Beiträge nach Autoren sortiert

Materialismus-Summer School in Potsdam

15. März 2012, eva

Vom 16. bis 20. Juli findet an der Uni Potsdam die deutsch-französische Summer School “Anthropologischer Materialismus und Materialismus der Begegnung: Vermessungen der Gegenwart im Ausgang von Walter Benjamin und Louis Althusser” statt. Die geplanten Themen sind: die Situation der Editionen, Nachlässe und Übersetzungen,  Phantasmagorien und magische Regime des Kapitalismus, das Verhältnis von Marxismus und Psychoanalyse, sowie die Rezeption Benjamins und Althussers in den Literatur-und Filmwissenschaften. Wer sich hierfür interessiert, kann sich bis zum 10. Mai mit einem Kurzdossier bewerben; ausführliche Infos finden sich hier.

CfP: Narrativität und politisches Denken

8. März 2012, eva

Die Deutsche Gesellschaft zur Erforschung des politischen Denkens veranstaltet ihre Jahrestagung 2012 zu dem spannenden Thema “Narrative Formen politischen Denkens”, die vom 25. bis zum 27. Oktober an der TU München stattfinden wird. Ein- bis zweiseitige Abstracts sind bis zum 15. April an wilhelm.hofmann@tum.de zu richten; alles Weitere hier oder nach dem Klick. (weiterlesen…)

Nachwuchs-CfP: Politische Soziologie

8. März 2012, eva

Die DNGPS lässt einen explizit an StudentInnen gerichteten CfP verbreiten für eine Nachwuchstagung zum Thema “Politische Soziologie. Eine Bestandsaufnahme” vom 6. bis 8. Juli in Würzburg. Erwünscht sind ausdrücklich auch theoretische Beiträge; die Deadline für Vorschläge ist der 15. April. Alles Weitere hier.

“Cosmopolitanism” in Kopenhagen

7. März 2012, eva

Am 2. und 3. Mai findet in Kopenhagen der – explizit auch für PostDocs offene! – Ph.D.-Course “Cosmopolitanism in Europe. Idea and Reality” statt. Mit von der Partie sind Größen wie Seyla Benhabib und Richard Wolin. Die Anmeldefrist wurde bis zum 15. März verlängert; alle weiteren Infos finden sich hier.

Bentham in Darmstadt: Workshop im März

9. Februar 2012, eva

Peter Niesen und Angela Marciniak veranstalten am 23. und 24. März einen Workshop zu Jeremy Bentham unter dem Titel “Beyond the New Bentham”. Geboten werden neben internationalen Gästen zwei sehr spannenden Panels zu Bentham als Liberalem und zur “Utilitarian Democracy”, sowie ein Abendvortrag von Philip Schofield zu “Bentham, Sex, Religion”. Das vollständige Programm findet sich hier; die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten, eine Anmeldung an ist aber unter der Adresse jensen_at_pg.tu-darmstadt.de bis zum 15. März erforderlich.

Wissenschaftliche Politikberatung: Vortragsreihe

2. Februar 2012, eva

An der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften beginnt am 14. Februar eine Vortragsreihe zum Thema “Wissenschaftliche Politikberatung”. Die Akademie, selbst Zentrum oft politikrelevanter Expertise, hat bereits 2008 mit der Veröffentlichung eines entsprechenden Leitfadens eine Debatte zur Leistungsfähigkeit des wissenschaftlichen Rats an die Politik eröffnet. Die grundlegenden Fragen der Reihe schließen daran an: “Was also kann wissenschaftliche Politikberatung tatsächlich leisten? Was kann realistischerweise von ihr erwartet werden? Wann gelingt sie, und wann schlägt sie fehl?”. Veranstaltungsort ist stets der Einstein-Saal; hier das vollständige Programm: (weiterlesen…)

