Interview mit Jürgen Habermas zur Griechenland-Krise, Angela Merkel und dem Internet

3. Mai 2010, daniel

In einer Mischung aus Interview und Reportage hat die Financial Times Habermas dazu gebracht, sich zu den Möglichkeiten und Grenzen von interaktiven Websites wie Twitter (und dem gefälschten Habermas-Account dort) zu äußern. Außerdem zeigt Habermas sich sehr kritisch, was die Haltung der Bundesregierung gegenüber Europa und speziell im Angesicht der jetzigen Griechenland-Krise angeht:

“The ­German elites apparently seem to be enjoying the comforts of self-satisfied national normalcy: ‘We can be like the others once again!’ […] Merkel is a good example of the phenomenon that “gut politicians who were ready to take domestic political risks for Europe are a dying breed”.


2 Kommentare zu “Interview mit Jürgen Habermas zur Griechenland-Krise, Angela Merkel und dem Internet”

  1. thorsten sagt:

    Eine sehr gute Auseinandersetzung mit dem Habermas-Interview bietet der (ohnehin gute) Charlemagne-Blog vom Economist:

    http://www.economist.com/blogs/charlemagne/2010/05/euro_crisis

  2. daniel sagt:

    Hier noch ein weiterer Kommentar dazu, der auch auf die Kritik in der Süddeutschen reagiert:

    http://blog.zeit.de/herdentrieb/2010/05/04/gustav-seibts-europa_1787

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