Beiträge nach Autoren sortiert

Honneth-Lesekreis (4): Axel Honneth – Kommunitarist?

12. Dezember 2011, andreas

Teil B, Kapitel II (Moralische Freiheit) (S. 173-218)

Parallel  zur Diskussion der rechtlichen Freiheit knöpft sich Axel Honneth in Kapitel II von Teil B die moralische Freiheit vor, wobei er im gleichen Dreischritt zunächst die historische Entwicklung und den Gehalt dieser Freiheit rekonstruiert, sodann ihre Grenzen aufzeigt, und schließlich diejenige Pathologien diskutiert, die aus einem ‚Vergessen‘ dieser Grenzen resultieren. Im Zentrum des Kapitels steht dabei eine hochinteressante Diskussion des Prinzips der Unparteilichkeit, die Honneth als zentrale Vorbedingung und Teil der Praxis der moralischen Freiheit identifiziert, und deren Fehlinterpretation – speziell in ihrem Verhältnis zu bestehenden sozialen Praktiken und Institutionen – er als Ursache der Pathologien der moralischen Freiheit ausmachen wird. Aber der Reihe nach…

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Politisches Denken auf 20 Quadratmetern

22. Mai 2010, andreas

Noch bis zum 6. Juni kann man in der Antikensammlung im Alten Museum in Berlin eine kleine, aber äußerst feine und auch politikwissenschaftlich hochinteressante Ausstellung besuchen. Mit nur wenigen Exponaten (vier Büsten, 22 Münzen und zwei Graphiken) benötigt die Ausstellung „Der Brutus vom Kapitol. Ein Porträt macht Weltgeschichte“ nur etwa 20 Quadratmeter, um damit dennoch über zweitausend Jahre politischen Denkens nachzuzeichnen.
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