ihr nach dem Klick. (weiterlesen…)
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Quo Vadis Demokratie(theorie)? Über Verfassungsentwicklung und demokratischen Fortschritt
30. März 2012, jensSinkende Wahlbeteiligungen, schwindendes Vertrauen in gewählte VolksvertreterInnen und abnehmende Mitgliederzahlen der politischen Parteien haben die Bedingungen, unter denen repräsentative Demokratien operieren, verändert. Wie repräsentative Demokratien auf diese Veränderungen reagieren sollten, was Repräsentanten eigentlich repräsentieren (Ideen, Interessen, oder die Zusammensetzung ihrer Wahlkreise) und in welcher Form sie dies tun sollten, sind Fragen, die innerhalb der Politischen Theorie wieder verstärkt diskutiert werden. Grundsätzlichere Fragen, welche die Ausgestaltung und Angemessenheit der Verfassungen betreffen, auf denen diese Demokratien basieren, werden in der einschlägigen Literatur allerdings kaum thematisiert. Doch in welchem Maße repräsentieren die Verfassungstexte Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte nach ihrer Ratifizierung eigentlich noch die Überzeugungen und Werte der politischen Gemeinschaften, für die sie entworfen wurden? Und nach welchen Maßstäben kann das Volk zwischen Reformbemühungen unterscheiden, die seine Unterstützung verdienen und solchen, die es ablehnen sollte, wenn einzelne Passagen der Verfassungen als nicht mehr zeitgemäß erachtet werden? (weiterlesen…)
Assistenzen/Doktorandenstellen in St. Gallen
18. Januar 2012, jensAm Lehrstuhl von Roland Kley sind ab 1. April 2012 oder nach Vereinbarung ein bis zwei Assistenzen/Doktorandenstellen in Politikwissenschaft zu besetzen. Das Aufgabengebiet umfasst vor allem Mitarbeit in der Lehre, die Beratung von Studierenden sowie administrative und organisatorische Tätigkeiten. Bewerbungen sollten eine Skizze des geplanten Dissertationsprojekts enthalten und bis zum 29. Februar per E-Mail (roland.kley@unisg.ch) oder schriftlich eingereicht werden. Mehr Informationen unter dem Strich. (weiterlesen…)
Podcasts der Konferenz “The Politics of Interpretation and the Interpretation of Politics”
11. Januar 2012, jensSeit einigen Jahren stoßen innerhalb der Politischen Theorie geführte Methodendiskussionen in Deutschland und anderenorts auf großes Interesse. Nachwuchs-Workshops in Hamburg und Manchester sowie die letzte DVPW-Tagung in Bremen (wir berichteten) sind hierfür beispielhaft. Selten werden Bezüge zu Ansätzen in Nachbardisziplinen gezogen und die Frage, ob die gängigen Methoden selbst politisch motiviert sind, wird kaum diskutiert. Eine im letzten Herbst in Oxford stattfindende Konferenz setzte sich zum Ziel, genau diese Fragen in den Blick zu nehmen (einen Bericht über die Konferenz mit weiteren Informationen findet man hier). Zu den namhaften Sprechern gehörten u.a. Terence Ball, Mark Bevir, John G. Gunnell und Stanley Rosen. Diskutiert wurden hermeneutische und feministische Ansätze ebenso wie die von Quentin Skinner und Leo Strauss. Nun wurden die Podcasts der Konferenz veröffentlicht. Die entsprechenden Links gibt es hier und hier. Viel Spaß beim Zuhören!
