Bericht zum Workshop „The End of Citizenship“ (Duisburg-Essen)

In Folge der Globalisierung und sich immer enger verflechtender Handlungskontexte lassen sich vermehrt neue Formen des politischen Protests beobachten. In diesen beziehen sich Protestierende zwar stets auf Bürgerschaft, doch lehnen sie teilweise politische Wahlen, Repräsentation oder Inklusion ab. Hierdurch werden Zweifel an der Theorie- und Praxistauglichkeit klassischer Vorstellungen von politischer Partizipation, Mitgliedschaft oder Herrschaftskontrolle geweckt. In Anbetracht dieser Entwicklungen stellt sich die Frage, ob insbesondere republikanische Konzeptionen von Bürgerschaft weiterhin aktuell sind. Bedürfen sie der Korrektur? Oder sind sie in absehbarer Zeit gar nur noch Gegenstand der politischen Ideengeschichte?

Ausgehend von diesen Fragen luden Isabelle Aubert (Paris), Andreas Niederberger (Duisburg-Essen), Galya Ruffer (Evanston) und Christine Unrau (Duisburg) unter dem Titel The End of Citizenship? an die Universität Duisburg-Essen (21. November 2016) zur Diskussion aktueller Entwicklungen ein.

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