Die Grenzen der Demokratie und die Frage nach demokratischen Grenzen

Nele Kortendiek und Marina Martinez Mateo (Hrsg.), 2017: Grenze und Demokratie. Ein Spannungsverhältnis. Frankfurt a.M.: Campus. ISBN 978-3-593-50725-5, 39,95€.

Der DVPW-Kongress 2018 wird die Frage der Grenzen der Demokratie / Frontiers of Democracy im Kontext ihrer aktuellen Krisen stellen. Tenor des Call for Papers ist, dass Demokratie auf vielfältige Weise an ihre Grenzen stößt und dass zugleich diese Krisendiagnosen politikwissenschaftlich genauer betrachtet werden sollten, um in den Grenzgebieten der Demokratie vielleicht auch neue Entwicklungsmöglichkeiten auszuloten. (mehr …)

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Dis:positions #5 zu “Das Universelle” in Berlin

Am Donnerstag, den 14. Dezember 2017, stellt sich im Salle Germaine Tillion im Centre Marc Bloch in Berlin zum Jahresausklang die Frage nach ‘dem Universellen‘. In der Reihe dis:positions | Französische Philosophie heute diskutieren Bruno Karsenti (École des Hautes Études en Sciences Sociales), Markus Messling (Centre Marc Bloch), Isabelle Thomas-Fogiel (Université d’Ottawa) und Denis Thouard (CNRS, Centre Marc Bloch) die Rückkehr des Universellen in der Philosophie und zugleich in einer multipolaren Welt. Die Veranstaltung findet in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung statt. Die Termine der Reihe werden weiterhin auch hier bekannt gegeben. Ausführlichere Informationen zur aktuellen Veranstaltung finden sich zudem nach dem Klick.

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CfP Handbuch Poststrukturalistische Perspektiven auf soziale Bewegungen

Die Sprecher*innen des ipb-Arbeitskreises “Poststrukturalistische Perspektiven auf soziale Bewegungen” des Berliner Instituts für Protest- und Bewegungsforschung, Judith Vey (TU Berlin), Johanna Leinius (Universität Kassel) und Ingmar Hagemann (Universität Duiburg-Essen) rufen auf, Beiträge für ihr geplantes “Handbuch Poststrukturalistische Perspektiven auf soziale Bewegungen” vorzuschlagen. Ziele des Bandes sind es, die Sichtbarkeit poststrukturalistischer Arbeiten zu erhöhen, einen strukturierten Überblick über das heterogene Feld poststrukturalistischer Bewegungsforschung zu erhalten sowie unterschiedliche Ideen und Ansätze zu bündeln und in einen produktiven Austausch zu bringen. Explizit eingeladen sind auch diejenigen, die sich nicht direkt in der Bewegungsforshcung verorten, aber mit verwandten, z.B. geographischen, kultursoziologischen, feministischen oder postkolonialen Ansätze zum Handbuch beitragen können. Jeder Beitrag soll dabei, die eigene poststrukturalistisch geprägte Forschungsperspektive anhand eines empirischen Fallbeispiels veranschaulichen.
Abstracts (deutsch oder englisch) von circa 250 Wörtern und eine kurze Darstellung der eigenen Person sollen die Herausgeber*innen bis zum 19. Februar 2018 erreichen. Mehr zum Call sowie die Kontaktdaten folgen nach dem Klick.

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Krise und Wandel des Politischen. Vortragsreihe in Freiburg

An der Universität Freiburg stellen die Professur für Politische Theorie, die Freiburger AG ‘Krise und Wandel des Politischen’ und das dortige Colloquium Politicum im beginnenden Semester erneut eine Vortragsreihe auf die Beine – diesmal unter der Überschrift ‘Krise und Wandel des Politischen’. Den Auftakt macht Thomas Biebricher (Frankfurt), der sich kritisch mit dem politischen Denken des Neoliberalismus auseinandersetzt. Anhand der Idee des Föderalismus gibt uns Wolfgang Heuer (FU Berlin) Anregungen für ein Neudenken föderaler Traditionen und Strukturen an die Hand. Anna Meine (Siegen) wird sich schließlich Zukunftsfragen von demokratischer Mitgliedschaft im Staat und jenseits des Staates zuwenden. Nähere Informationen zu allen Vorträgen finden sich online und auch nach dem Klick.

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Berlin – Dis:positions Nummer 4 zum Thema Arbeit

Die Diskussionreihe dis:positions | Französische Philosophie heute, die wir auf dem Blog schon einmal angekündigt haben, nimmt ihr viertes Thema in Angriff. Am Donnerstag, den 21. September 2017 ab 19 Uhr geht es im Centre Marc Bloch, Friedrichstraße 191, um das Thema Arbeit.
In französischer Sprache und mit deutscher Übersetzung diskutieren Jean-Philippe Deranty (Macquarie University), Michel Lallement (Conservatoire National des Arts et Métiers) und Bénédicte Zimmermann (École des Hautes Études en Sciences Sociale) einerseits darüber, wie wirtschaftliche und technologische Umwälzungen unser Verständnis von Arbeit verändert haben, und fragen darüber hinaus nach dem Platz der Arbeit im individuellen und gesellschaftlichen Leben. Es moderiert Katia Genel (Université de Paris 1 Panthéon-Sorbonne). Alle Informationen – inklusive Stadtplan – finden sich hier.
Die weiteren Termine der Reihe werden in Kürze bekannt gegeben.