Wissenschaftliche Mitarbeiterstellen in Frankfurt und Manchester
30. November 2011, jensAm Lehrstuhl von Sandra Seubert im Institut für Politikwissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität ist zum 16.2.2012 eine halbe Stelle für eine(n) wissenschaftlicher Mitarbeiter(in) zu besetzen. Die Stelle ist befristet auf drei Jahre, allerdings besteht eine Verlängerungsmöglichkeit. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (aussagefähiges Anschreiben, Lebenslauf, Publikationsverzeichnis, Zeugniskopien) sind elektronisch unter Angabe der Kennziffer (Kennziffer 36/2011) bis zum 14.12.2011 zu richten an den Dekan des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften der J.W. Goethe-Universität (dekanat.fb03-bewerbungen@soz.uni-frankfurt.de). Mehr Informationen zur Ausschreibung gibt es unter dem Strich. Wenn es nicht Frankfurt, sondern eher Manchester sein soll und man sich bereits in der Abschlussphase der Promotion befindet, mag auch noch folgende Lecturer/Senior-Lecturer-Stelle von Interesse sein, auf die Public Reason hinweist. (weiterlesen…)
CfP: Oxford Political Theory Graduate Conference 2012
22. November 2011, jensNun gesellt sich auch Oxford in den illustren Kreis von Universitäten,
die Graduierten-Konferenzen in Politischer Theorie veranstalten. Die
Auftaktkonferenz wird vom 19. bis 20. April 2012 am Department of Politics &
International Relations unter dem Motto “Political Theory and the ‘Liberal’
Tradition” stattfinden. Keynote speakers sind Jeremy Waldron (NYU/All Souls College, Oxford) und
Honneth-Lesekreis (1) Honneths geschichtsteleologische Rekonstruktion sozialer Freiheit
21. November 2011, jensEinleitung (Gerechtigkeitstheorie als Gesellschaftsanalyse), Teil I (Die negative Freiheit und ihre Vertragskonstruktion) und Teil II (Die reflexive Freiheit und ihre Gerechtigkeitskonzeption) (S. 14-80)
Die Politische Theorie ist eine besonders selbstreflexive Disziplin. Mehr noch als ihre Kollegen in anderen Fachbereichen stellen Politische Theoretiker turnusmäßig die Methoden und Ziele ihrer Disziplin in Frage. So lautet eine vielfach geäußerte Kritik, dass die Politische Theorie zu ahistorisch und normativ verfahre, wenn sie sich an abstrakten Gedankenspielen ergötze, anstatt die politische Realitäten in den Blick zu nehmen. Der Tenor dieser Kritik lautet somit: Zuviel Theorie, zu wenig Politik. Andererseits ernten diejenigen, die sich komplexen historischen Fallstudien oder tagespolitischen Fragen zuwenden, nicht weniger Kritik, da sie—so der bekannte Vorwurf—oftmals zu wenig theoretische Tiefe zeigen. Ob sie nun zeitlos oder zeitgebunden verfahren, es scheint als könnten Politische Theoretiker es ihren Kollegen nie recht machen.
CfP: Berliner Forum für Wirtschaftsethik
3. Oktober 2011, jensDas Berliner Forum für Wirtschafts- und Unternehmensethik lädt zu einem Workshop zum Thema Nachhaltigkeit und normativen Fragen wirtschaftlichen Handelns ein. Der Workshop wird am 18. und 19. November a der Universität Lüneburg stattfinden. Abstracts von ca. 300 Wörtern sollten bis zum 10. Oktober bei christian.neuhaeuser@rub.de eingereicht werden. Mehr zum Call findet ihr nach dem Strich. (weiterlesen…)
CfA: Challenges to Courts- Constitutional Courts as a Challenge (Berlin)
21. September 2011, jensEine interessante Veranstaltung für Kurzentschlossene: Am 24.9. findet im
Festsaal der Berlin Graduate School of Social Sciences (BGSS) zwischen 10 und 12 Uhr eine öffentliche Diskussion mit Prof Dr. Susanne Baer statt, die über “Challenges to Courts – Constitutional Courts as a Challenge”
sprechen wird. Mehr Informationen zur Veranstaltung findet ihr hier.
CfP: Gründungstagung der DVPW-Themengruppe “Konstruktivistische Theorien der Politik” (Duisburg)
20. September 2011, jensAm 9. und 10. Februar 2012 wird die DVPW-Themengruppe “Konstruktivistische Theorien derPolitik” in Duisburg Ihre Gründungstagung veranstalten. Der Auftakt steht dabei unter dem Motto “Spurensuche – konstruktivistische Analyseansätze und Politische Theorie”. Erwünscht sind Abstracts von bis zu zwei Seiten, die sich mit der Abgrenzung konstruktivistischer Politiktheorien sowie deren interner Strukturierung auseinandersetzen, sollten bis zum 15. November 2011 bei der Leiterin der Themengruppe, Frau Professor Dr. Martinsen (renate.martinsen@uni-due.de), eingereicht werden. Mehr Informationen zur Themengruppe und zum Call for Papers findet ihr unter dem Strich. (weiterlesen…)