CfP: Foucault und die Ideengeschichte

31. Januar 2012, eva

Das Marburger Graduiertenzentrum für Geistes- und Sozialwissenschaften veranstaltet in diesem Jahr am 16. und 17. November eine Tagung zum Thema “Michel Foucault und die Ideengeschichte. Zur Archäologie der Wissensgeschichte” und sucht hierfür Beiträge. Exposés von maximal 1500 Zeichen sollten bis zum 30. April an ideenportal@uni-marburg.de geschickt werden; angesprochen fühlen dürfen sich DoktorandInnen und Postdocs aller Fächer. Alle weiteren Details finden sich auf dieser Website – und hier schon einmal die Programm- und Panelbeschreibung: (weiterlesen…)

Inszenierung als Beruf – „Guttenbergen“ und „Wulffen“ als neuer Politikstil?

17. Januar 2012, eva

In der Debatte um Fehlverhalten, Krisenmanagement und Wahrheitsbegriff unseres Bundespräsidenten erheben sich bekanntermaßen längst nicht alle Beiträge über das Niveau schaulustiger Empörung: Die Leistung von „Bild“ ist nicht die heroische Verteidigung der Pressefreiheit, sondern die Boulevardisierung auch gehobener deutscher Printmedien nach ihrem eigenen Vorbild. Nach den Gesetzen des Boulevardjournalismus, den in den letzten Wochen auch FAZ, SZ, etc. gefolgt sind, musste die investigative Erregung freilich sukzessive abflauen. Was am Ende trotz der oft oberflächlichen Medienempörung bleibt, ist nicht nur Wulff im Amt, sondern im besten Falle auch ein paar grundlegendere Überlegungen und Erkenntnisse zum Verhältnis von Person, Staatsamt und Medienöffentlichkeit, und zur Selbst- und Fremdinszenierung in der Politik. Ganz ähnlich verlief die Guttenberg-Skandaldramaturgie vor nicht einmal einem Jahr. (weiterlesen…)

DVPW-Tagung: Konstruktivismus in Duisburg

10. Januar 2012, eva

Für die Gründungstagung der jüngst ins Leben gerufenen und von Renate Martinsen geleiteten DVPW-Themengruppe “Konstruktivistische Theorien der Politik”  am 9. und 10. Februar in Duisburg ist nun das vollständige Programm erschienen, das Vorträge und eine Diskussion unter dem Titel “Spurensuche. Konstruktivistische Analyseansätze und Politische Theorie” versammelt.
Eine Anmeldung ist bis zum 2. Februar unter dieser Emailadresse erforderlich; Näheres zur Anfahrt, möglichen Hotels etc. findet sich hier.

Zum Selbstverständis der Themengruppe und Programmatik der Tagung verrät der Flyer Folgendes: (weiterlesen…)

Philosophie für alle! Neuigkeiten am Kiosk

18. November 2011, eva

Wird Denken vielleicht Mode? fragt ungläubig die SZ. Und in der Tat: Philosophieren scheint keine völlig elitäre Angelegenheit mehr zu sein, denn in der deutschsprachigen Medienlandschaft finden philosophische Themen und Köpfe zunehmend Raum und Aufmerksamkeit – eine durchaus erfreuliche Entwicklung. Als Symptom und potentielle Verstärker für diesen Trend gibt es seit dieser Woche zwei neue philosophische Zeitschriften, die die Philosophie aus dem Hörsaal in die Wohnzimmer bringen sollen, also durchaus für eine breitere Lesergruppe ohne Dr. phil. ausgelegt sind. Das monatlich erscheinende “Philosophie Magazin” und das halbjährliche “Hohe Luft” sind Denk-Hefte, die Alltagsthemen durchphilosophieren und philosophische Themen zu veralltäglichen versuchen – von der Frage über die tieferen Implikationen des Kinderkriegens über die Zulässigkeit des Lügens. Man darf gespannt sein, wie sich diese Projekte entwickeln, und wie sich die Magazine aus fachphilosophischer Sicht so lesen – darüber haben wir mit dem Chefredakteur des “Philosophie Magazin”, Wolfram Eilenberger, gesprochen: (weiterlesen…)