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CfA: Professur für Politische Theorie in Zürich

Die Universität Zürich (UZH) sucht zum 1. August 2018 eine neue_n Professor_in für Politische Theorie (full/associate professorship oder assistant professorship with tenure track). Inhaltlich ist ein Schwerpunkt in politischer Institutionenforschung und Demokratiefragen erwünscht. Bewerbungsschluss ist der 10. September 2017. Alle weiteren Informationen gibt es im Ausschreibungstext online (hier und hier) oder nach dem Klick.

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CfA: Doktorandenstelle in Hamburg

Für Bewerber_innen mit abgeschlossenem Studium, einem Schwerpunkt in Politischer Theorie und Ideengeschichte oder Politischer Philosophie sowie mit Interesse an Internationaler Politischer Theorie und Demokratietheorie ist an der Universität Hamburg an der Professur für Politische Theorie (Peter Niesen) zum 1. Oktober 2017 die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin bzw. eines wissenschaftlichen Mitarbeiters (TV-L E13, 50%) ausgeschrieben. Zum Aufgabengebiet gehören wissenschaftliche Dienstleistungen in Forschung und auch Lehre (2 SWS). Mindestens ein Drittel der Arbeitszeit ist zugleich für die wissenschaftliche Weiterbildung, vor allem die Anfertigung einer Dissertation, vorgesehen. Bewerbungen sind bis zum 30. Juni willkommen. Die komplette Ausschreibung findet sich hier und hier.

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dis:positions. Neue Veranstaltungsreihe zu französischer Philosophie heute

Am 24. Mai startet eine neue Veranstaltungsreihe in Berlin. Unter dem Titel “dis:positions. Französische Philosophie heute” haben es sich der Verein diffrakt. Zentrum für theoretische Peripherie und allen voran Moritz Gansen und Hannah Wallenfels zur Aufgabe gemacht, jüngeren Stimmen der französischen Philosophie, die bisher in Deutschland oft unbekannt sind, ein Forum zu bieten. Einmal im Monat werden französische Denkerinnen und Denker an wechselnden Orten in Berlin Schlaglichter auf aktuelle Positionen und Dispositionen der französischen Philosophie werfen und diese zur deutsch-französischen Debatte stellen. Los geht es nächste Woche Mittwoch um 19 Uhr mit dem Thema Populismus. Im Institut Français diskutieren Éric Fassin (Université Paris-VIII), Estelle Ferrarese (Université de Picardie Jules Verne) und Jean-Claude Monod (CNRS, Archives Husserl de Paris). Die französische Diskussion wird ins Deutsche übersetzt.

Themen zukünftiger Abende sind z.B. Lebensformen, Welträume und Arbeit, aber auch Gender, Migration und Postkolonialismus. Wir werden diese Reihe in den kommenden Monaten begleiten und die Videos der politiktheoretisch interessanten Debatten bei uns zur Verfügung stellen. Zur ausführlicheren Ankündigung und den bisher bekannten Themen, Terminen und Orten geht es hier oder noch einmal nach dem Klick.

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Vortragsreihen zu Demokratie und Grundgesetz in Siegen

Elemente, Herausforderungen und Chancen der Demokratie stehen immer donnerstags um 20 Uhr im Fokus einer Reihe von öffentlichen Abendvorträgen des von der Universität Siegen ins Leben gerufenen Forums Siegen. Theoretische Perspektiven macht dabei am 18. Mai 2017 insbesondere Emanuel Richter (RWTH Aachen) mit einem Vortrag zu “Was ist Demokratie? Argumente gegen deren Beliebigkeit” stark. Theoretische Perspektiven durchziehen aber auch die Vorträge zu politischer Bildung (Christian Zimmermann) oder demokratischer Selbstbestimmung und Staatsbürgerschaft (Anna Meine).

Zudem liest die Universität Siegen im Rahmen des Programms “Eine Uni – ein Buch” in diesem Semester das Grundgesetz. Zu den Aktivitäten und Aktionen gehört dabei auch die Ringvorlesung Donnerstags um 6. Diskutiert werden u.a. philosophische, juristische und politikwissenschaftliche Perspektiven auf das Grundgesetz – von Grundfragen der Freiheit und Menschenwürde über Möglichkeiten des Verfassungswandels bis zum Spannungsfeld von Gleichheit und Differenz.

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„Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal.“ Philosophicum Lech öffnet die Anmeldung und schreibt Stipendien aus

Die Anmeldung  zum 21. Philosophicum Lech, das diesmal unter dem Thema “Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal” stattfindet, ist eröffnet. Aus einer Vielzahl von Perspektiven stehen vom 20. bis zum 24. September 2017 in Lech am Arlberg Wert und Wesen der Arbeit und nicht zuletzt auch die Frage eines bedingungslosen Grundeinkommens zur Debatte. Für Studierende gibt es dabei zudem die reizvolle Möglichkeit, sich um eins von 20 Stipendiem zu bewerben. Diese umfassen die An- und Abreise, die Übernachtungen und die kostenlose Teilnahme am Symposion und allen Abendveranstaltungen. Jede_r Bewerber_in ist aufgefordert, einen Essay zum Thema “Ein Gedanke zur Faulheit” (5000-6000 Zeichen) zu verfassen, der als Hauptkriterium zur Stipendienvergabe dient. Die besten Essays werden in der Tageszeitung “Die Presse” publiziert. Die Anmeldung – für die gesamte Veranstaltung oder einzelne Tage – erfolgt über die Website. Die umfassenden Informationen der Veranstalter zu Thema und Programm finden sich online. Die vollständige Ausschreibung der Stipendien sowohl online als auch noch einmal nach dem Klick.

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