Kritische Theorie? Die ZPTh lädt zur Debatte

Was heißt Kritische Theorie heute? Welche ihrer Instrumente und Begriffe sind für Analysen heute besonders fruchtbar? Welchen Fragen sollte sie sich stellen? Und welche Alternativen gibt es? Diesen und weiteren Fragen widmet sich eine Debatte, zu der die Zeitschrift für Politische Theorie aufruft. Wer daran teilnehmen möchte, ist eingeladen, bis zum 27.03.2017 sechs Fragen zu Stand und Zukunft der Kritischen Theorie zu beantworten. Antworten werden in einer der kommenden Ausgaben – gegebenenfalls gekürzt – abgedruckt. Der komplette Call findet sich hier – oder nach dem Klick.

Kritische Theorie Heute

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit ihren Anfängen gehört die Kritische Theorie zu den Theorietraditionen, die unterschiedlichen Disziplinen und Praktiken ein gemeinsames Dach anbieten, eine gesamtgesellschaftliche Perspektive formulieren und normative und empirische Ansätze kombinieren.

Wie aber ist die heutige Situation?

Die Zeitschrift für Politische Theorie lädt zu einer Debatte über Stand und Zukunft der Kritischen Theorie ein:

  1. Welche Disziplinen gehören Ihrer Auffassung nach zur Kritischen Theorie und welche davon definieren maßgeblich, was heute „Kritische Theorie“ heißt?
  2. Gibt es bezüglich der gesamtgesellschaftlichen Perspektive gegenwärtig theoretische Alternativen zur Kritischen Theorie?
  3. Welche begrifflichen Instrumente der Kritischen Theorie sind für aktuelle Gesellschaftsanalysen besonders fruchtbar?
  4. Was lässt sich für die Verknüpfung von aufklärerisch- emanzipativem Anliegen und empirischer Gesellschaftsanalyse von der Kritischen Theorie lernen?
  5. Was ist der Begriff des Politischen in der Kritischen Theorie heute?
  6. Welchen gegenwärtigen Problemfeldern sollte sich die Kritische Theorie bevorzugt widmen?

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an dieser Debatte teilnehmen.

Ihre Antworten auf die o.g. Fragen senden Sie bitte bis 27.03.2017 an die Redaktion (Email: redaktion@zpth.de). Alle Antworten werden mit Namen abgedruckt, eventuelle Kürzungen behält sich die Redaktion in Rücksprache mit den AutorInnen vor.

Falls Sie noch jemanden kennen, der Ihr Interesse an dieser Debatte teilt, dann leiten Sie die Fragen gern weiter.

 

 

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