Qualitätsfernsehen aus Sicht politischer Theorie

MCNULTY „Lemme understand you. Every Friday night, you and your boys would shoot crap, right. And every Friday night, your pal Snotboogie would wait until there was some cash on the ground. Then he would grab the money and run away.“
WITNESS nods.
MCNULTY: „You let him do that?“
WITNESS: „We catch him and beat his ass. But ain’t nobody never go past that.“
MCNULTY: „I gotta ask you. If every time Snotboogie would grab the money and run away, why did you even let him in the game?“
WITNESS: „What?“
MCNULTY: „If Snot always stole the money, why did you let him play?“
WITNESS: „Got to. This America, man.“

Mit diesem Dialog endet die erste Szene von The Wire. Und mit dem Würfelspiel der Jungs der Straße ist das Thema dieser Fernsehserie über das postindustrielle Baltimore eingeführt: The Game. Das Spiel, dessen Regeln man befolgen muss, wozu allzu oft der Bruch formeller Spielregeln gehört, sofern das einen Gewinn verspricht. Und auch wenn es nicht viele Nettogewinner gibt, hat zumindest jeder das Recht mitzuspielen. (mehr …)

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Auf der Suche nach einer realistischen Theorie des Unrealistischen. Bericht von der Tagung ‘Internationale Politische Theorie’, Teil 2

Zweiter Tag

Gesellschaftstheorie der Internationalen Beziehungen
Das erste Panel am Freitagmorgen war der Gesellschaftstheorie der Internationalen Beziehungen gewidmet, genauer: der Frage nach den gesellschaftlichen Voraussetzungen globaler Vergemeinschaftung. Tobias ten Brink und Michael Zürn versuchten eine gesellschaftstheoretische Antwort, während Antje Wiener und Philip Liste sich der Frage in concreto, anhand eines empirischen Beispiels, näherten. (mehr …)

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